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Bewerbungsgespräch extrem Diese Fragen stellen Headhunter, um die Passung eines Kandidaten zu prüfen (FOTO)

München (ots) - Ihre Taktik ist ausgereift, ihre Worte geschickt gewählt und
ihre Strategien undurchschaubar. Headhunter verfolgen nur ein Ziel: den
passenden Kandidaten für die unbesetzte Stelle zu finden. Um das zu schaffen,
filtern sie durch gezielte Fragen die wesentlichen Persönlichkeitsmerkmale von
Fach- und Führungskräften heraus.

"Jeder Bewerber hat Qualifikationen, mit denen er beim Headhunter punktet.
Trotzdem erlebe ich immer wieder, dass Kandidaten unaufmerksam durchs
Bewerbungsgespräch gehen und wichtige Fragen unbedacht beantworten", verrät
Dominik Roth. Der Headhunter wählt für zahlreiche Konzerne die passenden
Kandidaten aus und weiß genau, was nötig ist, um an die wichtigen Informationen
zu kommen. In diesem Artikel erklärt er daher gerne, mit welchen Fragen
Headhunter ihre Bewerber konfrontieren, um sie auf eine Passung zu
durchleuchten.

Der Track-Record steht im Fokus

Headhunter interessiert im Rahmen der Management-Diagnostik primär der
sogenannte Track-Record. Es ist für Recruiting-Profis also essenziell
herauszufinden, welche Erfolge die Führungskraft bereits in einem ähnlichen
beruflichen Kontext verzeichnen konnte. Auch lässt sich so eine Passung zur
Vakanz zielgerichtet prüfen. Sind die Leistungen transferierbar, ist eine solide
Basis im Headhunter-Interview geschaffen. Führungskräfte sollten daher auf
Fragen zu ihren bisherigen Erfolgen vorbereitet sein.

Klassische HR-Fragen dürfen nicht fehlen

Fragen nach der Motivation für einen Wechsel oder einer Bewerbung zählen zu den
Klassikern im Personalmanagement. Fach- und Führungskräfte können auch in einem
Headhunter-Interview mit ihnen rechnen. Gleiches gilt für das angestrebte
Arbeitsumfeld. Punkten lässt sich hier, indem ein Fokus auf den
Gestaltungsspielraum und weniger auf den eigenen Support gelegt wird. Außerdem
dürfen sich Bewerber Freiheiten von den Vorgesetzten wünschen. Das unterstreicht
eine selbstständige Arbeitsweise, die nicht nur Headhunter überzeugt.

Stärken und Schwächen ansprechen

Mindestens eine Stärke und Schwäche wird in einem Interview erfragt. Diese
Eigenschaften dürfen gerne miteinander zusammenhängen, wobei sie sich häufig
gegenseitig bedingen. Bewerber sollten jedoch darauf verzichten, platte
Antworten wie "Ungeduld" oder nur ein Learning zu teilen. Auch ist es sinnvoll,
keine Schwäche zu nennen, die für den zu besetzenden Posten hinderlich sein
könnte. Ein Tipp für Schwächen: die Kehrseite der Stärke.

Der berufliche Werdegang extrem hinterfragt oder: die Critical-Incident-Methode

Extremes Nachfragen zum beruflichen Werdegang ist untrennbar mit dem
Durchleuchten von Stärken und Schwächen verbunden. Im Kontext des Track-Records
kommt dabei häufig die Critical-Incident-Methode zum Einsatz: Über wiederholtes
Nachfragen finden die Recruiting-Experten heraus, welche kritischen beruflichen
Situationen der Bewerber in der Vergangenheit meistern musste. Der Fokus von
Headhuntern liegt hierbei auf dem damals gezeigten Verhalten und auf den
Ergebnissen.

Über Fragen hinaus - das richtige Bewerberverhalten

Das gesamte Verhalten eines Bewerbers bildet den natürlichen Rahmen eines
Interviews. So erkennen erfahrene Headhunter nicht nur im Bereich Executive
Search rasch, welche Fachkraft wirklich kompetent ist. Am Beispiel Track-Record
lässt sich das gut erklären:

Top-Bewerber gehen bei einer Nachfrage direkt auf eine Station ein, die für die
aktuelle Vakanz relevant ist. Weniger passende Kandidaten hingegen beginnen
meist damit, eine weit zurückliegende Lebenslaufstation mit wenig aktuellem
Bezug vorzustellen. "Erzählen Sie etwas über sich" ist aber stets eine
Einladung, auf die konkret und stellenrelevant eingegangen werden sollte.
Entsprechende Antworten sind nicht nur aufschlussreich, sondern auch ein großer
Pluspunkt für Fach- und Führungskräfte auf Jobsuche.

Über Dominik Roth:

Dominik Roth ist Headhunter und Partner bei Mercuri Urval, einer global
führenden Personalberatung mit Spezialisierung auf die Vermittlung und
Potenzialbeurteilung von Führungskräften. Er unterstützt Hidden Champions und
Technologieführer aus dem industriellen Mittelstand bei allen Themen rund um
Headhunting und Management-Diagnostik. Dominik Roth bringt umfassende Erfahrung
aus über 300 Executive Searches und mehreren hundert Executive Assessments mit.
Außerdem ist er Host des erfolgreichen Karriere-Podcasts "CEO Career Code", der
auf Apple, Spotify und Google Podcast kostenfrei verfügbar ist.

Pressekontakt:

Dominik Roth
Mercuri Urval GmbH
https://linktr.ee/dominik.roth

Pressekontakt von Dominik Roth:
Ruben Schäfer
mailto:redaktion@dcfverlag.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/162224/5390120
OTS: Dominik Roth



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Nachrichtenagentur: news aktuell
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