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    DAX liefert neuen Rekord!  1533  0 Kommentare PVA Tepla: Aktie rennt - Bitcoin-Aktien: On fire - Zoom: Teamviewer feiert mit

    Es scheint nur einen Richtung zu geben - Norden. Schwächeln die Techwertes etwas, stürzen sich alle auf Bitcoin-Aktien. Der DAX spielt mit und markiert schon in der ersten Handelsstunde ein neues Allzeithoch!

    Für Sie zusammengefasst
    • DAX erreicht neues Allzeithoch in erster Handelsstunde
    • Zoom verzeichnet Wachstum trotz Ende des Corona-Booms
    • Munich Re übertrifft Gewinnziel und erhöht Dividende

    Die Stimmung an den Märkten bleibt gut. Keine 30 Minuten hat der deutsche Leitindex heute nach Handelsstart gebraucht, um einen neuen Rekordstand zu erreichen. Die neue Bestmarke liegt jetzt bei 17.468 Zählern. Weitere Rekorde im Laufe des Tages sind nicht ausgeschlossen.

    DAX

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    ISIN:DE0008469008WKN:846900

    Zoom: Wachstum überzeugt

    Der Videokonferenzdienst Zoom verzeichnet auch nach dem Ende des Corona-Booms weiterhin ein Wachstum in seinem Geschäft. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 2,6 Prozent auf etwa 1,15 Milliarden Dollar (1,06 Mrd Euro), wie Zoom am Montag nach US-Börsenschluss bekannt gab. Die Analysten hatten im Durchschnitt eher mit 1,13 Milliarden gerechnet. Der Nettogewinn belief sich auf 299 Millionen Dollar, im Vergleich zu einem Verlust von 104 Millionen Dollar vor einem Jahr. Während der Corona-Pandemie, als Arbeit und Lernen von zuhause aus stark zunahmen, hatte Zoom ein explosionsartiges Wachstum verzeichnet. Inzwischen sind jedoch viele Unternehmen zumindest teilweise zum Bürobetrieb zurückgekehrt. Zoom versucht in dieser Situation, den erweiterten Kommunikationsbedarf seiner Kunden, einschließlich der Sprachtelefonie, zu bedienen.

    Die Zahlen und der Ausblick für das Geschäft verliehen den Anlegern neue Zuversicht: Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel zeitweise um rund elf Prozent. Zudem kündigte Zoom einen Aktienrückkauf im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar an.

    Während die Anleger die Zahlen von Zoom zweistellig feiern, bekommt Teamviewer auch ein paar Krümel vom Party-Kuchen ab.

    Zoom Video Communications Registered (A)

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    ISIN:US98980L1017WKN:A2PGJ2

    Munich Re: Gewinn und Dividende rauf!

    Der weltweit größte Rückversicherer Munich Re hat sein bereits erhöhtes Gewinnziel im vergangenen Jahr noch übertroffen. Der Nettogewinn belief sich auf rund 4,6 Milliarden Euro, was einem Rückgang von etwa 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, wie das Dax-Unternehmen am Dienstag in München bekannt gab. Dies lag im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Im Herbst hatte Vorstandschef Joachim Wenning das Gewinnziel von 4 auf 4,5 Milliarden Euro angehoben. Für das laufende Jahr wird ein weiterer Anstieg des Gewinns auf etwa 5 Milliarden Euro erwartet.

    Im Jahr 2022 profitierte die Munich Re stark von positiven Zinseffekten und veränderten Rückstellungen für Schäden. Seit 2023 berichten große Versicherer ihre Geschäftszahlen nach neuen Regeln, was zu entsprechenden Anpassungen der Vorjahreszahlen führte.

    Bei der Vertragsverlängerung mit Erstversicherern wie Allianz und Generali konnte Munich Re zum 1. Januar erneut höhere Prämien durchsetzen. Bereinigt um veränderte Risiken stiegen die Preise um 0,3 Prozent. Dabei erhöhte der Rückversicherer sein Prämienvolumen um 3,5 Prozent auf 15,7 Milliarden Euro.

    Bereits Montag verkündete der Rückversicherer, dass er der Hauptversammlung am 25. April eine Dividende von 15 Euro pro Aktie für 2023 vorschlagen wird. Für das Jahr 2022 zahlte der deutsche Rückversicherer 11,60 Euro je Aktie.

