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     2045  0 Kommentare 3 Gründe, warum die NVIDIA-Aktie nicht zu meinen KI-Favoriten gehört

    Für Sie zusammengefasst
    • NVIDIA ist nicht allein auf dem Markt für Künstliche Intelligenz (KI) und hat Konkurrenz von Unternehmen wie AMD, ARM, IBM und Intel.
    • Es gibt alternative Ansätze zur KI-Berechnung, die nicht auf GPUs von NVIDIA angewiesen sind, wie spezialisierte AI-Beschleuniger, konfigurierbare Chips und applikationsspezifische Schaltkreise.
    • Der Einsatz von GPUs in Cloud-Rechenzentren für KI könnte langfristig durch Edge Computing ersetzt werden, bei dem die Rechenleistung näher an den Endgeräten liegt.
    • Die Bewertung der NVIDIA-Aktie ist sehr hoch und impliziert ein weiterhin schnelles Wachstum, was möglicherweise nicht realistisch ist. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist daher nicht mehr so attraktiv.

    Wenn Wirtschaftszeitungen über Künstliche Intelligenz berichten, dann fällt fast immer der Name NVIDIA (WKN: 918422). Der amerikanische Hersteller von Grafikchips (GPUs) wird in diesen Wochen an der Börse gefeiert wie kaum ein anderes Unternehmen. Als wir allerdings im Team nach den spannendsten Aktien, die vom KI-Trend profitieren, gefahndet haben, gelang NVIDIA nicht der Sprung in die Top 10. Ich sehe die folgenden drei Gründen dafür, jetzt nicht mehr auf NVIDIA zu setzen.

    NVIDIA ist nicht allein

    Aktuell bietet NVIDIA offenbar den besten Mix aus Leistungsfähigkeit, Integrierbarkeit, Verfügbarkeit und Kosten. Die Chips werden dem Unternehmen geradezu aus den Händen gerissen, wobei es fast jeden Preis aufrufen kann. Kaum hat der Krypto-Boom nachgelassen, ist der KI-Hype eingesprungen. Anbieter von Cloudinfrastruktur benötigen Unmengen von GPUs, um Kunden ein erstklassiges Umfeld für die Entwicklung von KI-gestützten Anwendungen bereitzustellen.

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    Der einzige echte Rivale auf diesem Gebiet ist AMD (WKN: 863186), die 2006 mit der Übernahme von GPU-Entwickler ATI rückblickend ein goldenes Händchen bewies, obwohl die Aktie danach 10 Jahre lang abwärts tendierte. Aufgrund dieser Wettbewerbssituation ist häufig von einem Duopol die Rede. Aber sind die beiden wirklich der Konkurrenz völlig enteilt?

    Im Moment sieht es so aus, als ob es keine echten Alternativen gäbe. Aber das wird nicht immer so bleiben. Der anhaltende Hype wird den schon längst eingeleiteten Wandel zu mehr Wettbewerb noch beschleunigen. Neben den üblichen Verdächtigen wie ARM, IBM (WKN: 851399) und Intel (WKN: 855681), die alle hart daran arbeiten, die Wettbewerbsfähigkeit ihres KI-Prozessor-Angebots zu steigern, gibt es auch Dutzende Startups, die in den Markt eindringen und zum Teil gut finanziert sind. Und Google und Apple (WKN: 865985) mischen auch kräftig mit.

    Dazu muss man wissen, dass GPUs, wie sie NVIDIA entwickelt, längst nicht für alle KI-Algorithmen optimal sind. Alternative Ansätze wie spezialisierte AI-Beschleuniger (IPU), konfigurierbare Chips (FPGA) und applikationsspezifische Schaltkreise (ASIC) bieten große Potenziale, um effizienter zum Ergebnis zu kommen. Mit zunehmender Reife des KI-Umfelds werden solche Alternativen voraussichtlich zunehmend zum Tragen kommen.

    Von daher verwundert es nicht, dass sich die Aktien des taiwanischen ASIC-Spezialisten Faraday oder des FPGA-Entwicklers Lattice Semiconductor (WKN: 878255) ebenfalls hervorragend entwickelt haben in letzter Zeit. Wir haben es zwar mit einem schnell wachsenden Markt zu tun, aber der Anteil von NVIDIA daran wird voraussichtlich genauso schrumpfen wie die erzielbaren Margen.

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    Verfasst von Aktienwelt360

    3 Gründe, warum die NVIDIA-Aktie nicht zu meinen KI-Favoriten gehört Wenn Wirtschaftszeitungen über Künstliche Intelligenz berichten, dann fällt fast immer der Name NVIDIA (WKN: 918422). Der amerikanische Hersteller von Grafikchips (GPUs) wird in diesen Wochen an der Börse gefeiert wie kaum ein anderes Unternehmen. …

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