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    Bärenruf  170605  0 Kommentare Warren Buffetts leise Warnung an den Aktienmarkt

    Der Bargeldbestand von Berkshire Hathaway hat im ersten Quartal mit 189 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekordwert erreicht. Warum Marktteilnehmer das als ein bearishes Signal für den Markt deuten.

    Für Sie zusammengefasst
    • Berkshire Hathaway hat 189 Milliarden US-Dollar Bargeld - Rekordwert.
    • Warren Buffett pessimistisch über Aktienmarkt, erhöht Barbestand.
    • Buffett sieht sinkende Aktienbewertungen, kritisiert "casinoähnliches Verhalten".
    • Report: Hebeln - aber richtig!

    Ein solcher Bargeldbestand sei ein Zeichen dafür, dass CEO Warren Buffett den Aktienmarkt im Moment eher negativ einschätzt, so ein erfahrener Value-Investor. "Buffett ist pessimistisch, was den Aktienmarkt angeht. Er zeigt dies, indem er seine massive Barposition auf 200 Milliarden US-Dollar erhöht, Apple-Aktien verkauft und sagt, dass er keine Schnäppchen sieht", sagte Bill Smead, CIO von Smead Capital Management und langjähriger Beobachter von Buffett, gegenüber Yahoo Finance. Der Altmeister deutete in der Tat an, dass die Cash-Reserven von Berkshire am Ende des laufenden Quartals wahrscheinlich die Marke von 200 Milliarden US-Dollar überschreiten werden.

    Die Entscheidung von Berkshire, seine Beteiligung an Apple zu reduzieren und den Barbestand des Unternehmens zu erhöhen, ist ein Schritt, der laut Buffett angesichts des derzeitigen makroökonomischen Umfelds sinnvoll ist.

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    "Ich glaube nicht, dass irgendjemand, der hier am Tisch sitzt, eine Idee hat, wie man sie effektiv nutzen kann, und deshalb nutzen wir sie auch nicht", antowortete Buffett auf die Frage eines Aktionärs in Omaha, Nebraska, am Wochenende, warum Berkshire die Barreserven nicht einsetzt. "Je komplexer, komplizierter und verflochtener die Welt wird, desto mehr kann schief gehen", und man möchte in der Lage sein, "zu handeln, wenn das passiert", fügte Buffett hinzu.

    Die konsolidierte Cashflow-Rechnung von Berkshire zeigt, dass im März-Quartal Aktienkäufe in Höhe von 2,691 Milliarden US-Dollar und Aktienverkäufe in Höhe von 19,972 Milliarden US-Dollar getätigt wurden. Daraus ergibt sich eine Netto-Verkaufsaktivität von 17,281 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal.

    Buffetts fehlende Investitionen könnten darauf hindeuten, dass Berkshire sinkende Aktienbewertungen erwartet. Der Grund für die Nettoverkäufe liegt wohl in einem historisch gesehen teuren Aktienmarkt und laut Buffett vielleicht auch an dem irrationalen Verhalten einiger Anleger. In Buffetts jährlichem Brief an die Aktionäre, der im Februar veröffentlicht wurde, äußerte er sich zu dem "casinoähnlichen Verhalten", mit dem er nichts zu tun haben möchte.

    "Obwohl der Aktienmarkt massiv größer ist als in unseren Anfangsjahren, sind die aktiven Teilnehmer von heute weder emotional stabiler noch besser ausgebildet als ich es in der Schule war. Aus welchen Gründen auch immer, zeigen die Märkte heute viel mehr casinoähnliche Verhaltensweisen als zu meiner Jugendzeit. Das Casino wohnt jetzt in vielen Häusern und lockt täglich die Bewohner an", so Buffett im Februar.

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    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonGina Moesing
    Bärenruf Warren Buffetts leise Warnung an den Aktienmarkt Der Bargeldbestand von Berkshire Hathaway hat im ersten Quartal mit 189 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekordwert erreicht. Warum Marktteilnehmer das als ein bearishes Signal für den Markt deuten.

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