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Dax - die übergeordneten Zeitebenen - 06.11.05

06.11.2005, 15:58  |  1481   |   |   
Die letzte Woche brachte eine deutliche Gebenbewegung für den DAX - die 5.000er Marke wurde getestet. Auf Grund der vorherigen Gewinnmitnahmen ist allerdings noch keine eindeutig positive Sichtweise vorhanden, ein wiederholter Abprall am gegenwärtigen Niveau wäre aber erst unter ca. 4.930 anzunehmen.


Monatschart :


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Monatsanalyse per 31.10.05 zur Übersicht - die aktuelle November-Kerze wird nicht berücksichtigt:
Überschäumende Dynamik ist weiterhin nicht festzustellen, die Oktober-Kerze mit kurzem Docht, etwas längerer Lunte und kleinem Kerzenkörper. Die kurzfristigen Abgaben wurden im Oktober wieder aufgefangen, die Aufwärtsbewegung jedoch leicht angeschlagen auf Grund der im Oktober gesehenen Gewinnmitnahmen. Allerdings erst eine Fortsetzung dieser Gewinnmitnahmen und ein Montly-Close unter dem Tief des Oktober (4.762) würde ein Warnsignal darstellen - insofern kann am bisherigen Szenario festgehalten werden, dass der DAX weiteres Aufwärtspotential entwickeln kann mit Kursziel 5.350 Punkten. Hierfür spricht auch derzeit die Orientierung entlang der Rückkehrlinie des engeren Aufwärtstrendkanals. Weiterhin gilt: "auf Grund der stetigen Abschwächung der Aufwärtsdynamik ist auch eine Konsolidierung um die 5.000er Marke ein wahrscheinliches Szenario, bevor weitere Kurssteigerungen zu verzeichnen sind. Erst ein Monthly-Close unter 4.700 würde an der Annahme steigender Kurse etwas ändern."


Linearer Wochenbarchart :


Nachdem der DAX aus seinem mittelfristigen Aufwärtstrend Mitte Oktober herausfiel als auch in den breiten Aufwärtstrendkanal zurückkehrte, ergab sich das Risiko eines Test des seit August 04 bestehenden Aufwärtstrends im linearen Chart, der aktuell bei ca. 4.600 Punkten verläuft. In den letzten zwei Wochen konnte sich der DAX jedoch stabil halten und eine Gegenbewegung starten, die nun wiederum dieses negative Szenario fraglich werden läßt. Eine klare Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.


Wochenchart:


Nach drei schwarzen Kerzen in Folge zeigte sich bei ca. 4.838/25 Punkten in der Vorwoche ein doji mit Schatten - daran folgend nun in der letzten Woche eine weiße Kerze mit Weekly-Close knapp an der 5.000er Marke und Close nahe am Wochenhoch. Zudem mit steigenden Umsätzen. Die Abwärtsbewegung vor drei Wochen wurde damit wieder wettgemacht, ein neuerlicher Anlauf an die Jahreshöchststände bei ca. 5.138 Punkten damit möglich. Auf Grund des Seitwärtsgeschiebes im DAX seit August 05 ist allerdings die Aussagekraft der Candles eingeschränkt, das positive Szenario wird aber noch unterstützt durch die Möglichkeit, dass die kurze Abwärtsbewegung mit drei schwarzen Wochenkerzen auch eine Bereinigung darstellen kann. Somit besteht insbesondere bei neuerlichem Break der 5.000er Marke die Chance anschließend steigender Kurse auch über die 5.138 hinaus entsprechend der Aussage des übergeordneten Monatscharts. Kurzfristiges Warnsignal ein Rebreak unter ca. 4.930 Punkte.


Tageschart line


Der DAX schiebt sich weiter seitwärts und notiert wiederum an der wichtigen 5.000er Marke. Negativ im Linienchart des DAX auf Close-Basis ist der vorab misslungene Ausbruch über die 5.000er Marke mit Rückfall, positiv dagegen die Verteidung der 4.800 bzw. der Unterstützung bei 4.783 Punkten (Close vom 26.08.). Insofern darf noch abgewartet werden, ob es dem DAX im aktuellen Anlauf gelingt, die 5.000er Marke nachhaltig ein zweitesmal zu hinterlassen um das Jahreshoch zu testen - oder ein wiederholter Abprall am aktuellen Niveau einen Break der 4.783 per Daily-Close mit dann dynamischen Abgaben nach sich zieht.


Tageschart candles Indikatoren


Die Indikatoren zeigen noch Platz nach oben an.


Fazit:
Die übergeordneten Zeitebenen lassen noch Spielraum nach oben, Kursziel liegt hier bei 5.350 Punkten. Auch die kurzfristigen Zeitebenen geben steigenden Kursen eine Chance. Die Chartsituation ist jedoch nicht derart eindeutig, dass Longpositionen einfach gehalten werden können unter Nutzung von "Schlaftabletten". Die Märkte zeigten sich in den letzten Wochen volatil und erste Gewinnmitnahmen konnten sich durchsetzen, auch die vorherigen drei Wochen mit fallenden Kursen sind ein Warnsignal, eine Bereinigung des Marktes auf Grund dieser Abgaben ist erst bei neuen Jahreshöchstkursen anzunehmen. Für langfristig angelegte Shortpositionen fehlen indes aussagekräftige Signale insbesondere nach der Gegenbewegung der letzten Woche.


Eine erfolgreiche Woche
Ihr Stefan Salomon




Kontakt:Stefan Salomon



Anmerkung: Die Analysen dienen nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.



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