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    Großaufträge erhalten  17117  0 Kommentare Rheinmetall mit neuen Aufträgen: Was macht die Aktie?

    Die Rüstungsschmiede Rheinmetall hat in den vergangenen Tagen Aufträge mit einem Gesamtwert von mehreren Hundert Millionen Euro erhalten.

    Für Sie zusammengefasst
    • Rheinmetall erhält Aufträge im Wert von Hunderten Millionen Euro
    • Artillerie-Equipment gefragt: Trägerfahrzeuge und Munition
    • Aktie reagiert unbeeindruckt auf Auftragseingänge, Entscheidung im Chart steht bevor
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    Angesichts der wachsenden geopolitischen Spannungen und der Bemühungen westlicher Streitkräfte, ihre lange vernachlässigten Arsenale zu modernisieren und für den Ernstfall mit ausreichend Munition zu versorgen, verzeichnete der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall in den vergangenen Tagen eine Reihe neuer Aufträge.

    Artillerie-Equipment stark gefragt

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    Bereits am vergangenen Donnerstag gab der DAX-Konzern bekannt, einen mit 71 Millionen Euro dotierten Auftrag aus Schweden erhalten zu haben: Rheinmetall soll 48 Trägerfahrzeuge für das hochmobile Artilleriesystem Archer liefern. Im Auftrag enthalten sind auch Servicedienstleistungen nach der Inbetriebnahme.

    Vor dem Wochenende vermeldete das Unternehmen des Weiteren einen Auftrag in Höhe von 300 Millionen Euro über die Lieferung von Artilleriemunition und Treibladungen. Als Lieferzeitraum wurde 2024 bis 2028 genannt, der Auftraggeber hingegen blieb unbekannt: Mit Verweis auf die Unterstützung der Ukraine dürfte es sich aber um ein NATO-Mitglied handeln.

    Zwei weitere Aufträge zum Wochenauftakt

    Zum Auftakt dieser Woche veröffentlichte Rheinmetall zwei weitere Pressemitteilungen über den Erhalt von Aufträgen: Am Montag gab das Unternehmen bekannt, der Bundeswehr für 67 Millionen Euro 1,5 Millionen Stück Nebelhandgranaten zu liefern. Der Vertrag soll bis 2027 erfüllt sein.

    Außerdem wird der Konzern einem "europäischen Kundenland" L52-Geschützrohre für das Artilleriesystem Panzerhaubitze 2000 liefern. Vereinbart wurde ein Vertrag über die Lieferung einer dreistelligen Anzahl solcher Rohre mit einem Vertragswert "im niedrigen dreistelligen Millionenbereich". Die Vertragserfüllung ist bis 2029 vorgesehen.

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    Rheinmetall

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    Aufträge sorgen nicht für neuen Schwung

    Die Aktie zeigte sich von den Auftragseingängen bislang unbeeindruckt. Gegenüber der Vorwoche notiert das Papier nahezu unverändert und auch im frühen Handel am Dienstag wird Rheinmetall nur mit geringfügigen Aufschlägen gehandelt.

    Immerhin die nach den Quartalszahlen vor zwei Wochen entstandene Kurslücke konnte inzwischen geschlossen werden – das bietet einerseits Raum für weitere Erholungsgewinne, könnte andererseits aber auch zu einem weiteren Pullback führen.

    Mit Blick in den Chart dürfte eine Entscheidung jedenfalls bald anstehen, denn hier zeichnet sich zunehmend ein Keil ab, was zu einem größeren Impuls führen dürfte, sobald Rheinmetall diesen entweder nach oben oder nach unten verlassen hat.

    Fazit: Aufwärtspotenzial der Aktie könnte ausgeschöpft sein

    Die aufgrund des russischen Angriffskrieges angespannte Sicherheitslage beschert Rheinmetall unverändert einen konstanten Auftragseingang und sorgt dafür, dass es dem Unternehmen auf absehbar lange Zeit nicht an Einnahmen fehlen wird. Das gut gefüllte Auftragsbuch sorgt außerdem für planbare Umsätze – eine Sicherheit, die auch Investoren zu schätzen wissen dürften.

    Dass die Aktie auf die neuen Verträge nicht mit größeren Ausschlägen reagierte, könnte darauf hindeuten, dass der Markt den fairen Wert der Anteile zunächst erreicht sieht. Gegenwärtig wird das Papier mit dem 26-fachen der für dieses Jahr erwarteten Gewinne gehandelt. Aus fundamentaler Perspektive sollten Anleger, die sich in der Aktie engagieren möchten, daher größere Korrekturen abwarten.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Die Rheinmetall Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,75 % und einem Kurs von 536,6EUR auf Tradegate (28. Mai 2024, 09:13 Uhr) gehandelt.

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    Verfasst vonMax Gross
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