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     129  0 Kommentare Aktienrente bleibt ein Traum - Seite 2

    Klein aber fein

    Aus der Riege der kleineren Broker ist Lynx ein guter Partner, die vor allem Aktien handeln und weltweit aktiv sein wollen. Der 2006 in den Niederlanden gegründete Broker bietet Zugang zu 150 Börsen in mehr als 20 Ländern. Lynx richtet sich mit seiner Produktpalette vor allem an erfahrene Börsianer und bietet Futures- und Optionshandel an den Terminbörsen von 18 Ländern an. Selbst exotische Destinationen wie Mexiko und Südafrika sind im Angebot.

    Auch RoboMarkets richtet sich eher an professionelle Kunden und dürfte aufgrund der starken Medienpräsenz im Fußball-Sektor vielen Anlegern bereits bekannt sein. Die Produktpalette und das Preismodell überzeugen und rufen vor allem Währungstrader auf den Plan.

    Alte Schule

    Wer lieber den Online-Brokern der ersten Stunde vertraut und dennoch Wert darauf legt, an vielen internationalen Handelsplätzen aktiv sein zu können, sollte sich das Angebot von Consors ansehen. Neben den deutschen Präsenzbörsen und natürlich der Wall Street stehen gut 20 europäische und internationale Handelsplätze zur Verfügung. Im außerbörslichen Handel sind nahezu alle großen Emittenten angeschlossen. Bei den Kosten kann Consors allerdings nicht mit den Neo-Brokern mithalten. Zwar gibt es Rabatte für Vieltrader. Insgesamt ist das Preisstufenmodell aber nicht mehr zeitgemäß, unübersichtlich und für Einsteiger teuer.

    Ähnlich fällt unser Fazit zur comdirect aus. Die Commerzbank-Tochter bietet über Website oder App ein umfassendes Leistungsspektrum und Zugang zu zahlreichen Börsen. Tools wie eine individuelle Risikoanalyse und Depotsimulation sowie eine teilweise an die eigenen Bedürfnisse angepasste Depotdarstellung runden das Paket ab. Doch auch hier gilt wie bei Consors: Selbst mit dem Viel-Trader-Angebot kommt man nicht an die Preisstruktur der Neo-Broker heran.

    Natürlich gibt es neben den Aspekten der Kosten und der Bedienbarkeit noch viele weitere Argumente, warum man einen Broker auswählt. Der Berliner Broker Trade Republic versucht beispielsweise neue Kunden mit einer Kreditkarte zu locken. Dazu hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg jeden eine dezidierte Ansicht. Sie hat Trade Republic abgemahnt. Der Vorwurf: Die Werbung für die Bezahlkarte sei wettbewerbswidrig, weil sie irreführend sei. Im Brokerage muss man daher stets zweimal hinschauen.

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    N.C. State University: Jeff Bezos spendet 30 Millionen Dollar an Lab-Grown-Meat-Unternehmen




    Daniel Saurenz
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    Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.
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    Verfasst von Daniel Saurenz
    Aktienrente bleibt ein Traum - Seite 2 Die Bundesregierung zeigt keinen Willen die Deutschen zu Aktionären zu machen. Ergo sollten junge Frauen und Männer das Aktienglück in die eigenen Hände nehmen. Los geht es mit dem richtigen Broker. Es ist jammerschade. Aktien werfen seit …