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    Clever investieren  37469 So holen Anleger mit PayPal 20 Prozent – auch ohne, dass die Aktie steigt!

    Sie sind als Anleger unzufrieden mit der Hängepartie und das Tauziehen in der Aktie von PayPal? Mit dieser Strategie holen Sie bis zum Jahresende 20 Prozent raus, auch ohne, dass die Aktie hierfür steigen muss!

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    Reihe nicht enden wollender Enttäuschungen

    Wieder einmal hat PayPal die so großen Hoffnungen seiner Anleger enttäuscht. Das am Mittwochabend vorgelegte Zahlenwerk genügte nicht, um die Aktie nach dem enttäuschend verlaufenen Innovation Day zurück in die Spur zu bringen: Aufgrund des deutlich unter den Erwartungen der Analysten liegenden Ausblicks für 2024 steht die Aktie heute erneut vor einem harten Tag – und könnte eine technisch wichtige Unterstützung reißen.

    Dass PayPal nach eigentlich ordentlichen Zahlen in der Vorbörse am Donnerstag zweistellig nachgegeben hat, ist vor dem Hintergrund des Frusts, der sich bei vielen Anlegern in zwischen aufgestaut hat, verständlich: Obwohl sich das Unternehmen offenkundig darum bemüht, die Wünsche seiner Investoren zu erfüllen, will einfach nichts gelingen.

    Anleger kochen vor Wut

    Der mit vollmundigen Versprechungen angekündigte Innovation Day entwickelte sich angesichts dessen, was PayPal tatsächlich vorzustellen hatte, zu einem Beispiel schlechter Presse- und Kommunikationsarbeit. Massenentlassungen, um die Kostenstruktur zu verschlanken und den Betriebsgewinn zu verbessern, verpufften ebenfalls erfolglos – und nun der dritte Streich.

    Kein Wunder kocht das Gemüt einiger Anleger, auch hier in der wO-Community über. Einige Leser forderten vor einigen Tagen sogar den Rückzug des neuen CEO Alex Chriss: "Witzfigur! Der soll abhauen!"

    20 Prozent bis zum Jahresende!

    So verständlich der Frust ist, er muss nicht sein! Denn mit einem Trick lassen sich mit PayPal bis zum Ende des Jahres 20 Prozent holen – ganz ohne, dass die Aktie dafür steigen muss. Und das geht so:

    PayPal

    +0,36 %
    +2,02 %
    -3,03 %
    +1,09 %
    -18,34 %
    -77,52 %
    -38,75 %
    +64,83 %
    ISIN:US70450Y1038WKN:A14R7U

    Anstatt direkt in die seit Wochen auf der Stelle tretende Aktie zu investieren, kaufen Anleger stattdessen ein sogenanntes Discount-Zertifikat. Wie der Name schon sagt, erlaubt ein solches Zertifikat, mit einem Rabatt in die Aktie einzusteigen. Die genaue Funktionsweise dieser Anlageprodukte finden interessierte Investoren hier erklärt.

    Durch den zum Einstieg gewährten Rabatt profitieren Anleger auch dann, wenn die Aktie bis zum Jahresende auf der Stelle treten sollte, denn Discount-Zertifikate gewähren eine sogenannte Seitwärtsrendite.

    Einen Nachteil gibt es allerdings: sollte PayPal doch noch durchstarten und sich deutlich steigern können, wird das Potenzial durch den zum Einstieg gewährten Rabatt begrenzt. Die Kursmarke, bis zu der Gewinne in der Aktie angerechnet werden, nennt sich Cap.

    In der gegenwärtigen Lage der Aktie bietet sich ein Cap von 60 US-Dollar an, denn dieses Kursniveau stellt sowohl eine wichtige Unterstützung als auch gleichzeitig einen herausfordernden Widerstand dar. Mit dem bei 60 US-Dollar begrenzten Discount-Zertifikat der Investmentbank Morgan Stanley lässt sich bis zum Laufzeitende im Dezember eine Rendite von etwa 20 Prozent erzielen. Höher als 60 US-Dollar, der Aktie fehlen hierzu keine vier Prozent, müsste PayPal nicht steigen, um den maximalen Rückzahlungswert des Zertifikates zu erreichen.

