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    Australische Minen Majors auf der Jagd nach Seltene Erden-Projekten

    Das Interesse am Sektor der Seltenen Erden ist groß - auch in Australien, wo die Minen-Majors jetzt verstärkt versuchen, einen Fuß in die Tür zu bekommen.

    Hancock Prospecting, der Minenkonzern der umstrittenen, australischen Milliardärin Gina Rinehart, reiht sich unter den Majors der Branche ein, die den Einstieg in den Bereich der Seltenen Erden suchen. Wie jetzt bekannt wurde, erwirbt Hancock einen 10igen Anteil an der im Northern Territory tätigen Arafura Rare Earths (WKN 787896).

    Hancock wird mit einem Anteil von 60 Mio. Dollar als Teil einer Finanzierung in Höhe von insgesamt 121 Mio. Dollar – zu 37 australischen Cents pro Aktie –zum Ankerinvestor für Arafura, sodass man schlussendlich 10% an der Seltene Erden-Gesellschaft halten wird. Das Interesse an diesem Sektor ist – nicht nur – Down Under groß. So hatte z.B. Bergbaulegende Andrew Forrest den Aktionären von Fortescue Metals (WKN 121862) vor Kurzem mitgeteilt, dass der Konzern ebenfalls auf der Suche nach Selten Erden-Projekten sei.

    Arafura steht noch vor dem Abschluss der FEED-Studien (Front End Engineering and Design) für die Raffinerie seines Seltene-Erden-Projekts Nolans im Northern Territory, teilte aber Mitte vergangenen Monats mit, dass das Projekt rund 1,59 Mrd. Dollar kosten werde, einschließlich aller Eventualitäten. Mit der aktuellen Finanzierung füllt Arafura sich die Kassen, da man sich darauf vorbereitet, Equipment mit langer Vorlaufzeit zu bestellen und erste Arbeiten an Nolans Anfang des kommenden Jahres aufzunehmen.

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    Der Produktionsbeginn auf Nolans ist für Ende 2025 geplant und Arafura will dann rund 4.400 Tonnen Seltene Erden-Oxide produzieren. Arafura gehört dabei zu einer Reihe Seltener Erden-Gesellschaften, die ihr Projekt schon seit mehr als zehn Jahren halten. Zuletzt hatte das Unternehmen sich als Lösung für Industriekonzerne aus Südkorea präsentiert, die sich eine sichere Quelle von Seltenen Erden und anderen kritischen Mineralen sichern wollen. Anfang November meldete Arafura dann einen verbindlichen Abnahmedeal mit den südkoreanischen Automobilherstellern Hyundai und Kia.

    Hyundai will dabei rund 40% der geplanten Jahresproduktion von Nolans über sieben Jahre abnehmen. Das entspräche bis zu 1.500 Tonnen Neodym- und Praseodymoxid, das in den Elektromobilen von Hyundai zum Einsatz kommen soll. Zusätzlich verhandelt Arafura seit Juli mit GE Renewable Energy über die Bedingungen eines Abnahmedeals, wobei sich der US-Konzern Seltene Erden-Oxide zur Verwendung in seinen Windturbinen sichern will.

    Arafura will laut eigener Aussage Anfang des kommenden Jahres beginnen, mit potenziellen Finanziers des Nolans-Projekts zu sprechen.


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