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    AKTIE IM FOKUS  345  0 Kommentare Schwächelnde Marge setzt BMW unter Druck - Branche leidet mit

    Für Sie zusammengefasst
    • Anleger reagierten negativ auf BMW Quartalszahlen
    • Aktien verzeichneten anfängliche Verluste, konnten diese jedoch eindämmen
    • BMW-Titel blieben einer der größten Tagesverlierer im Dax

    FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX) - Anleger haben die Quartalszahlen von BMW am Mittwoch negativ aufgenommen. Vor allem die überraschend schwache Profitabilität des Autobauers drückte auf die Stimmung. Allerdings konnten die Aktien die anfangs deutlichen Verluste sichtbar eindämmen. Sie seien bereits jüngst nach der Zahlenvorlage von Konkurrenten unter Druck geraten, was nun die Verluste begrenze, erklärte UBS-Analyst Patrick Hummel.

    Nach dem frühen Kursrutsch um 5,4 Prozent auf ein Dreimonatstief stand gegen Mittag noch ein Minus von 2,9 Prozent auf 101,20 Euro zu Buche. Damit blieben die BMW-Titel aber einer der größten Tagesverlierer im Dax . Auch die Branche insgesamt wurde in Mitleidenschaft gezogen: Im deutschen Leitindex büßten die Papiere des Sportwagenbauers Porsche AG 3,3 Prozent ein. Besser hielten sich Volkswagen und Mercedes-Benz mit Abschlägen von 0,7 beziehungsweise 0,5 Prozent.

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    Der europäische Autoindex zählte mit minus einem Prozent zu den schwächsten Subindizes im marktbreiten Stoxx Europe 600 . Ihn belasteten zudem negativ aufgenommene endgültige Zahlen des Autozulieferers und Reifenherstellers Continental , dessen Aktien um 1,5 Prozent nachgaben.

    Trotz des guten Laufs teurer Modelle und gestiegener Absatzzahlen ging bei BMW die Profitabilität im Autosegment zu Jahresbeginn stärker als erwartet zurück. Neben inflationsbedingt höheren Herstellungskosten belastete der weiter gestiegene Anteil der noch nicht so margenstarken vollelektrischen Modelle. Den Umsatz hielt BMW nahezu stabil. Die Jahresziele wurden bestätigt.

    Analysten betonten, dass die Marge im Autosegment nur etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Diese dürfte sich im weiteren Jahresverlauf zudem sukzessive verbessern, sodass die jüngste Entwicklung "kein Drama" sei, schrieb Bernstein-Experte Stephen Reitman.

    Abgesehen von dieser Kennziffer habe BMW im ersten Quartal solide abgeschnitten, sekundierte sein Kollege Philipp Houchois vom Analysehaus Jefferies. Auch Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan attestierte dem Unternehmen einen ordentlichen Jahresauftakt.

    Mit Blick auf den bestätigten Ausblick betonte UBS-Experte Hummel, dass BMW 2024 nicht mit einer Saisonalität wie im Vorjahr mit einer starken ersten und schwachen zweiten Hälfte rechne. Dies sei angesichts des schwachen ersten Quartals wichtig. BMW sei vielmehr zuversichtlich und rechne in den kommenden Quartalen mit relativ stabilen Geschäftstrends./gl/men/mis


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