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    Marktverwerfungen  8453  0 Kommentare Israel-Schock: Ölaktien mit über 120 Prozent Rallye-Potenzial

    Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn aufgrund des Krieges der Hamas gegen Israel in die Höhe geschnellt. Auf welche Energietitel sich Analysten und Fondsmanager jetzt angesichts des Konflikts konzentrieren.

    Für Sie zusammengefasst

    Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas wirkt sich zwar nicht direkt auf die Ölversorgung aus, dürfte aber aufgrund von Sorgen um eine breitere Eskalation kurzfristig die Ölpreise in die Höhe treiben, so die Meinung von Analysten.

    "Die Risikoprämien dürften sich um etwa fünf US-Dollar pro Barrel erhöhen, und zwar nicht nur aufgrund der bisherigen Ereignisse, sondern auch aufgrund des Risikos einer Versorgungsunterbrechung und einer Eskalation", so Josh Young, Chief Investment Officer von Bison Interests, gegenüber CNBC.

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    Young verwies dabei auch auf Spekulationen, dass der Iran den Angriff der Hamas auf Israel am Samstag unterstützt habe. Laut Young und anderen Experten könnten die USA die Sanktionen gegen Ölexporte aus dem Iran verschärfen, sollte sich dies bewahrheiten. Die iranische Vertretung bei den Vereinten Nationen erklärte jedoch am Sonntag laut Reuters, dass Teheran nicht an den Anschlägen beteiligt war. US-Außenminister Antony Blinken sagte am selben Tag, es gebe bisher keine Beweise dafür, dass der Iran in den Anschlag verwickelt sei.

    "Selbst etwas so Einfaches wie die Rückkehr von Biden und dem US-Verteidigungsapparat zur Durchsetzung von Sanktionen gegen iranische Exporte könnte einen ziemlich dramatischen Effekt auf den Markt haben", warnt Young.

    David Neuhauser, Hedgefonds-Manager bei Livermore Partners, schließt sich dem an. Gegenüber CNBC sagte er, dass der derzeitige Markt bereits angespannt sei und eine weitere Produktionseinstellung "nur als Initialzündung für viel höhere Preise dienen würde".

    "Es könnte noch viel mehr passieren, wenn der Iran in die Sache hineingezogen wird und/oder es zu einer weiteren Eskalation und zu Aufständen in der Region kommt. Es bräuchte nicht viel, um den Ölpreis auf über 100 US-Dollar pro Barrel ansteigen zu lassen."

    Aktienkurse aus dem Bereich der internationalen und Offshore-Ölfelddienstleistungen sollten laut Young anziehen, wenn sich die Ölpreise erholen. Er nannte das an der Nasdaq notierte Unternehmen Weatherford International – der günstigste Wert in der Peergroup. Die Aktie hat laut CNBC ein Aufwärtspotenzial von 26,5 Prozent.

    Vital Energy bezeichnet der Fondmanager ebenfalls als "zu billig". "Das Unternehmen hat gerade eine Reihe von Übernahmen getätigt und ist gut positioniert für höhere Ölpreise und ein größeres Interesse an diesem Sektor." Der Analystenkonsens impliziert ein Kurspotenzial von rund 66 Prozent gegenüber dem derzeitigen Niveau.


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    Neben Big Playern wie Exxon, Chevron und ConocoPhillips nennt der Hedgefonds-Manager Neuhauser Small-Cap-Energieaktien, die von den gestiegenen Ölpreisen profitiert haben und einen Blick wert seien: Kolibri Global Energy (über 72 Prozent Kurspotenzial) und Vista Energy (46 Prozent Aufwärtspotenzial). Jadestone Energy sei ein "attraktives Turnaround-Wertpapier", das an die Brent-Preise gebunden ist. Analaysten erwarten, dass der Titel sich mehr als verdoppeln könnte. 

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Zentralredaktion





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    Verfasst vonGina Moesing

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