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Dow Jones mit inverted hammer - 28.03.05

28.03.2005, 12:00  |  2264   |   |   
Am Donnerstag vergangener Woche bildete der DOW JONES einen inverted hammer aus. Ein fragwürdiges Trendwendesignal in der Candlestick-Methodik. Bei diesem Muster auf Tagesbasis bedarf es einer sehr klaren Bestätigung, dass sich der Abwärtstrend abbaut und eine Gegenbewegung eine Chance erhält. Im vorliegenden Falle liegt also noch kein Kaufsignal vor, eine Entspannung der angespannten, auch durchaus "überverkauften" Situation ergäbe sich erst bei einem Daily-Close oberhalb der Dochtspitze des inverted hammers bei 10.518 Punkten.


Monatschart DOW Jones :


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Monatsanalyse vom 28.02.05 zur Ãœbersicht:
In den letzten drei Monaten pendelte der Markt innerhalb einer Range zwischen rund 10.400 und 10.800 Punkten. Dabei entwickelten sich drei kurze Dochte, deren Endpunkte auf annähernd gleichem Niveau liegen - zwischen ca. 10.853 und 10.868 Punkten. Die Kerzenkörper selbst in etwa gleich groß, eine recht typische Pattsituation. In der letzten Monatsanalyse wurde auch eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung - aber ebenfalls eine insgesamt positive Grundstimmung angenommen. An dieser Interpretation ändert sich auch ausgehend von den Monatskerzen nichts, ein Break per Monthly-Close oberhalb der letzten Dochtspitzen beinhaltet dann allerdings auch die Chance, in Richtung 12.000 Punkte zu laufen. In Verbindung mit einem Ausbruch über eine seit Anfang des letzten Jahres bestehende Konsolidierungsformation läßt sich zudem ein Kursziel errechnen, welches bei gegenwärtig knapp unter ca. 12.500 Punkten liegt - abgeleitet aus der nach oben abgetragenen Schwankungsbreite des nach oben verlassenen langfristigen Abwärtstrendkanals. Einschränkend muss allerdings erwähnt werden, dass dieser Abwärtstrendkanal bzw. dessen Rückkehrlinie methodisch mit Fragezeichen versehen werden darf. Zusätzlich kann die Konsolidierungsbewegung im letzten Jahr als flaggenähnliche Formation interpretiert werden - nach Fahnenstange. Daran anschließend könnte sich nun eine ebenfalls dynamische Aufwärtsbewegung anschließen.

Erst ein Rebreak unter die Mitte der langen weißen Kerze vom Dezember 2003 (Unterstützungszone zwischen deren Eröffnungskurs und ihrer Mitte zwischen ca. 9.785 und 10.119 Punkten) und damit auch ein Rebreak in die Konsolidierungsformation als auch in den langfristigen Abwärtstrend würde ein solch positives Szenario wieder vernichten. Sehr negativ würde es unter ca. 9.785 Punkten per Monthly-Close werden, da dann ein Fall mindestens an die 9.000er Marke zu erwarten wäre.
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