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     549  0 Kommentare Es gibt derzeit nichts, was den Markt vom Kurs abbringt

    Da in der kommenden Woche die Europäische Zentralbank (EZB) über ihre Geldpolitik berät, waren die gestrigen Inflationsdaten der Eurozone durchaus wichtig.

    Für Sie zusammengefasst
    • Inflationsdaten der Eurozone wichtig für EZB-Sitzung nächste Woche
    • Markt bleibt stabil, keine Kursreaktionen auf Preis- und Konjunkturdaten
    • US-Daten ändern nichts an Markteinschätzung, EUR/USD bleibt stabil

    Es gibt derzeit nichts, was den Markt vom Kurs abbringt
    von Sven Weisenhaus

    Da in der kommenden Woche die Europäische Zentralbank (EZB) über ihre Geldpolitik berät, waren die gestrigen Inflationsdaten der Eurozone durchaus wichtig. Ein deutlicher Anstieg oder ein überraschend starker Rückgang der Teuerung hätte sicherlich stärkere Kursreaktionen an den Börsen auslösen können. Doch die Daten lagen im Rahmen der Erwartungen.

    Eine Teuerung über den Erwartungen bringt niemand mehr aus der Ruhe

    Um 2,6 % legten die Verbraucherpreise im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Erwartet worden war ein Anstieg um 2,5 %, nach 2,8 % im Januar und 2,9 % im Dezember. Die Teuerung fiel also etwas höher aus als erwartet. Und das gilt noch mehr für die Kernrate. Diese gab von 3,3 % im Januar „nur“ auf 3,1 % im Februar nach, statt eines mehrheitlich erwarteten stärkeren Rückgangs auf 2,9 %.

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    Hätte der Markt seine Zinssenkungsspekulationen nicht schon längst deutlich zurückgeschraubt, wäre die moderate Verfehlung der Erwartungen wahrscheinlich ein Grund für Kursverluste am Aktienmarkt und Kursgewinne beim Euro gewesen. Doch da eine Zinssenkung der EZB in der kommenden Woche bereits nahezu ausgeschlossen ist und selbst für April immer weniger Marktteilnehmer mit einem ersten Zinsschritt rechnen, waren die Preisdaten ein Non-Event. Zumal sich der grundsätzliche Abwärtstrend bei der Inflation immerhin fortgesetzt hat.

    Aktuelle US-Daten ändern nichts an der Markteinschätzung

    Ähnlich sieht es auch für die Konjunkturdaten aus, die gestern in den USA gemeldet wurden und kaum Kursreaktionen an den Börsen auslösten. Denn auch diese Daten haben an den aktuellen Einschätzungen der Anleger nichts geändert – weder was die Inflation noch die Konjunktur angeht.

    Einkaufsmanagerdaten vom Institute for Supply Management (ISM) zeigten eine erneute Schwäche des verarbeitenden Gewerbes der USA auf. Der entsprechende Index fiel auf 47,8 Punkte, von 49,1 im Vormonat, womit er sich wieder von der 50-Punkte-Marke entfernte, ab der Wachstum signalisiert wird.

    Eine Viertelstunde vorher hatte S&P Global bei seinem Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe allerdings für Februar einen Anstieg auf 52,5 Zähler gemeldet, nach 50,7 im Vormonat.

    Bei der Frage nach dem Wachstumstempo der US-Wirtschaft erzeugte dies eine Patt-Situation.

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    Sven Weisenhaus
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    Sven Weisenhaus ist seit Jahren Trader und Börsenexperte. Seine Erfahrungen und Analysen veröffentlicht er als Redakteur in verschiedenen Börsenpublikationen. Unter anderem veröffentlicht er seit Dezember 2012 den kostenlosen Börsendienst "Geldanlage-Brief". Zudem gehört er seit einigen Jahren zum Team von www.stockstreet.de und schreibt dort seit Anfang 2016 für den kostenlosen Börsendienst "Börse - Intern". Er hat außerdem die Bücher Das Internet vergisst nie: Chancen und Risiken im Umgang mit persönlichen Daten im Internet* und IT-Prüfungen im Rahmen von Jahresabschlussprüfungen* geschrieben. *Werbelink
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