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    Umbaupläne  6477  0 Kommentare Bank of America: Rote Flagge bei Intel

    In einer Analystenstudie hat die Bank of America die größte Gefahr im von Intel geplanten Konzernumbau identifiziert.

    Für Sie zusammengefasst
    • Bank of America identifiziert größte Gefahr im Intel-Konzernumbau
    • Intel-Aktie fällt hinter Branchen- und Gesamtmarkttrend zurück
    • Analyst senkt Kursziel auf 44 US-Dollar, rät zum Halten

    Die Aktie des Halbleiterherstellers Intel ist sowohl hinter den Branchen- als auch den Gesamtmarkttrend zurückgefallen. Mit einem Minus von 29 Prozent seit dem Jahreswechsel ist das Papier im Dow-Jones-Index aktuell der zweitschlechteste Wert nach Flugzeugbauer Boeing.

    Diese Sparte ist die "rote Flagge" von Intel

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    Am Wochenende meldete sich die US-Großbank Bank of America mit einer durchaus kritischen Studie zu Wort: Der geplante Konzernumbau hin zu einem den Konkurrenten Samsung und Taiwan Semiconductor vergleichbaren Auftragsfertiger habe eine große Schwäche – das eigene Design-Team. Das stellt laut dem Analysten Vivek Arya eine rote Flagge, also ein Warnzeichen, dar.

    Vivek Arya, der laut dem Vergleichsportal für Wall-Street-Analysten TipRanks als einer der zuverlässigsten Experten überhaupt gilt, hat sein Kursziel von 50 auf 44 US-Dollar reduziert und seine Einschätzung bei "Halten" belassen.

    Fatale Abhängigkeit von technologisch abgehängten Produkten

    Als Grund gibt er an, dass die Auftragsfertiger-Sparte, die künftig das Kerngeschäft des Unternehmens ausmachen soll, zwar bereits einige Aufträge verbuchen konnte, aber auf absehbar lange Zeit noch von eigenen Entwicklungen abhängig bleiben werde.

    Genau hier hat sich Intel in den vergangenen Jahren aber den Rang von AMD und Nvidia ablaufen lassen, deren Chip-Designs deutlich fortschrittlicher und bei den Endkunden entsprechend auch stärker gefragt sind.

    Die hohe Abhängigkeit von technologisch abgehängten Eigenentwicklung ist für das Analystenteam der Grund, weswegen der faire Wert des gesamten Unternehmens niedriger als bislang veranschlagt werden muss.

    Neuer KI-Chip voraussichtlich kein Kassenschlager

    Zwar bemühe sich Intel wieder den Anschluss zu finden, etwa mit seinem in der vergangenen Woche vorgestellten Chip Gaudi 3, von dem die Bank of America aber einen zusätzlichen Umsatz von nur rund einer Milliarde US-Dollar erwartet.

    Insgesamt sei Intel daher auf Katalysatoren angewiesen, die außerhalb der eigenen Reichweite des Unternehmens liegen. Also beispielsweise eine Erholung auf dem in den vergangenen Jahren schwächelnden PC-Markt, ein neues Betriebssystem von Microsoft (verbunden mit einem entsprechenden Neuanschaffungszyklus) sowie neuen Kunden.

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    Aktie zeigt sich zum Wochenauftakt unbeeindruckt

    Von der kritischen Bestandsaufnahme der Bank of America lässt sich die Aktie am Montag nicht beeindrucken, Intel legt in der Spitze über zwei Prozent und damit mehr als der sich auf Erholungskurs befindende Gesamtmarkt zu.

    Auf Kursgewinne ist die Aktie allerdings dringend angewiesen, wenn der im Februar letzten Jahres gestartete Aufwärtstrend nicht in Gefahr geraten soll. Nachdem Intel bereits sowohl unter die 50- als auch die 200-Tage-Linie gefallen ist, sollten zumindest die Horizontalunterstützungen bei 34 und 32 US-Dollar nicht aufgegeben werden.

    Fazit: Hier drängt sich kein Einstieg auf

    Die Bank of America hat eine kritische Studie zum Halbleiter-Urgestein Intel veröffentlicht und zeigt sich darin besorgt über die Abhängigkeit der Foundry-Sparte von den technologisch abgehängten Eigenentwicklungen.

    Mit einem Kursziel von 44 US-Dollar befindet sich das Analystenteam allerdings in guter Gesellschaft. Das Mittel aus insgesamt 46 Expertenmeinungen liegt mit 46,23 US-Dollar rund 28 Prozent über dem aktuellen Tageskurs.

    Angesichts der ausgeprägten technischen Schwäche und der trüben Aussichten für die Quartalszahlen in zehn Tagen sollten Anleger zunächst an der Seitenlinie abwarten und sich nicht neu engagieren.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross
    Umbaupläne Bank of America: Rote Flagge bei Intel In einer Analystenstudie hat die Bank of America die größte Gefahr im von Intel geplanten Konzernumbau identifiziert.

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