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    Branding für Unternehmen  1977  0 Kommentare Business-Mentor Oscar Karem zu Bedeutung und Wirkung

    Mehr Reichweite durch Markenbekanntheit - Durch konsequenten Aufbau einer Marke und stetig optimiertes Branding sind Unternehmen umsatzstärker, überzeugender und erfolgreicher. Coaching kann das Branding unterstützen.

    Unternehmen, Produkte oder auch Personen sind in ihrem jeweiligen Markt nur erfolgreich, wenn sie es schaffen, zu einer Marke mit Wiedererkennungswert zu werden. Das sogenannte Branding sollte bereits in der Gründungshase starten und sich dann kontinuierlich weiterentwickeln. Business-Mentor, Personenmarke und Investor Oscar Karem erläutert im Gespräch, worauf es ankommt.

    Warum ist konsequentes Branding für ein Unternehmen wichtig, nicht nur zu Beginn, sondern auch später, wenn eine Marke bereits etabliert ist?

    Viele vergessen, dass mit dem Wachstum einer Marke auch automatisch das Branding mitwachsen muss und dementsprechend auch immer angepasst gehört. Ein sehr wichtiger Punkt, den viele gar nicht beachten. Unabhängig vom Wachstum des Unternehmens verändert sich natürlich auch der Markt selbst oder eben die äußerlichen Faktoren, auf die man keinen Einfluss hat – solche Aspekte muss man im Wachstumsprozess und in der Branding-Entwicklung immer berücksichtigen und stets anpassungsfreudig sein.

    Das beste Beispiel war die Pandemie. Diese Zeit hat einen massiven Digitalisierungsschub ausgelöst. Marken müssen dementsprechend heute nicht mehr nur im digitalen Raum wunderbar aussehen, sondern auch in Ihrer Funktion stabil funktionieren und vor allem aber schnell reagieren. Auch diese Aspekte fließen ins Branding ein! Branding ist so viel mehr als nur ein nettes Logo zu haben. Es beginnt im inneren Kern und muss IMMER mit der Marke mitwachsen! Die Marke ist also, was der Mensch von Unternehmen sieht und wahrnimmt. Mit Branding sind das Formen und Weiterentwickeln gemeint, um schließlich eine Marke voranzubringen.

    Worauf sollten Unternehmen beim Branding besonders achten? Gibt es Faktoren (wenn ja, welche?), deren Nichtbeachtung sich negativ auswirken könnten?

    Zum einen wie soeben schon erwähnt, dass Branding sich einem Wachstumsprozess hingeben muss. Wen die Marke wächst, muss auch automatisch das Branding mitwachsen. Anpassungsfähigkeit ist generell ein wichtiger Faktor für Unternehmen, um überhaupt langfristig auf dem Markt etabliert zu sein. Zum anderen ist es wichtig, dass man versteht, dass Branding auch für kleine Unternehmen notwendig ist und nicht etwa einen Luxus darstellt. Ausgaben für ein Branding ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in einen Vermögenswert. Die oberste Regel ist, dass dein Branding immer Hand in Hand mit der Unternehmensstrategie gehen sollte. Hinzukommend sollte man die Mission definieren, Zielgruppe festlegen, den USP erkennen und auch die Markenpersönlichkeit definieren, um dann auch in die ästhetische Umsetzung wie zum Beispiel dem Logo übergehen zu können.

    Viele Gründer wollen sofort durchstarten, was verständlich ist. Weshalb ist es aber sinnvoll, dem Branding-Prozess ausreichend Zeit einzuräumen?

    Definitiv um etwas Besonderes zu erschaffen und gleichzeitig die Effizienz zu wahren. Die Vorstellung, sich kopfüber in eine bestimmte Tätigkeit zu stürzen, ist für viele verlockend, doch wir wissen alle, dass es nicht immer das Klügste ist. Bei Branding ist das eben nicht anders. Es erfordert Bewusstsein und Prozesse. Ziel muss es immer sein, eine erfolgreiche Marke aufzubauen, zu stärken und zu pflegen. Für diesen Vorgang bedarf es in der Regel verschiedene Phasen, die man der Reihe nach abarbeiten sollte, um die Steigerung der Markenbekanntheit und -wahrnehmung zu erfüllen.

