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    AUB fordert mehr Freiheiten für die digitale Betriebsratsarbeit  121  0 Kommentare Eine Reform ist überfällig!

    Nürnberg (ots) - Webmeetings und Online-Seminare stellen im Unternehmensalltag
    heute eine Selbstverständlichkeit dar. Die einzige Ausnahme bildet derzeit noch
    die Betriebsratsarbeit: Enge rechtliche Vorgaben bremsen hier alle Freiheiten
    aus. Die unabhängige Arbeitnehmervertretung AUB e.V. fordert daher den
    Gesetzgeber zum Handeln auf.

    Die Position der AUB ist eindeutig: Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung
    sollte es auch Betriebsräten möglich sein, ihre Arbeit digitaler und somit
    flexibler zu organisieren - von Betriebsratssitzungen per Videocall über
    Online-Betriebsversammlungen bis hin zur Möglichkeit für Mitarbeitende, bei der
    Betriebsratswahl nicht nur persönlich, sondern auch digital das Recht zur
    Mitbestimmung ausüben zu können.

    Angesichts der rasanten Veränderungen in der Arbeitswelt sei es nicht zu
    verstehen, dass Betriebsräte ihre Arbeit noch wie vor 30 oder 40 Jahren
    organisieren müssten, erklärt Rainer Knoob, selbst Betriebsrat bei Airbus mit
    langjähriger Erfahrung und AUB-Vorstandsvorsitzender: "In den Unternehmen, bei
    den Betriebsräten, aber insbesondere in der Politik ist ein Umdenken dringend
    geboten. Ist es nicht erstaunlich, dass Unternehmen ihre Geschäftsprozesse immer
    weiter digitalisieren - und Betriebsräte weiterhin im analogen Zeitalter
    verharren sollen?"

    Das Betriebsrätemodernisierungsgesetz, das am 18. Juni 2021 in Kraft getreten
    ist, hat zwar einige Neuerungen mit sich gebracht, doch Digitalisierung wird
    weiterhin als Ausnahme betrachtet. Die Präsenzsitzung bleibt demnach der
    Regelfall, zudem sei es für Betriebsräte sehr aufwendig, ihre Geschäftsordnungen
    anzupassen. Auch die Durchführung digitaler Betriebsratswahlen ist nach
    aktuellem Stand des Betriebsverfassungsgesetzes nicht zulässig.

    Die AUB hofft auf eine Meinungsänderung im politischen Raum und ein schnelles
    Handeln des Gesetzgebers. Rainer Knoob fordert abschließend: "Der Spielraum, den
    das geltende Recht den Betriebsräten lässt, ist viel zu eng und sollte dringlich
    den heutigen Zeiten angepasst werden. Eine Reform ist überfällig!"

    Unter https://www.aub.de finden sich ausführliche Informationen.

    Pressekontakt:

    Ute Herzog
    0911 / 28708-0
    mailto:service@aub.de

    Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/18131/5721852
    OTS: AUB e.V.



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    AUB fordert mehr Freiheiten für die digitale Betriebsratsarbeit Eine Reform ist überfällig! Webmeetings und Online-Seminare stellen im Unternehmensalltag heute eine Selbstverständlichkeit dar. Die einzige Ausnahme bildet derzeit noch die Betriebsratsarbeit: Enge rechtliche Vorgaben bremsen hier alle Freiheiten aus. Die unabhängige …

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