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    Weißes Gold  12889  0 Kommentare Lithium-Aktien vor Comeback? Rio-Tinto-CEO sieht großes Potenzial!

    Der Chef von Bergbau-Riese Rio Tinto sieht für Lithium Comeback-Potenzial. Vor allem die Nachfrage nach stationären Batteriespeichern könnte die Preisentwicklung wiederbeleben. Profitieren könnten jedoch andere.

    Für Sie zusammengefasst
    • Rio-Tinto-Chef sieht Comeback-Potenzial für Lithium
    • Nachfrage nach stationären Batteriespeichern steigt
    • Albemarle bietet gute Chance bei stabilen Preisen

    Geht es nach dem Boss von Bergbauriese Rio Tinto könnte Lithium in diesem Jahr vor einem Comeback stehen. Rückenwind würde dieses auch für die schon seit Längerem unter Druck stehenden Aktien der Branche bedeuten. Wie sind die Chancen einzuschätzen?

    Rio-Tinto-Chef äußert sich positiv zu Lithium

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    Rio Tinto, weltgrößter Förderer von Eisenerz, ist einer der wenigen großen Bergbaukonzerne, der auch in die Förderung von Lithium investiert. Viele andere Branchenriesen überlassen Exploration und Abbau kleineren, spezialisierten Playern wie American Lithium, Standard Lithium und Albemarle.

    Aufgrund der volatilen Preisentwicklung von Lithium sind die Bedenken etablierter Bergbaukonzerne, hier zu investieren, durchaus nachzuvollziehen – klassische Industriemetalle entwickeln sich deutlich weniger schwankungsfreudig, was eine deutlich berechenbarere Finanzplanung und die in der Branche überdurchschnittlich hohen Dividendenzahlungen erlaubt.

    Mit Blick auf die kommenden Monate allerdings könnte der Wind zugunsten von Rio Tinto sowie anderen in Lithium investierten Unternehmen drehen, denn CEO Jakob Stausholm äußerte sich am Sonntag zuversichtlich gegenüber der weiteren Preisentwicklung.

    Neue Nachfragewelle durch stationäre Batteriespeicher?

    Die Nachfrage werde weiter steigen, vor allem auch durch die Nachfrage nach E-Fahrzeugen, wenngleich die in den vergangenen Monaten mit einer Nachfrageschwäche zu kämpfen hatten. Vor allem aber der Bedarf an großtechnischen Speichern, daran habe er kein Zweifel, werde in den kommenden Jahren stark zulegen:

    "Es geht nicht nur um Batterien für E-Fahrzeuge, sondern auch um stationäre Batterien. Die Welt wird mehr Speicherkapazitäten benötigen, also wird sie mehr Batterien benötigen. Daran habe ich kein Zweifel", sagte Stausholm am Rande einer Bergbaukonferenz, die von Sonntag bis Mittwoch in Toronto läuft.

    In neue Minen und Übernahmen wolle man bei Rio Tinto aktuell zwar nicht investieren, das Unternehmen arbeite aber mit Hochdruck daran, seine Extraktionstechnologien zu verbessern. Die sollen etwa in einer Mine in Argentinien zur Anwendung kommen, hier will der britische Bergbaukonzern ab dem Jahresende jährlich rund 3.000 Tonnen hochreines Lithium fördern.

    Rio Tinto

    +3,62 %
    +4,59 %
    +8,87 %
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    +18,74 %
    +67,11 %
    +159,58 %
    ISIN:GB0007188757WKN:852147

    Im Portfolio von Rio Tinto spielt Lithium eine vergleichsweise kleine Rolle. Zwar lockt der Bergbauriese aktuell mit einer Dividendenrendite von über sechs Prozent und einer überschaubaren Bewertung – das Unternehmen ist für 2024 mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7,1 bewertet, das liegt um etwa zehn Prozent unter dem langjährigen Mittel.

    Wer als Anleger aber eine höhere Exposure gegenüber der wachsenden Lithium-Nachfrage beziehungsweise höheren Preise des weißen Goldes sucht, der sollte sich anderweitig umsehen.

    Albemarle

    +0,93 %
    +0,67 %
    -4,56 %
    -5,83 %
    -35,94 %
    -29,17 %
    +50,48 %
    +73,05 %
    +487,18 %
    ISIN:US0126531013WKN:890167

    Deutlich aussichtsreicher ist zum Beispiel der US-amerikanische Marktführer Albemarle. Das Unternehmen war in den vergangenen Jahren hoch mit der Preisentwicklung von Lithium korreliert und bietet dementsprechend eine deutlich bessere Chance, sollten sich die Preise stabilisieren.

    Albemarle hat vor Kurzem ordentliche Quartalszahlen sowie einen soliden Ausblick auf 2024 präsentiert. Dazu kommt, dass die Aktie im Bereich von 110 bis 115 US-Dollar einen starken Boden ausgebildet hat und sich seit einigen Tagen dynamisch von diesem lösen kann. Die technische Situation in der zeitweise stark angeschlagenen Aktie hat sich also enorm verbessert.

    American Lithium

    +7,77 %
    -4,48 %
    -19,57 %
    -44,50 %
    -73,70 %
    -70,15 %
    +126,53 %
    -56,26 %
    ISIN:CA0272592092WKN:A2DWUX

    Unter Privatanlegern sind auch kleine Explorationsunternehmen und Förderer wie American Lithium oder Standard Lithium beliebt. Die sind zwar spannend, gerade American Lithium verfügt über ein aussichtsreiches Lagerstättenportfolio. Allerdings stecken diese Unternehmen noch in den Kinderschuhen und generieren wie American Lithium noch keine Umsätze – hier steht noch die mit politischen Risiken verbundene Lizenzierung von Abbaugenehmigungen aus.

    Fazit: Zu groß, zu klein? Albemarle ist genau richtig!

    Geht es nach dem Chef von Rio Tinto, einer der wenigen Bergbauriesen, der sich in den vergangenen Jahren in der Förderung von Lithium engagiert hat, steht das weiße Gold vor einem Comeback – vor allem stationäre Batteriespeicher könnten in den kommenden Jahren eine zweite Nachfragewelle auslösen.

    Wer hier als Anleger mitmischen möchte, sollte allerdings einen Mittelweg wählen zwischen Unternehmen mit überdurchschnittlich hoher Exposure – damit ist Rio Tinto, in dessen Geschäft Lithium noch kaum eine Rolle spielt, disqualifiziert – und kleineren, aber noch wenig entwickelten Playern ohne operative Geschäfte.

    Hier drängt sich als geeignetes Anlagevehikel die Aktie von Albemarle auf. Das Unternehmen ist bereits etabliert und Marktführer im Bereich von Lithium-Verbindungen. Außerdem wirtschaftet Albemarle profitabel, verfügt über seine solide Bilanz und auch die Aktie handelt aktuell aussichtsreich.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross

    Weißes Gold Lithium-Aktien vor Comeback? Rio-Tinto-CEO sieht großes Potenzial! Der Chef von Bergbau-Riese Rio Tinto sieht für Lithium Comeback-Potenzial. Vor allem die Nachfrage nach stationären Batteriespeichern könnte die Preisentwicklung wiederbeleben. Profitieren könnten jedoch andere.

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