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    Inflation  861  0 Kommentare Wann erreichen wir wieder ein erträgliches Niveau?

    Die Inflationsraten der westlichen Länder bereiteten in 2022 und auch in diesem Jahr den Verbrauchern und vor allem den Notenbanken enorme Sorgen. Schließlich kann eine Geldentwertung zu einer Lohn- Preis- Spirale führen

    Aus dem Grund haben unter anderem die FED und EZB die Zinsen bereits deutlich nach oben geschraubt. Weitere Erhöhungen sind bereits angekündigt und von den Kapitalmärkten antizipiert. Die große Frage ist nun, wie sich die Inflationsraten weiter entwickeln werden, allen voran in den USA und Europa.

    In den USA wurde die Inflationsrate primär durch eine sehr geringe Arbeitslosigkeit befeuert, verbunden mit immer weiter steigende Arbeitskosten. Darüber hinaus waren die steigenden Ölpreise und damit höhere Treibstoffkosten eine weitere Triebfeder der Inflation. Das i-Tüpfelchen für den Preisanstieg lieferten die harten Corona-Maßnahmen in China, die zu Lieferengpässen bei einigen Produkten und damit Preissteigerungen führten.

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    In Europa führten neben der Lieferkettenprobleme und höheren Ölpreise vor allem die massiven Sanktionen gegen Russland aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine zu explodierenden Gaspreisen. Neben den höheren Kosten für Gas führten Abschaltungen der Mehrzahl der Kernkraftwerke in Frankreich darüber hinaus zu erheblich steigenden Stromkosten.

    Der Preis für Rohöl hat sich mittlerweile wieder auf das Vorkriegsniveau eingependelt, der Preis für Gas hat sogar Niedrigstände durch den milden Winter in Europa erreicht, ebenso sind die Notierungen für Strom deutlich zurück gegangen. China hat vor geraumer Zeit alle Corona-Maßnahmen aufgehoben, so dass sich die Lieferkettenprobleme langsam wieder entspannen und der Preisdruck von der Seite ebenfalls nachlässt. In den USA ist der Arbeitsmarkt zwar immer noch extrem stabil, aber die angekündigten Entlassungen diverser Konzerne, unter anderem aus der IT-Branche, könnte auch den US-Arbeitsmarkt etwas entspannen und die Lohnsteigerungen dämpfen.

    Vor allem in Europa ist durch den Basiseffekt der extremen Preissteigerungen nach Beginn des Krieges im Februar 2022 zu erwarten, dass der Preisanstieg ab April 2023 merklich nachlässt, da die Energiepreise mittlerweile wie beschrieben einen negativen Effekt auf die Teuerung haben.

    Es könnten aus den genannten Gründen positive Überraschungen bei der Inflationsrate ins Haus stehen. Dies könnte den Druck der Notenbanken zu weiteren Zinsanhebungen merklich mindern! 

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    Uwe Eilers
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    Uwe Eilers ist Vorstand und Mitgründer der FV Frankfurter Vermögen AG in Königstein im Taunus. Davor war er 10 Jahre lang als Vorstand der Geneon Vermögensmanagement AG tätig. Der gelernte Bankkaufmann und DVFA/CEFA Investmentanalyst kann auf mehr als 25 Jahre Börsenerfahrung in weltweit gehandelten Aktien und Anleihen sowie deren Derivate zurückgreifen. Er war unter anderem bei Lehman Brothers im Eigenhandel tätig und Sales-Trader für institutionelle Kunden, unter anderem bei Cantor Fitzgerald in Frankfurt und London. Weitere Informationen unter www.frankfurter-vermoegen.com.
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    Verfasst von Uwe Eilers
    Inflation Wann erreichen wir wieder ein erträgliches Niveau? Die Inflationsraten der westlichen Länder bereiteten in 2022 und auch in diesem Jahr den Verbrauchern und vor allem den Notenbanken enorme Sorgen. Schließlich kann eine Geldentwertung zu einer Lohn- Preis- Spirale führen, die sich immer weiter aufschaukelt, wenn dem nicht früh genug Einhalt geboten wird. Negativbeispiele dafür sind Argentinien und die Türkei.

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