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    Stimmung am Immobilienmarkt dreht sich  273  0 Kommentare Preise ziehen wieder leicht an

    München (ots) -

    - Deutlich gestiegene Nachfrage am Immobilienmarkt
    - Immobilienpreise in Q1 2024 leicht gestiegen
    - Zeitpunkt für einen Immobilienkauf so gut wie lange nicht mehr

    Im ersten Quartal 2024 hat der Immobilienmarkt eine spürbare Belebung erfahren.
    Besonders der Zinsabschwung zum Ende des vergangenen Jahres hat dafür gesorgt,
    dass viele Kaufinteressierte ihren Traum vom eigenen Haus nun umsetzen wollen.
    Die gestiegene Nachfrage und die verbesserte Leistbarkeit zeigt sich auch in den
    Finanzierungskennzahlen.

    Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Immobilie zum Bau oder Kauf inklusive
    Nebenkosten in Deutschlandlag im ersten Quartal 2024 bei 449.000 Euro - und
    damit zwei Prozent über dem Vorquartal (Q4 2023). Erstmals seit Anfang 2022 ist
    damit wieder ein leichter Anstieg bei den Kaufpreisen zu beobachten.

    "Nach einer Stabilisierung der Kaufpreise in 2023 sehen wir zu Beginn dieses
    Jahres wieder leicht anziehende Immobilienpreise", so Jörg Utecht,
    Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe. "Diese Entwicklung ist auf die
    spürbar gestiegene Nachfrage seit Jahresbeginn zurückzuführen. Es ist jedoch
    noch zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen".

    "Der Zeitpunkt für einen Immobilienkauf war in der vergangenen Zeit selten so
    günstig wie derzeit"

    Laut dem Interhyp-Immobilienpreisindex sind die Preise für Deutschland im
    Vergleich zum Vorquartal um rund ein Prozent gestiegen. Regional gibt es beim
    Blick auf die größeren Städte weiterhin Unterschiede: Während die Preise in
    München etwas nachgaben (-0,7 Prozent) und in Köln stagnierten, gibt es in
    Frankfurt (+0,2 Prozent), Berlin (+0,3 Prozent), Stuttgart (+0,4 Prozent) und
    Hamburg (+0,9 Prozent) leichte Zugewinne. Auch bei Bestandsimmobilien (+0,8
    Prozent), die vor 1990 gebaut wurden, und Neubauten (+0,7 Prozent) ist diese
    Tendenz zu erkennen, sowohl bei Wohnungen (+0,6 Prozent) als auch Häusern (+0,9
    Prozent).

    "Der Zeitpunkt für einen Immobilienkauf war in der vergangenen Zeit selten so
    günstig wie derzeit. Das Zinsniveau hat sich seit Beginn des Jahres in einem
    Korridor um 3,5 Prozent für zehnjährige Darlehen eingependelt. Wir gehen davon
    aus, dass sich die Zinsen auch in der kommenden Zeit um 3,5 Prozent herumbewegen
    werden", sagt Utecht.

    Besonders das seit Ende vergangenen Jahres gesunkene Zins-Niveau wirkt sich
    positiv auf die Leistbarkeit aus. Auch in den Finanzierungskennzahlen für Q1
    2024 wird das deutlich: Die durchschnittliche monatliche Rate ist leicht
    gesunken und der Anteil der Rate am Haushaltseinkommen ist ebenfalls gegenüber
    Q4 2023 zurückgegangen. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Tilgungsrate
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