    Außerdem beschloss der Vorstand den Rückkauf von Aktien im Wert von bis zu 1,5 Milliarden Euro ab dem 26. April 2024 bis zur nächsten Hauptversammlung am 30. April 2025. Wenn das Präsidium und der Nachhaltigkeitsausschuss des Aufsichtsrates dem Rückkauf zustimmen, werden die zurückgekauften Aktien eingezogen.

    Münchener Rück

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    ISIN:DE0008430026WKN:843002

    PVA Tepla: Gute Zahlen und geplante Zukäufe

    PVA Tepla übertraf im vergangenen Jahr die eigenen Prognosen deutlich. Der Umsatz stieg 2023 um 28 Prozent auf 263 Millionen Euro, wie das Unternehmen, das sich auf Halbleiter- und Vakuumtechnologien spezialisiert hat, am Dienstag in Wettenberg, Hessen, bekannt gab. Das Management hatte maximal 260 Millionen Euro erwartet. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) betrug der Erlös 41 Millionen Euro, ebenfalls etwas höher als erwartet und 38 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch Analysten waren zuvor weniger optimistisch. Das Wachstum soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Vor Handelsbeginn zeichnete sich ein Kursplus von mehr als 7 Prozent für die Aktien ab.

    Für 2024 prognostiziert das Unternehmen ein operatives Ergebnis zwischen 47 und 51 Millionen Euro bei einem Umsatz von 270 bis 290 Millionen Euro. Bis Ende 2028 strebt das Unternehmen nahezu eine Verdopplung des Umsatzes auf rund 500 Millionen Euro an, wobei auch Unternehmenszukäufe helfen sollen. Weitere Einzelheiten will PVA am 16. Mai bei einem Kapitalmarkttag bekannt geben. Der Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr soll am 20. März vorgelegt werden.

    PVA TePla

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    ISIN:DE0007461006WKN:746100

    Bitcoin: Hype geht ungebrochen weiter

    Der Aufwärtstrend der Kryptowährung Bitcoin setzt sich fort. Am Dienstag durchbrach die älteste und bekannteste digitale Währung auch die Marke von 57.000 US-Dollar. In der Nacht stieg der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp auf 57.055 Dollar, was den höchsten Stand seit Ende 2021 bedeutet. Obwohl das Rekordhoch, das erst kürzlich mit knapp 69.000 Dollar erreicht wurde, noch nicht erreicht ist, könnte es angesichts des Tempos der aktuellen Rally schneller in Reichweite sein als erwartet.

    Die Kryptowährung mit dem höchsten Marktwert profitiert seit Wochen von einem starken Anlegerinteresse, insbesondere nach der Zulassung neuer Fonds in den USA im Januar. Diese sogenannten Spot-ETFs ermöglichen es Investoren, in Bitcoin zu investieren, ohne die Digitalwährung direkt zu erwerben. Nach Einschätzung der großen US-Bank JPMorgan hat die hohe Nachfrage von Kleinanlegern wesentlich zum aktuellen Kursfeuerwerk beigetragen.

    Seit Jahresbeginn hat der Bitcoin etwa ein Drittel an Wert gewonnen, während sich auch der Gesamtmarktwert aller rund 12.800 Digitalanlagen deutlich erhöht hat. Laut dem Portal Coingecko liegt der aktuelle Gesamtmarktwert bei über 2,2 Billionen Dollar. Die nach Marktwert zweitgrößte Kryptowährung, Ether, ist seit Jahresbeginn prozentual sogar noch stärker gestiegen als Bitcoin und notiert derzeit bei 3.200 Dollar, dem höchsten Stand seit April 2022.

    Noch stärker sind die üblichen Aktienverdächtigen rund um den Bitcoin in die Höhe geschossen. Als Beispiel ist hier die Aktie von Cleanspark zu nennen. Der Börsenneuling scheint aktuell kein Halten zu kennen.

    Cleanspark

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    ISIN:US18452B2097WKN:A2PWWQ

    iRobot: Rote Zahlen belasten kaum noch

    Der Vorreiter im Bereich der Roboterstaubsauger, iRobot, sieht sich angesichts wachsender Konkurrenz mit Umsatzrückgängen konfrontiert. Im vergangenen Jahr sanken die Erlöse laut der Unternehmensmeldung nach US-Börsenschluss am Montag um etwa ein Viertel auf 890,6 Millionen Dollar. Besonders deutlich war der Rückgang im Heimatmarkt USA mit 30 Prozent.

