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    Eigenkapital gestärkt  2461  0 Kommentare Adler: Hohe Kosten, Restrukturierung belasten angeschlagenen Immobilienkonzern

    Nachdem Adler am Freitag in die Hände seiner Anleihegläubiger übergeben wurde, gab der Immobilienkonzern am Dienstag seine Quartalszahlen bekannt. Die Aktie reagiert hoch-volatil.

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    Der Immobilienkonzern Adler, der am Freitag eine Einigung mit seinen Gläubigern erzielt hat, gab am frühen Dienstag seine Zahlen für das erste Quartal bekannt. Demnach belasten steigende Zinskosten und hohe Einmalaufwendungen für die Restrukturierung weiterhin das Konzernergebnis.

    Gleichzeitig setzt das Unternehmen mit seiner umfangreichen Finanzrestrukturierung und Portfolioanpassung entscheidende Schritte, um seine finanzielle Stabilität zu sichern und das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Nachdem Adler in den vergangenen Jahren mit Herausforderungen zu kämpfen hatte, darunter hohe Schulden und Vorwürfe von Bilanzmanipulationen, wurden nun Maßnahmen ergriffen, um das Geschäftsmodell neu auszurichten und die Liquidität zu verbessern.

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    Im ersten Quartal 2024 sind die Netto-Mieteinnahmen um vier Prozent auf 51 Millionen Euro gesunken, vor allem aufgrund von Portfolioverkäufen. Der Rückgang wurde teilweise durch ein flächenbereinigtes Mietwachstum von 5,1 Prozent ausgeglichen. Die Leerstandsquote lag Ende März bei 1,7 Prozent. Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für die Netto-Mieteinnahmen für das Geschäftsjahr 2024, die zwischen 200 und 210 Millionen Euro liegen sollen.

    Erst am Freitag hatte Adler eine weitreichende Vereinbarung mit der Mehrheit ihrer Anleihegläubiger getroffen. Demnach gehen 75 Prozent des Immobilienkonzerns an seine Anleihegläubiger. Im Gegenzug erfolgt eine Verlängerung der Fälligkeiten bestehender Schulden bis in die Jahre 2028, 2029 und 2030 und die Umwandlung eines Großteils der bestehenden Anleihen in nachrangige ewige Anleihen. Dies soll das Eigenkapital um etwa 2,3 Milliarden Euro stärken. Die Firma erhält zusätzlich 100 Millionen Euro an frischem Kapital. Darüber hinaus wird die Adler Group in der Lage sein, Veräußerungserlöse von bis zu 250 Millionen Euro zurückzubehalten.

    ADLER Group

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    ISIN:LU1250154413WKN:A14U78

    Die umfassenden Maßnahmen zur Restrukturierung des Schuldenprofils und zur Verbesserung der Kapitalstruktur haben zu einer positiven Reaktion an den Finanzmärkten geführt. Die Aktien der Adler Group erlebten nach der Ankündigung der Restrukturierung einen deutlichen Anstieg. Dies deutet darauf hin, dass die Investoren das Bemühen des Unternehmens, seine Bilanz zu verbessern und die Liquidität zu erhöhen, begrüßen. Am frühen Dienstag schnellten sie vorbörslich bei Tradegate um 6,1 Prozent hoch und bei der LS Exchange sogar um 16,1 Prozent.

    CEO Thierry Beaudemoulin äußerte sich optimistisch über die Zukunft des Unternehmens und betonte, dass die Restrukturierung der Anleihen und die Stärkung des Eigenkapitals es der Adler Group ermöglichen werden, ihre Plattform für die kommenden Jahre zu stabilisieren. Diese strategischen Schritte sollen helfen, das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen und die Unternehmensführung in einem schwierigen Marktumfeld zu festigen.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonIngo Kolf
    Eigenkapital gestärkt Adler: Hohe Kosten, Restrukturierung belasten angeschlagenen Immobilienkonzern Nachdem Adler am Freitag in die Hände seiner Anleihegläubiger übergeben wurde, gab der Immobilienkonzern am Dienstag seine Quartalszahlen bekannt. Die Aktie reagiert hoch-volatil.

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