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    Rücksetzer ist da  209605  0 Kommentare Wie schlimm kann es für Gold nun werden?

    Nun ist es amtlich. Gold konsolidiert die eindrucksvolle Rallye der letzten Wochen und Monate. Das Edelmetall sieht sich aktuell einem kräftigen Preisverfall ausgesetzt.

    Für Sie zusammengefasst
    • Gold konsolidiert nach eindrucksvoller Rallye.
    • KI-Highflyer wie Nvidia und Super Micro Computer erleben Korrektur.
    • Goldpreisrücksetzer durch Entspannung im Nahen Osten und starke US-Dollar.

    Bislang mündete noch jede Rallye in einer Konsolidierung

    Bislang mündete noch jede Rallye an den Finanzmärkten in einer wie auch immer gearteten Konsolidierung oder gar Korrektur. Das erleben derzeit auch KI-Highflyer, wie Nvidia und Super Micro Computer. Die Aktienkurse von Nvidia und Super Micro Computer kamen zuletzt mächtig unter die Räder. Anleger machten nach den fulminanten Aufwärtsbewegungen Kasse. Womöglich ist hier aber bereits das Gröbste überstanden.

    Und auch bei Gold zeigten sich nach der langen und intensiven Rallye zuletzt die ersten Ermüdungserscheinungen. Das Unvermögen des Edelmetalls, den Preisbereich von 2.400 US-Dollar nachhaltig zu überwinden, kann man im Nachhinein als ein Warnsignal betrachten. Dem Goldpreis fehlte nach der Rekordjagd schlichtweg die Kraft, um die Rallye auf eine neue Ebene zu hieven. Und so kam es, wie es kommen musste. Gold ließ vom Vorhaben ab. Das Momentum verpuffte.

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    Auslöser des Goldpreisrücksetzers

    Die Börsen bewerten die aktuellen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten offensichtlich als Entspannung. Die üblichen Mechanismen setzten daraufhin ein. Der Goldpreis kam zurück. Die Aktienmärkte legten wieder zu. Ob man die Situation im Nahen und Mittleren Osten als „entspannt“ bewerten kann, sei dahingestellt. Letztendlich gilt aber der alte Grundsatz: Der Markt hat immer recht.

    Ein weiterer Aspekt, der zunehmend auf die Stimmung im Goldsektor drückt, ist die Frage, wie geht es mit der Zinspolitik der Fed weiter. Nicht wenige sehen im Hinblick auf eine nachhaltige Zinswende in 2024 die Felle davonschwimmen. Der US-Dollar erfreut sich am Devisenmarkt zumindest bester Gesundheit. Der wichtige US-Dollar-Index knackte zuletzt einen Widerstand nach dem anderen und dokumentiert damit die aktuelle Stärke des Greenbacks. Da nun das „Sicherer-Hafen-Argument“ temporär etwas weggebrochen ist, gewinnt die Entwicklung des US-Dollar wieder mehr Bedeutung für den Goldsektor.

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    Wie schlimm kann es für Gold nun werden?

    Die Konsolidierung ist da. Und sie könnte erst einmal bleiben. Betrachtet man die Situation unter charttechnischen Aspekten, dann hätte der Goldpreis Luft, um bis auf 2.070+ US-Dollar zu korrigieren, ohne dabei Gefahr zu laufen, Schlagseite zu bekommen. Sollte es hingegen unter die 2.070+ US-Dollar gehen oder womöglich sogar unter die 2.000 US-Dollar, würde eine Neubewertung der Lage notwendig.

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    Rücksetzer zum Einstieg nutzen?

    Das ist die Frage aller Fragen. Grundsätzlich empfiehlt es sich unter Diversifikationsaspekten ohnehin, einen gewissen Anteil des Depotwertes in Gold und / oder Goldaktien zu halten. Insofern ist jeder aufgerufen, einzuschätzen, ob Bedarf besteht. Es gibt viele interessante Möglichkeiten, im Goldsektor aktiv zu werden und Rücksetzer zu nutzen. Hierzu zählen auch die Aktien von Streaming- und Royalty-Unternehmen, die allgemein immer etwas im Schatten der Goldproduzenten wie Newmont Corp. oder aber Barrick Gold stehen; das aber zu unrecht. Zuletzt wurden an dieser Stelle mit Royal Gold und Wheaton Precious Metals zwei überaus interessante Streaming- und Royalty-Unternehmen thematisiert.

    Fazit

    Gold respektive die Produzentenaktien könnten zwar kurzfristig etwas aus dem Tritt geraten und womöglich auch stolpern, doch mittel- bis langfristig bietet sich erhebliches Aufwärtspotenzial. Spätestens bei einem Goldpreis im Bereich von 2.070 US-Dollar sollte man sich der Frage stellen, ob man in puncto Gold und / oder Goldaktien nachlegen möchte oder nicht. Allerdings drängt sich da bereits die nächste Frage auf: Kommt Gold überhaupt so weit zurück?

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte





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