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    Erwartungen übertroffen  1813  0 Kommentare Auf den Spuren von Tesla: Ford legt nach Zahlen zu

    Der traditionsreiche Autobauer Ford profitierte von einer hohen Nachfrage nach Verbrennerfahrzeugen und konnte daher die Erwartungen der Analysten übertreffen.

    Für Sie zusammengefasst
    • Ford übertrifft Erwartungen dank hoher Nachfrage nach Verbrennerfahrzeugen
    • Umsatz und Gewinn steigen, Erwartungen der Analysten übertroffen
    • Verluste bei E-Fahrzeugen durch starke Gewerbenachfrage kompensiert, Gesamtjahresprognose bestätigt und teilweise verbessert

    Einen der Aktie von Tesla vergleichbaren Kursgewinn wird Ford am Donnerstag kaum vorweisen können – der Mitbewerber steigerte sich am Mittwoch nach besser als befürchteten Zahlen um 12 Prozent – angesichts stärker als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen ist aber mit einer ansprechenden Kursreaktion zu rechnen.

    Umsatz und Gewinn überraschen positiv

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    Seine Erlöse konnte Ford im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent auf knapp 42,8 Milliarden US-Dollar steigern. Damit wurden die Erwartungen der Analysten um stolze 1,3 Milliarden US-Dollar übertroffen.

    Auch beim Ertrag zeigte sich das Urgestein der Automobilbranche mit einem Gewinn von 0,49 US-Dollar pro Anteilsschein in einer guten Verfassung. Zwar bleib das Unternehmen hinter dem Vorjahreswert von 0,63 US-Dollar zurück, konnte die Erwartungen aber um 5 Cent pro Aktie überbieten.

    Starke Gewerbenachfrage kompensiert Verluste bei E-Fahrzeugen

    Eine hohe Nachfrage verzeichnete der Fahrzeughersteller vor allem bei Gewerbefahrzeugen – das spiegelt die anhaltende Stärke der US-Wirtschaft wider. Das Premium-Programm für Nutzfahrzeugkunden Ford Pro verzeichnete ein Umsatzwachstum von 36 Prozent sowie eine Verdoppelung der operativen Erträge.

    Dadurch konnten Verluste im noch immer nicht profitablen Geschäft mit E-Fahrzeugen ausgeglichen werden. Die anhaltende Absatzschwäche bei Automobilen mit alternativen Antriebsarten bekam auch Ford zu spüren, sodass die Sparte Ford Model e einen operativen Verlust von 1,3 Milliarden US-Dollar erlitt.

    Gesamtjahresprognose bekräftigt – und in Teilen sogar verbessert

    Den bereits im vergangenen Quartal abgegebenen Gesamtjahresausblick bekräftigte das Management. Das Ziel für den operativen Gewinn liegt bei 10 bis 12 Milliarden US-Dollar, wobei der Finanzchef betonte, man plane mit dem oberen Ende der Spanne.

    Ähnlich zuversichtlich präsentierte man sich beim Ausblick für den freien Cashflow. Hier hob man die Prognose sogar um eine halbe Milliarde US-Dollar auf 6,5 bis 7,5 Milliarden US-Dollar an. Besonders gut dürfte Anlegern gefallen haben, dass Unternehmen gleichzeitig die obere Spanne der Kostenprognose um 500 Millionen US-Dollar herabgesenkt hat.

    So könnte dem Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres deutlich mehr Geld für den Schuldenabbau sowie die Zahlung von Dividenden zur Verfügung stehen als man am Markt bislang eingepreist hatte.

    Ford Motor

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    ISIN:US3453708600WKN:502391

    Zahlen als Katalysator für 15-Prozent-Rallye?

    In der US-Nachbörse war die Aktie rasch gefragt und konnte sich aus dem Stand um über vier Prozent verteuern. Dem ersten Kurssprung folgte allerdings eine kleine Konsolidierung, sodass das Papier gegen Mitternacht nach rund 8 Millionen gehandelten Aktien mit einem Plus von etwa 3 Prozent taxiert wurde.

    Kann Ford diese Gewinne am Donnerstag behaupten, dürfte sich die Aktie erneut oberhalb von 13 US-Dollar festsetzen. Von hier aus lauert die Chance, das jüngste Verlaufshoch in Höhe von knapp 14 US-Dollar zu attackieren und sich auf den Weg in Richtung 52-Wochen-Hoch bei 15,42 US-Dollar zu begeben.

    Vor dem Hintergrund des Ausblicks, den das Management gegeben hat, ist das für die Aktie ein realistischer Kurs. Gegenwärtig wird Ford auf Basis der für 2024 geschätzten Gewinne mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 7 gehandelt, was um rund 15 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre liegt.

    Fazit: Starke Zahlen, trotzdem ist die Konkurrenz attraktiver

    Mit Ausnahme der anhaltenden Verluste im Geschäft mit E-Fahrzeugen hat Automobil- und Industrieikone Ford ein rundum gelungenes Quartalsergebnis präsentiert. Auch der Ausblick wusste Anleger in der US-Nachbörse zu überzeugen, sodass das Papier gekauft wurde.

    Ob sich Anleger aber in der Aktie engagieren sollten, steht auf einem anderen Blatt – das liegt weniger an Ford selbst als an der Tatsache, dass die Branche schlicht noch besser aufgestellte Unternehmen vorzuweisen hat.

    Mit Blick auf E-Fahrzeuge sollten Anleger jederzeit BYD bevorzugen, das hier profitabel wirtschaftet. Vor dem Hintergrund der Dividende sowie einer günstigen Bewertung ist Stellantis attraktiver – erst recht nach der jüngsten Korrektur.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross

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