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     145  0 Kommentare Wirtschaftspsychologen tagten zum "New Normal" / Forschung und Praxis analysierten Ansätze zur Gestaltung der Arbeitswelt

    Dortmund (ots) - Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Welche Anforderungen
    haben Arbeitgeber und -nehmer an neue Arbeitsmodelle? Und wie können Unternehmen
    ihre Mitarbeitenden in Veränderungsprozessen besser unterstützen? Diese und
    weitere spannende Fragen diskutierten über 70 Referenten und etwa doppelt so
    viele Teilnehmer auf der Jahrestagung des Fachverbandes Gesellschaft für
    angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) vom 22. bis 24. Februar gemeinsam mit
    Konferenzleiter Prof. Dr. Daniel Thiemann an der International School of
    Management (ISM), Campus Köln.

    New Normal als Leitthema

    Die diesjährige Fachtagung der Gesellschaft für angewandte
    Wirtschaftspsychologie (GWPs) stand unter dem Motto des "New Normal". Eröffnet
    wurde die Tagung durch einen Impuls des Konferenzleiters Prof. Dr. Daniel
    Thiemann, der an der ISM Köln Wirtschaftspsychologie lehrt, im Master
    standortübergreifend verantwortet und zur Tagung geladen hatte. "Wir müssen
    zunächst genauer verstehen, was das New Normal eigentlich ausmacht, um dann
    gezielt menschengerechte Gestaltungsansätze zu entwickeln", betont Thiemann.
    Dabei sei der Begriff gar nicht so eindeutig, wie er oft genutzt werde: "New und
    Normal erscheinen zunächst als gewisser Widerspruch. Denn sobald etwas zur
    Normalität geworden ist, ist es nicht mehr neu", führt Thiemann in seinem
    Vortrag aus. Im Kern gehe es aber darum, wie Menschen mit Veränderungen in der
    Arbeitswelt umgehen. Das Konferenzthema hatte Thiemann ausgewählt, da es viel
    Raum für Austausch und Diskussionen in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt
    bietet: "In der Wirtschaftspsychologie geht es uns im Kern um Verhalten und
    Erleben von Menschen in Organisationen. Auf der Tagung diskutierten wir deshalb
    Ansätze aus Forschung und Praxis und wie sich diesbezüglich Aspekte durch das
    "New Normal" verändern und menschengerecht gestalten lassen", resümiert Prof.
    Dr. Thiemann die inhaltliche Rahmung der Konferenz.

    In der ersten Keynote stand ein Thema im Fokus, das Unternehmen wie
    Mitarbeitende umtreibt: remote Work und remote Führung. Denn das "New Normal"
    hat die Arbeitswelt grundlegend gewandelt, wie Prof. Dr. Walter Jochmann,
    Vorsitzender des Kienbaum Instituts @ISM, betont. So ist man sich unter
    Personalfachleuten sicher, dass Unternehmen Homeoffice Tage im Arbeitsalltag
    zugestehen müssen, wenn sie begehrte Mitarbeiter haben und halten wollen.

    Zudem müssten Unternehmen auf die Herausforderungen eingehen, denen sich
    Mitarbeiter heutzutage stellen müssen: u.a. teures Wohnen und aufwändige
    Anfahrtswege in die Städte. Es gibt aber durchaus Faktoren, die Menschen ins
    Büro ziehen, wie der Zusammenhalt, Gesundheitsförderung mit Fitness- sowie
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