    Es geht sogar noch mehr

    Wer der Aktie mehr zutraut, als bis zum Jahresende nur auf 60 US-Dollar zu steigen, kann sich auch etwas offensiver positionieren: Mit Blick auf den Chart bietet sich auch der Widerstandsbereich bei 75 US-Dollar als Cap an. Hier wäre PayPal auf Basis der gestern für 2024 präsentierten Gewinnschätzung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von immer noch günstigen 14,7 bewertet.

    Mit dem Zertifikat, das unter der WKN ME7DDV erhältlich ist, lässt sich bis zum Ende des Jahres eine Rendite von 37,4 Prozent erzielen, wenn die Aktie auf 75 US-Dollar oder darüber steigt. Das entspricht einer Kurssteigerung um knapp 30 Prozent. Aufgrund des zum Einstieg gewährten Rabatts können Anleger im Erfolgsfall also eine Outperformance von über sieben Prozentpunkten einfahren.

    Gewinne optimieren, Verluste begrenzen

    Sollte das Trauerspiel um die Aktie von PayPal anhalten und das Papier weiter an Wert verlieren, würden Zertifikate- gegenüber Aktienanlegern weniger Verluste hinnehmen müssen, denn dank des Discounts wurde die Aktie ja günstiger bezogen. Die folgende Tabelle demonstriert einige mögliche Kursszenarien:

    Szenariotabelle
    Discount-Zertifikate
    MB9UGA (Cap bei 60 USD) ME7DDV (Cap bei 75 USD)
    Szenario 1 Szenario 2 Szenario 3 Szenario 1 Szenario 2 Szenario 3
    Kaufpreis Aktie * 57,45 $ 57,45 $
    Kaufpreis Zertifikat * 45,78 € 50,03 €
    Cap 60 $ 75 $
    Verkaufspreis Aktie 45 $ 60 $ 75 $ 45 $ 60 $ 75 $
    Wertentw. m. Zertifikat 41,82 € 55,79 € 55,79 € 41,82 € 55,79 € 69,74 €
    Rendite Aktie -21,7 % +4,4 % +30,5 % -21,7 % +4,4 % +30,5 %
    Rendite Zertifikat -8,7 % +21,9 % +21,9 % -16,4 % +11,5 % +39,4 %
    Outperformancepunkt 69,80 $ 79,85 $

    * Stand: 09. Februar, 18:10 Uhr (MEZ); Berechnungsgrundlage für die in der Tabelle genannten Renditen

    In fast allen der skizzierten Szenarien schneiden Anleger mit dem Discount-Zertifikat besser ab als mit der Aktie selbst. Nur für den Fall, dass aus PayPal, wonach es aktuell nicht aussieht, doch noch eine Kursrakete wird, könnten Anleger schlechter abschneiden, da die anrechenbaren Kursgewinne durch das Cap begrenzt werden. Wer also besonders optimistisch ist, weicht auf das Zertifikat ME7DDV mit dem höheren Cap von 75 US-Dollar aus.

    Fazit: Frust? Muss nicht sein!

    Für ein Investment in PayPal gibt es ungeachtet der jüngsten Rückschläge gute Gründe, allen voran die günstige Bewertung und die hervorragende Position im Payment-Markt. Die Aktie allerdings mag diese Chancen aktuell nicht so recht reflektieren. Wer dem Unternehmen als Anleger treu bleiben möchte, könnte den Wechsel in ein Discount-Zertifikat erwägen: Hier lassen sich aufgrund des Rabatts zum Einstieg die besseren Renditen erzielen, solange die Aktie nicht doch noch durch die Decke geht.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Zentralredaktion



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