    Auch Personen lassen sich zu einer Marke aufbauen. Welche Besonderheiten gibt es bei dieser Form des Brandings zu beachten?

    Es gibt natürlich unterschiedliche Arten von Branding. In diesem Fall handelt es sich um Personal-Branding. Ein sehr spannendes Thema, denn was von außen betrachtet immer so leicht aussieht, ist in Wirklichkeit mit sehr viel Geduld und harter Arbeit verbunden. Die Marke Oscar Karem ist ebenfalls eine Personenmarke, die seit 2016 im Aufbau ist - 2018 hat sie allerdings erst ihren Höhepunkt gefeiert. Neben viel Schaffenskraft war vor allem auch die richtige Strategie entscheidend. Das A und O ist es, sich klar zu positionieren, sowie bei einem Unternehmen auch. Neben dem Alleinstellungsmerkmal ist es bei einer Personal-Brand besonders wichtig Glaubwürdigkeit und Authentizität zu verkörpern. Hierbei scheitert es bei den meisten, weil sie Selbstdarstellung mit Selbstpräsentation verwechseln. Ein sehr entscheidender Punkt beim Personal-Branding, der völlig unterschätzt wird, lautet „eine Personenmarke ohne Kontinuität wird immer kläglich scheitern.“ Auch kann die Verpackung, sprich die Person selbst, optisch noch so wunderschön sein - wenn der Inhalt, den man von sich gibt, schlecht ist, dann bist du uninteressant. Eine Personal-Brand im großen Stil zu errichten ist schon fast eine Kunst, viele Menschen in meinem Umfeld haben es versucht mir nachzumachen, weil von außen betrachtet alles wie ein Kinderspiel aussieht. Aber in Wirklichkeit steckt da neben den ganzen strategischen Ansatz eine Menge Arbeit dahinter.

    Was sind die drei wichtigsten Tipps, die Sie als erfahrener Business-Mentor Leuten geben können, die dabei sind, eine eigene Brand aufzubauen?

    Es ist natürlich wichtig zu wissen, ob man eine Company-Brand oder eine Personal-Brand aufbauen möchte. Beides gehört komplett unterschiedlich behandelt. Generell muss man verstehen, dass Branding die DNA deines Unternehmens oder deiner Person ist. Branding kann dementsprechend auch über Erfolg und Misserfolg deines Unternehmens entscheiden. Zu Beginn von Branding ist es wichtig, dass dieses sich aus drei Grundpfeiler zusammensetzt: Marke, Branding und die Markenidentität. Die Marke ist die Wahrnehmung in der Welt. Das Branding ist das Formen einer einzigartigen, unverwechselbaren Marke – es ist praktisch das, was die Marke zum Leben erweckt. Und die Markenidentität sind demnach alle Elemente, die dich oder dein Unternehmen kreieren: Logo, Website, Visitenkarte. Hier werden praktisch Image und Botschaft vermittelt. Branding ist das Fundament, um Vertrauen und das eigene Image aufzubauen. Heißt wiederum auch, dass es zu den schwierigsten und anspruchsvollsten Aufgaben zugleich gehört. Zu Beginn ist es wichtig den eigenen Markenkern zu definieren, sprich die Unternehmenswerte, das Alleinstellungsmerkmal und die Zielgruppe zu definieren, bevor man sich mit der Corporate Identity beschäftigt. Das ist das Fundament, nur darauf kann man gezielt ein gutes Branding aufbauen. Ganz wichtig: Nie ein Versprechen geben, welches man nicht halten kann!





    Seyit Binbir
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    Seyit Binbir ist Börsenexperte und Wegbereiter vieler Unternehmen im digitalen Sektor. Seine Erfahrungen und Analysen veröffentlicht er als Redakteur in verschiedenen Börsenpublikationen, damit auch andere von seiner Leidenschaft für Aktien profitieren.
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    Verfasst von Seyit Binbir
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