checkAd

    ROUNDUP  913  0 Kommentare Neue Probleme bei Beatmungsgeräten von Philips - Aktie fällt

    Für Sie zusammengefasst
    • Philips hat erneut Ärger mit der FDA wegen Überhitzungsrisiken bei Beatmungsgeräten.
    • Die Zahl der Vorfälle hat seit August rapide zugenommen.
    • Die Hitzeprobleme stehen nicht im Zusammenhang mit den früheren Schaumstoffproblemen.
    0 Follower
    Autor folgen

    AMSTERDAM/SILVER SPRING (dpa-AFX) - Der Medizintechnikhersteller Philips hat erneut Ärger mit der US-Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) im Zusammenhang mit seinen Beatmungsgeräten. Dabei dürfte der in der Vergangenheit viel kritisierte Schaumstoff allerdings nicht erneut das Problem sein - dieses Mal ist die Rede von Überhitzungsrisiken. Die Aktie der Niederländer geriet am Mittwoch unter Druck.

    Die Lebens- und Arzneimittelbehörde hatte am Dienstag (Ortszeit) mitgeteilt, dass sie über Probleme wie Feuer, Rauch, Verbrennungen und andere Anzeichen einer Überhitzung von Dreamstation-2-Geräten informiert worden sei. Seit August habe die Zahl derartiger Vorfälle rapide zugenommen: Zwischen Anfang August und Mitte November seien mehr als 270 Berichte zu Hitzeproblemen eingegangen. Im Vergleich: Seit der Erlaubnis der Markteinführung Mitte 2020 bis August waren es weniger als 30 Meldungen.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Philips Electronics!
    Long
    17,62€
    Basispreis
    1,30
    Ask
    × 14,46
    Hebel
    Short
    20,18€
    Basispreis
    0,16
    Ask
    × 11,75
    Hebel
    Präsentiert von

    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Philips kommentierte, das Unternehmen stehe mit der FDA im Austausch. Nach Überzeugung des Konzerns können die fraglichen Geräte unter Beachtung der Sicherheitsanweisungen benutzt werden. Das Produkt wird zur Beatmung von Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe verwendet, bei der die Atmung während des Schlafs sich wiederholt deutlich verringert oder komplett aussetzt.

    Wie die FDA weiter mitteilte, dürften die Hitzeprobleme nicht mit den Schaumstoffproblemen aus der Vergangenheit zusammenhängen. Bei fehlerhaften Geräten konnte der Polyurethanschaum in Partikel zerfallen und eingeatmet werden. Die Behörde hatte das Problem als Klasse-1-Angelegenheit - also die am meisten ernstzunehmende - eingestuft. In einem großangelegten und kostspieligen Rückruf wurden dann Ersatzgeräte und Reparatursets angefertigt und verschickt. Für die Aktion haben die Niederländer rund eine Milliarde Euro zurückgestellt. Im September einigte sich der Medizintechnikkonzern dann mit einem Teil der US-Kläger auf eine Vergleichszahlung geeinigt. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg belaufen sich diese auf mindestens 479 Millionen US-Dollar.

    Die Philips-Aktie rutschte im Handel am Mittwochvormittag um sechs Prozent ab. Damit endet der jüngste Erholungsversuch seit Anfang Oktober. Seit dem Jahreswechsel hat sich das Papier dennoch um mehr als 30 Prozent verteuert. Wer allerdings seit zwei Jahren Philips-Scheine im Depot hält, muss sich mit fast 40 Prozent weniger Wert arrangieren.

    Der Konzern könnte wegen der jüngsten Warnung erneut unter wegen Qualitäts- und Sicherheitsmängeln ins Visier geraten, monierte Jefferies-Experte James Vane-Tempest - selbst wenn nur eine bestimmte Charge oder Komponenten von den Problemen betroffen sein sollten. Er fügte indes hinzu, dass die FDA bislang wegen der neuesten Probleme noch keinen Rückruf angeordnet habe./ngu/nas/mis

    Koninklijke Philips

    +3,07 %
    +2,44 %
    -3,42 %
    +1,30 %
    +22,93 %
    -58,37 %
    -46,02 %
    -18,11 %
    -10,98 %
    ISIN:NL0000009538WKN:940602

    Die Koninklijke Philips Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -4,20 % und einem Kurs von 18,40EUR auf Tradegate (29. November 2023, 11:31 Uhr) gehandelt.




    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX

    ROUNDUP Neue Probleme bei Beatmungsgeräten von Philips - Aktie fällt Der Medizintechnikhersteller Philips hat erneut Ärger mit der US-Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) im Zusammenhang mit seinen Beatmungsgeräten. Dabei dürfte der in der Vergangenheit viel kritisierte Schaumstoff allerdings nicht …

    Schreibe Deinen Kommentar

    Disclaimer