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Zinsen für Tages- und Festgeld weiter auf Rekordjagd (FOTO)

Schondorf am Ammersee (ots) - Die Tagesgeldzinsen haben im zweiten Halbjahr 2022
einen rasanten Höhenflug hingelegt. Im Schnitt haben sich die Zinsen seit dem
Rekordtief Anfang Juli von 0,05 Prozent auf nunmehr 0,70 Prozent pro Jahr
vervierzehnfacht, was dem Niveau vom Frühjahr 2013 entspricht. Das zeigt ein
Blick auf den Biallo-Index, ein Mittelwert von rund 50 an biallo.de gemeldeten
Tagesgeldangeboten.

Ähnlich sieht es bei den Festgeldzinsen aus. So werden beispielsweise für
Festgeld mit einjähriger Laufzeit aktuell im Schnitt 1,20 Prozent bezahlt - so
viel wie zuletzt im Jahr 2012.

In der Spitze sind bis zu 1,70 Prozent drin

Dabei handelt es sich nur um Durchschnittswerte. In der Spitze können
Anlegerinnen und Anleger deutlich mehr Tagesgeldzinsen ergattern - so etwa bei
der spanischen Suresse Direkt Bank. Die Onlinebank ist erst kürzlich auf dem
deutschen Markt gestartet und bietet 1,70 Prozent bis zum 31. März 2023
garantiert. Etwas weniger gibt es bei der schwedischen TF Bank, die ihren
Kundinnen und Kunden für die ersten vier Monate 1,65 Prozent bezahlt. Die
Advanzia Bank aus Luxemburg offeriert 1,60 Prozent, drei Monate lang garantiert.

Wichtig: Bei allen genannten Angeboten handelt es sich um befristete Aktionen
für Neukunden. Läuft die Garantiezeit aus, müssen Sparerinnen und Sparer meist
deutlich niedrigere Zinsen in Kauf nehmen. Es gibt aber auch Ausnahmen: Bei der
FCM Bank aus Malta erhalten sowohl Neu- als auch Bestandskunden einen
einheitlichen Zinssatz von 1,61 Prozent pro Jahr.

Beim Festgeld steht die Drei vor dem Komma

Wer Geld auf dem Festgeldkonto anlegt, kann bei zweijähriger Laufzeit in der
Spitze sogar bis zu drei Prozent pro Jahr einstreichen, etwa bei der
österreichischen Kommunalkredit Invest. Aber auch bei einjähriger Laufzeit
kratzen die Zinsen mittlerweile an der Drei-Prozent-Marke: Der schwedische
Finanzdienstleister Klarna bietet mit dem "Festgeld+", das sich ausschließlich
über die Klarna-App abschließen lässt, aktuell 2,84 Prozent.

Mit Spannung blicken Zinsanleger auf den 15. Dezember. Dann steht der nächstes
Zinsschritt der Europäischen Zentralbank (EZB) an. Experten rechnen mit einer
weiteren Leitzins-Erhöhung von 50 bis 75 Basispunkten auf dann bis zu 2,75
Prozent. Das könnte auch für die Sparzinsen einen weiteren Aufwärtsimpuls
bedeuten. "Wir halten bis Jahresende eine Zwei vor dem Komma beim Tagesgeld für
möglich", sagt Horst Biallo, Gründer und Geschäftsführer des gleichnamigen
Verbraucherportals. Auch das einjährige Festgeld dürfte bald die
Drei-Prozent-Marke knacken.

Dennoch sollten Sparerinnen und Sparer bedenken: Auch wenn die Zinsen auf
breiter Front steigen, können sie die anhaltend hohe Inflation bei Weitem nicht
ausgleichen. Unterm Strich bleibt ein negativer Realverlust. Wer langfristig die
Inflation schlagen und Vermögen aufbauen will, sollte unter anderem auf
ETF-Sparpläne setzen. Für die Liquiditätssicherung sind Tages- und Festgeld
allerdings nach wie vor alternativlos.

Über biallo.de:

Die Biallo & Team GmbH zählt mit ihren Portalen biallo.de und biallo.at zu den
führenden Anbietern für unabhängige Finanz- und Verbraucherinformation. Wir
bieten aktuelle journalistische Informationen zu den Themen Geldanlage,
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Telefon & Internet, Energie, Recht & Steuern sowie Soziales. Unsere Beiträge
erscheinen in zahlreichen regionalen und überregionalen Tageszeitungen.
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Pressekontakt:

Biallo & Team GmbH
Anita Pabian
Bahnhofstr. 25
86938 Schondorf am Ammersee
Tel.: 08192/93379-0
E-Mail: mailto:info@biallo.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/126054/5387243
OTS: Biallo & Team GmbH



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Nachrichtenagentur: news aktuell
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