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    P&G in der Analyse  2237  0 Kommentare Procter & Gamble: Zeichen stehen auf Erholung und "dickere Margen"!

    Procter & Gamble hat jüngst seine Quartalszahlen vorgelegt. Nun flattern nach und nach neue Analystenschätzungen ein.

    Für Sie zusammengefasst
    • P&G verfehlt Analystenerwartungen beim organischen Umsatzwachstum
    • Kernbruttomarge verbessert sich deutlich, operative Marge steigt
    • P&G hebt Gewinnprognose an, Konkurrenten bestätigen Dynamik im Markt

    Das organische Umsatzwachstum von Procter & Gamble (P&G) lag mit 3 Prozent hinter den Analystenerwartungen von 3,7 Prozent. Die Sparten Beauty & Grooming übertrafen die Erwartungen, während Baby, Feminine & Family Care sowie Fabric & Home Care und Health Care enttäuschten, was sich auch im Nettoergebnis abbildet.

    Die Kernbruttomarge des Konzerns verbesserte sich beachtlich um 310 Basispunkte auf 51,3 Prozent, was deutlich über dem Marktkonsens von 49,9 Prozent liegt. Die operative Marge stieg um 90 Basispunkte auf 22,1 Prozent, was allerdings eine Verlangsamung im Vergleich zum Vorquartal darstellt, in dem ein Anstieg von 400 Basispunkten verzeichnet wurde.

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    Für das Geschäftsjahr 2024 bestätigte P&G seine Wachstumsprognose von 4 bis 5 Prozent und hob seine Gewinnprognose pro Aktie von 8 bis 9 Prozent auf 10 bis 11 Prozent an.

    Währenddessen zeigt der Konkurrent Reckitt eine Erholung im Körperpflegegeschäft, und P&G’s Home Care verzeichnete unterstützt durch Preisgestaltung und Innovation ein hohes einstelliges organisches Umsatzwachstum. Die Marke SKII kämpft jedoch weiterhin mit rückläufigen Verkäufen in China. Eine Erholung wird erst in den kommenden Quartalen erwartet.

    In Nordamerika verlangsamte sich das Wachstum auf 3 Prozent, das wohl der vorübergehende Abbau von Lagerbeständen im Einzelhandel mit sich brachte, der sich – Analysten von Berenberg zufolge – im 4. Quartal voraussichtlich nicht fortsetzen werde.

    Procter & Gamble

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    ISIN:US7427181091WKN:852062

    Die Analysten von Berenberg Research erwarten nunmehr ein organisches Umsatzwachstum von 4,8 Prozent, was leicht unter der vorherigen Schätzung von 4,9 Prozent liegt. Die EBIT-Marge soll auf 23,9 Prozent steigen, eine Verbesserung gegenüber der früheren Prognose von 23,5 Prozent. Beim Gewinn pro Aktie nahmen sie eine minimale Anpassung vor: Erwartet werden nun 6,49 US-Dollar statt der zuvor prognostizierten 6,50 US-Dollar. Das 12-Monats-Kursziel für die Aktie bleibt bei 156 US-Dollar. Die Bewertung lautet weiterhin "Hold".

    Die Ergebnisse der Konkurrenten wie Henkel und Unilever bestätigen laut der UBS die Dynamik von P&G im Bereich Haarpflege, während die Kosmetiksparte weiterhin mit den Marktbedingungen in Asien zu kämpfen habe. "P&G erwartet nun einen höheren Nachsteuervorteil von 900 Millionen US-Dollar aus niedrigeren Rohstoffkosten für das Geschäftsjahr, was auf eine mögliche Verbesserung der Margen hinweist, obwohl die Reinvestitionsrate hoch bleibt", schreiben die UBS-Analysten in einem Research-Bericht. Von ihnen bekommt die Aktie das Siegel "Buy".

    Insgesamt sind die Aussichten für Anleger gut mit Blick auf Analystenstimmen. Laut FactSet liegt das mittlere Kursziel bei etwa 171 US-Dollar, wonach sich ein Aufwärtspotenzial von knapp 10 Prozent ergibt. Zwei Drittel aller erfassten Schätzungen beinhalten ein Buy oder Overweight.

    Autor: Nicolas Ebert, wallstreetONLINE Redaktion

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    Die Procter & Gamble Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,28 % und einem Kurs von 148,8EUR auf Tradegate (22. April 2024, 14:58 Uhr) gehandelt.





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    Verfasst vonNicolas Ebert

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