    Insgesamt verzeichnete iRobot im abgelaufenen Jahr einen Verlust von 304,7 Millionen Dollar. Bereits 2022 hatte das Unternehmen rote Zahlen in Höhe von gut 286 Millionen Dollar verzeichnet.

    Um sich besser gegen die teilweise günstigeren Wettbewerber behaupten zu können, plante iRobot, von Amazon  übernommen zu werden. Doch das im August 2022 vereinbarte Geschäft scheiterte im Januar aufgrund des Widerstands europäischer Wettbewerbshüter. Die EU-Kommission sah die Gefahr, dass Amazon auf seiner Handelsplattform den Wettbewerb von iRobot behindern könnte. Nach dem Scheitern der Übernahme kündigte iRobot den Abbau von 350 Arbeitsplätzen an, was 31 Prozent der Belegschaft entspricht. Der langjährige CEO Colin Angle trat zurück.

    iRobot

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    ISIN:US4627261005WKN:A0F5CC

    Orsted: Neue Führungsriege

    Am Dienstag verkündete das dänische Unternehmen Orsted, der weltweit führende Entwickler von Offshore-Windparks, die Ernennung eines neuen Finanzvorstands und eines neuen Leiters des operativen Geschäfts, um eine Reihe von Projektstornierungen und finanziellen Verlusten zu bewältigen.

    Der Konzern gab bekannt, dass Trond Westlie, ehemaliger Finanzchef des dänischen Reedereiriesen A.P. Moller-Maersk und des norwegischen Telenor-Konzerns, zum neuen Finanzchef ernannt wird. Ab dem 1. April wird Patrick Harnett die Position des Leiters des operativen Geschäfts (COO) übernehmen.

    Harnett, der 2016 zu Orsted stieß, ist verantwortlich für die Projektentwicklung und den Bau von Hornsea 3, das nach seiner Fertigstellung als größter Offshore-Windpark der Welt gelten wird.

    Die Offshore-Windindustrie sieht sich einem "perfekten Sturm" aus steigender Inflation, Zinserhöhungen und Verzögerungen in der Lieferkette gegenüber, die mit der wachsenden Nachfrage zu kämpfen hat.

    Orsted

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    ISIN:DK0060094928WKN:A0NBLH

    Idee des Tages: Medizintechnik von der Insel

    Smith+Nephew hat am Dienstag mitgeteilt, dass es in diesem Jahr mit einer Verbesserung der Gewinnmarge rechnet. Der britische Hersteller von medizinischen Geräten übertraf die Markterwartungen für den Gewinn im Jahr 2023, angetrieben durch robuste Umsätze in den Bereichen Orthopädie und Wundmanagement.

    Das Unternehmen, das orthopädische Implantate und Prothesen, Wundauflagen und andere chirurgische Technologien herstellt, sagte, dass seine Handelsgewinnmarge für 2024 voraussichtlich mindestens 18% betragen wird und damit höher ist als die 17,5%, die im Vorjahr erzielt wurden.

    Mit einem geschätzten KGV von 20 für das laufende Jahr ist die Aktie zwar kein absolutes Schnäppchen mehr, aber trotzdem sehr interessant. Charttechnisch befindet sich Kurs auf dem Weg die Marke von 12 Pfund zu knacken. Sollte das gelingen, sind durchaus höhere Kurse in diese Jahr möglich.

    Smith & Nephew

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    ISIN:GB0009223206WKN:502816

    Markus Weingran, Aktienexperte walllstreetONLINE Börsenlounge

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    Markus Weingran
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    Markus Weingran arbeitet seit über 20 Jahren als Kapitalmarkt-Stratege und Aktien-Experte. Besonders geprägt hat ihn in seiner Laufbahn die  langjährige Zusammenarbeit mit dem Finanzexperten Hans A. Bernecker: “Herr Bernecker versucht in jeder Börsenphase, das Beste für die Anleger rauszuholen”. Diese Einstellung hat er übernommen und gibt sein Wissen täglich an die Anleger weiter. 

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    Verfasst von Markus Weingran

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