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    Versicherungs-Titan  20625  0 Kommentare Allianz: Analysten rechnen mit höherem Gewinn, heben Kursziele an

    Nachdem die Allianz am Mittwoch ihre Quartalszahlen vorgelegt hat, haben sich Analysten von Jefferies bis Berenberg den Versicherungsriesen genauer angeschaut. Das Ergebnis.

    Für Sie zusammengefasst
    • Jefferies erhöht Kursziel für Allianz auf 310 Euro, empfiehlt "Buy"
    • Oddo und Berenberg raten ebenfalls zum Kauf der Aktie
    • DZ Bank lobt solides erstes Quartal, erhöht fairen Wert auf 295 Euro
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    Als die Allianz vor zwei Tagen ihre Ergebnisse bekanntgegeben hat, hielt sich die Begeisterung an der Börse in Grenzen. Auch wenn Europas größter Versicherer seine Prognosen für das Geschäftsjahr bestätigte und mit dem Gewinn sogar die Erwartungen leicht übertreffen konnte, fiel die Aktie erst einmal über zwei Prozent zurück und ging schließlich 0,8 Prozent leichter aus dem Handel. Nach genauerem Hinsehen zeigen sich die Experten von dem Zahlenwerk mehr und mehr angetan.

    So hat das Analysehaus Jefferies das Kursziel für Allianz in einer neuen Studie von 300 auf 310 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das entspricht einem Kurspotenzial von mehr als 16 Prozent. Analyst Philip Kett hält es für wahrscheinlich, dass der Versicherer in diesem Jahr einen Betriebsgewinn nahe dem oberen Ende der Zielspanne ausweisen wird. Er erwartet auch, dass Aktienrückkäufe positiv überraschen werden. Die Allianz hatte im Februar angekündigt, von März bis Ende des Jahres eigene Aktien für bis zu eine Milliarde Euro zurückzukaufen und dann einzuziehen.

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    Die Experten von Oddo und von der Privatbank Berenberg raten ebenfalls zum Kauf der Aktie. Der hohe operative Gewinn im ersten Quartal sollte sich als nachhaltig erweisen, und der Versicherer könnte hier im laufenden Jahr 16 Milliarden Euro erreichen, schrieb Berenberg-Analyst Michael Huttner im Rückblick auf die Zahlen. Damit würde der Konzern die eigene Planung sowie die Konsensschätzung übertreffen. Sein Kursziel bestätigte Huttner mit 309 Euro.

    Analyst Thorsten Wenzel von der DZ Bank lobt, dass der Versicherer operativ ein insgesamt solides erstes Quartal hinter sich habe. Damit seien bereits 27 Prozent des Mittelpunkts der diesjährigen Zielspanne erreicht. Dies spreche dafür, dass sich die Jahresziele im Laufe des Jahres als konservativ erweisen könnten. Realistisch erscheine ihm ein operatives Ergebnis am oberen Ende der Zielspanne. Vor diesem Hintergrund hob Wenzel den fairen Wert für die Aktie von 280 auf 295 Euro an.

    Allianz

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    Etwas verhaltener zeigten sich die Deutsche Bank Research und die Schweizer Großbank UBS in ihrer ersten Einschätzung nach den Zahlen. Zwar bestätigte die Deutsche Bank ihre Kaufempfehlung für die Aktie, allerdings mit einem Kursziel von lediglich 275 Euro, was einem minimalen Aufwärtspotenzial von etwa drei Prozent entspricht. Die Münchner seien solide ins Jahr gestartet, schrieb Analyst Hadley Cohen am Mittwochmorgen nach dem Quartalsbericht.

    Die UBS hat Allianz auf "Neutral" mit einem Kursziel von 287 Euro belassen. Der Versicherer sei trotz kleiner Schwächen stark ins Jahr gestartet und habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Will Hardcastle am Mittwoch in einer ersten Reaktion.

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    Insgesamt raten 16 von MarketScreener erfasste Analysten im Schnitt zum Kauf der Aktie. Ihr mittleres Kursziel von 281 Euro entspricht einem Kurspotenzial von etwa 5,5 Prozent.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonIngo Kolf
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