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    Wie reagiert die OPEC?  12505  0 Kommentare US-Ölproduktion weiterhin auf dem Vormarsch

    Nach einem ohnehin schon rekordträchtigen Jahr erwarten Analysten für 2024 ein weiterhin steigendes Ölangebot von US-Unternehmen. Unklar ist, wie die OPEC-Staaten rund um Saudi-Arabien auf dieses Verhalten antworten.

    Für Sie zusammengefasst
    • Analysten erwarten steigendes Ölangebot von US-Unternehmen 2024.
    • OPEC-Staaten unklar, wie sie auf dieses Verhalten reagieren.
    • US-Unternehmen produzieren mehr Öl, dämpft den Preis und durchkreuzt OPEC-Plan.
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    Der Markt für Rohöl hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Durch das künstlich verknappte Angebot von Seiten Russlands und Saudi-Arabiens und geopolitische Risiken schwankte der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) in diesem Jahr zwischen 66 und 94 US-Dollar.

    Diese Instabilität und Versuche, sich von der Abhängigkeit von den OPEC-Staaten etwas zu befreien, haben US-amerikanische Förderunternehmen dazu veranlasst, in diesem Jahr deutlich mehr Öl zu produzieren und auf den Markt zu bringen. Im Jahresschnitt waren es täglich etwa 13 Millionen Barrel Rohöl – im September sogar rekordverdächtige 13,2 Millionen Barrel pro Tag.

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    Doch damit ist noch nicht Schluss: Die Analysten von Rapidan Energy erwarten für das kommende Jahr einen durchschnittlichen Tagesoutput von 13,3 Millionen Barrel. Grund für die Erwartungen sind vor allem hohe Investitionen der Ölgiganten Chevron und Exxon Mobil in der ertragreichsten Ölförderungsregion des Landes, dem Permbecken im US-Bundesstaat Texas. Außerdem planen die beiden Unternehmen weitere Übernahmen von Konkurrenten im Markt für Rohöl.

    Sollten die US-Unternehmen tatsächlich weiterhin steigende Ölmengen in Umlauf bringen, dämpft das natürlich den Preis für das schwarze Gold weiter – und durchkreuzt den Plan der OPEC-Staaten, die den Preis künstlich hochhalten möchten. Damit stellt sich die Frage, wie diese Staaten auf das steigende Angebot der USA reagieren werden.

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    Einige Experten schätzen eine Antwort wie im Jahr 2014 und 2020 als realistisch ein: Damals erhöhte Saudi-Arabien den Output fast schon flutartig, sodass es am Markt zu einem starken Preisverfall kam. Dadurch war es für viele Konkurrenten nicht mehr rentabel, Öl zu fördern und abzusetzen, sodass sie aus dem Markt ausgestiegen sind.

    Der Präsident von Rapidan Energy, Robert McNally, stuft dieses Szenario selbst jedoch als unwahrscheinlich ein. Er wies in einer Mail an Business Insider darauf hin, dass die OPEC-Staaten die Schieferölförderung im Permbecken nicht als größte Bedrohung ansehen. Vielmehr seien die Mitgliedsnationen darum besorgt, falsche Investitionsentscheidungen zu treffen.

    AutorIn: (mo) für wallstreetONLINE Zentralredaktion


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