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    Inflation: Gefährliche Ignoranz der Märkte +++ Euro-Anstieg plausibel

    Gestern standen an den Börsen erneut Inflationsdaten im Vordergrund. Los ging es mit den Preisen, die Deutschland für Importe bezahlen musste. Im Februar lagen diese nur noch um 2,8 % höher als im Vorjahr.

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    Inflationsdaten: Gefährliche Ignoranz der Aktienmärkte
    von Sven Weisenhaus

    Gestern standen an den Börsen erneut Inflationsdaten im Vordergrund. Los ging es mit den Preisen, die Deutschland für Importe bezahlen musste. Im Februar lagen diese nur noch um 2,8 % höher als im Vorjahr. Das ist der kleinste Anstieg seit Februar 2021. Im Januar hatte das Plus noch bei 6,6 % gelegen, im Dezember sogar bei 12,6 %.

    Im Vergleich zum Vormonat gaben die Importpreise sogar erneut nach, um 2,4 % und bereits das 6. Mal in Folge. Diese Entwicklung geht vor allem auf sinkende Energiepreise zurück, die zum ersten Mal seit Januar 2021 billiger waren als im Vorjahresmonat. Dazu hatte ich vorgestern bereits über den sogenannten Basiseffekt berichtet.

    Konkret waren Energieeinfuhren im Februar um 8,1 % billiger als im Vorjahresmonat und um 13,6 % günstiger als im Vormonat. Dabei hat insbesondere der Preisrückgang für Erdgas eine Rolle gespielt. Die Preise lagen hier im Februar 2023 um 11,2 % unter denen von Februar 2022. Gegenüber Januar 2023 sanken sie um 25,2 %. Die Preise für importiertes Erdöl lagen um 10,3 % niedriger.

    Ohne Berücksichtigung der Energiepreise waren die Importpreise im Februar 2023 um 5,3 % höher als im Februar 2022. Denn vor allem für Nahrungsmittel musste mehr bezahlt werden. Hier lag der Aufschlag bei 17,5 %.

    Importpreise passen zu den Verbraucherpreisen

    Da die deutsche Wirtschaft viele Vorprodukte und Rohstoffe aus dem Ausland bezieht, kommen die Veränderungen der Importpreise zeitverzögert bei den Verbrauchern und somit der allgemeinen Inflation an. Und daher passen die vorgestern beschriebenen Inflationsdaten des Monats März zu den Importpreisen des Monats Februar.

    Eurozone: Inflation geht stark runter, Kernrate erneut rauf

    Ähnliche Preisentwicklungen lassen sich aktuell in der Eurozone beobachten, deren vorläufige Inflationsdaten für März gestern auf die deutschen Importpreise für folgten. Auch hier waren die Energiepreise demnach rückläufig (-0,9 %, gegenüber +13,7 % im Februar), während Lebensmittel erneut deutlich teurer waren (+15,4 %, gegenüber 15,0 % im Februar).

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    Gastautor: Sven Weisenhaus
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    Inflation: Gefährliche Ignoranz der Märkte +++ Euro-Anstieg plausibel Gestern standen an den Börsen erneut Inflationsdaten im Vordergrund. Los ging es mit den Preisen, die Deutschland für Importe bezahlen musste. Im Februar lagen diese nur noch um 2,8 % höher als im Vorjahr.

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