checkAd

     197  0 Kommentare Grand City Porperties – Kerngesundes Immobilienunternehmen mit extrem hoher Liquidität. Und die Aktie? Interessiert zu wenige?

    Grand City Properties – eine 59% Tochter der Aroundtown SA – musste zwar wegen reduzierten Immobilienwerten genauso wie auch TAG Immobilien und andere einen nicht liquiditätswirksamen Konzernverlust in 2023 verbuchen, aber die steigenden Zinsen oder eine hohe Verschuldung sind für die Luxemburger definitiv kein grosses Thema. Starker operativer Leistungsnachweis, eine schon fast ungewöhnlich hohe Liquiditätsposition – der aktuellen Immobilienmarktschwäche geschuldet – und ein überaus konservativer Verschuldungsgrad machen die Grand City Properties zu einer interessanten Immobilienaktie. Auch wenn der Kurs sich im Vergleich zu den Peers noch vergleichsweise gut gehalten hat, durchaus eine relativ interessante Wette auf die Erholung des Immobiliensektors.

    Lang & Schwarz mit starkem Jahresauftakt. Denn das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Q1/24 übersteigt bereits das Gesamtergebnis des Jahres 2023.
    Branicks Group Aktie mit Charme. Einmal Fälligkeiten prolongiert. Dazu stabile Mieterträge. Keine Abwertungen. Und Desinvestments werden fortgesetzt. Den Hebel liefert …

    Operativ gesund – Grand City Properties eine sichere Bank.

    Die Nettomieteinnahmen stiegen im Q1 um 4 % auf 105 Mio EUR, was hauptsächlich auf das flächenbereinigte Mietwachstum von 3,4 % zurückzuführen ist. Das Wachstum resultiert aus einem Anstieg der Bestandsmieten um 3,3 %, während die Belegung mit einem flächenbereinigten Anstieg von 0,1 % relativ stabil blieb. Hierbei verzeichnen die Luxemburger weiterhin eine überschaubare Leerstandsquote von 3,9%  zum 31.03.2024. Das bereinigte EBITDA stieg analog um rund 3% auf 82 Mio EUR. Dass der FFO I im ersten Quartal 2024 um 4 % auf 45 Mio EUR sank, was der Fremdkapitalseite geschuldet ist. Der FFO I je Aktie belief sich in Q1 2024 auf 0,26 EUR je Aktie, verglichen mit 0,27 EUR je Aktie im Vergleichszeitraum. Die FFO I-Prognose für das Geschäftsjahr 2024 wird bestätigt.

    Geringe Zinskosten, lange Laufzeiten, hohe Liquidität.

    Grand City Properties hat den Verschuldungsgrad reduziert, die Liquidität gestärkt und somit den Refinanzierungsbedarf verringert, was durch einen stabilen LTV von 36% zum Ende März 2024 unterstrichen wird. Trotz komfortabler Liquiditätslage wurden – wenn auch mit reduziertem Umfang – Immobilein im Wert von 30 Mio EUR mit einem Aufschlag von 2 % auf den Buchwert veräussert. Und vertraglich vereinbart wurden weitere Veräußerungen in Höhe von über 20 Mio EUR, die in den kommenden Perioden abgerechnet/abgeschlossen werden sollen. Die weiter gestärkte Liquiditätsposition erreichte zum Quartalsende 1,3 Mrd EUR und deckt somit die Fälligkeiten der Schulden bis Ende 2026. Im März 2024 lagen die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten des Unternehmens im Vergleich zum Jahresende 2023 stabil bei 1,9 % und die durchschnittliche Laufzeit der Schulden betrug zum Quartalsende 5,1 Jahre.

    Selbstbewusstes Management – zu Recht bei Grand City Properties.

    So sagt Refael Zamir, CEO von Grand City Properties: „Wir sind mit starken operativen Ergebnissen in das Jahr 2024 gestartet, unterstützt durch ein solides like-for-like Mietwachstum, das von der positiven Marktdynamik profitiert. Unsere fortlaufenden proaktiven Maßnahmen zur Stärkung unserer Bilanz, einschließlich des kürzlich erfolgreich durchgeführten Umtauschs von Perpetuals, haben das Unternehmen zusammen mit unserer starken operativen Basis gut positioniert, um das aktuelle Umfeld weiterhin zu meistern.“

    Endor. SdK’s ao HV Ansatz unterlaufen. Endor Management will Corsair Geschäft zuschanzen. Gestern Versuch weitere Tatsachen zu schaffen.
    SFC Energy Aktie 2. Blick wert? Starke Quartalsergebnisse beflügeln den Aktienkurs. Umsatzplus annähernd 50%. Und die Gewinne verdreifacht…
    Deutsche Konsum REIT gerettet? Nach der Fristverlängerung der Anleihen zeigen die Halbjahreszahlen, dass nicht alles nur schlecht ist. Aber?
    Mutares. Geht’s 2024 weiter? Carve-Out Spezialist lieferte im Mai eine Übernahme und einen Exit. Stand 16.05.2024. Und die Aktie auf Rekordniveau. Mit Grund.
    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Der angesprochene Umtausch der Perpetuals wurde begleitet vom Effekt rund 2 Mio EUR jährlich an Coupons einzusparen – insbesondere erreicht durch den Rückkauf unter pari von rund 34 Mio EUR Nominalwert „ewiger Anleihen“. Und nicht zu vergessen: „Net profit of €44 million and basic earnings per share of €0.17.“ und „EPRA NTA amounted to €4.1 billion or €23.5 per share as of March 2024.“ Hingucker.

    Lesen Sie auch

    Im nwm. Aktuell:

    Endor. SdK’s ao HV Ansatz unterlaufen. Endor Management will Corsair Geschäft zuschanzen. Gestern Versuch weitere Tatsachen zu schaffen.
    SFC Energy Aktie 2. Blick wert? Starke Quartalsergebnisse beflügeln den Aktienkurs. Umsatzplus annähernd 50%. Und die Gewinne verdreifacht…
    Deutsche Konsum REIT gerettet? Nach der Fristverlängerung der Anleihen zeigen die Halbjahreszahlen, dass nicht alles nur schlecht ist. Aber?
    Mutares. Geht’s 2024 weiter? Carve-Out Spezialist lieferte im Mai eine Übernahme und einen Exit. Stand 16.05.2024. Und die Aktie auf Rekordniveau. Mit Grund.



    Nebenwerte Magazin
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Das Nebenwerte Magazin versteht sich als ein Aktienportal für Anleger, das seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte richtet. Wir rücken Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland in den Blickpunkt möchten unsere Besucher dazu einladen, in die gesamte Vielfalt dieses vorwiegend unbekannten Teils der Börse einzutauchen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über spannende Unternehmen aus dem MDAX, TecDAX und SDAX sowie über viele weitere in Deutschland notierte Nebenwerte.
    Mehr anzeigen

    Verfasst von Nebenwerte Magazin
    Grand City Porperties – Kerngesundes Immobilienunternehmen mit extrem hoher Liquidität. Und die Aktie? Interessiert zu wenige? Grand City Properties – eine 59% Tochter der Aroundtown SA – musste zwar wegen reduzierten Immobilienwerten genauso wie auch TAG Immobilien und andere einen nicht liquiditätswirksamen Konzernverlust in 2023 verbuchen, aber die steigenden Zinsen oder …