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    Elliott Investment  11881  0 Kommentare 2,5 Milliarden US-Dollar: Prominenter Hedgefonds steigt bei diesem Chip-Wert ein

    Der aktivistische Hedgefonds Elliott Investment steigt mit 2,5 Milliarden US-Dollar bei Halbleiterwert Texas Instruments ein – und drängt auf eine rasche Verbesserung des Cashflows.

    Für Sie zusammengefasst
    • Elliott Investment steigt mit 2,5 Mrd. USD bei Texas Instruments ein.
    • Aktien von Halbleiter-Unternehmen weiter gefragt, besonders nach Nvidia-Zahlen.
    • Elliott fordert Verbesserung des Cashflows bei Texas Instruments.
    • Report: Hebeln - aber richtig!
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    Die Aktien von Halbleiter-Unternehmen stehen bei Anlegern weiter hoch im Kurs. Großen Anteil daran dürften einmal mehr die in der vergangenen Woche von KI-Überflieger Nvidia vorgelegten Quartalszahlen haben, denn die zeigen eine unverändert hohe Nachfrage nach Leistung für das Berechnen und Trainieren von KI-Modellen.

    Hinter dem Aufbau hierfür geeigneter Rechenzentren steckt inzwischen eine ganze Industrie mit entsprechenden Zulieferern – vor allem die Anleger von Aktien wie Super Micro Computer und Broadcom können hiervon ein Lied siegen.

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    Hersteller analoger Halbleiter lange abhängt

    Lange abgehängt waren hingegen die Hersteller von analogen Halbleitern. Insbesondere die Aktien der Branchengrößen Analog Devices und Texas Instrument schauten der Kursentwicklung vieler anderer Titel hinterher. Seit einigen Wochen und besser als erwarteten Quartalszahlen nehmen aber auch diese Aktien an Fahrt auf.

    Weiteren Wind bekommt am Dienstag vor allem Texas Instruments in seine Segel: Der aktivistische Hedgefonds Elliott Investment soll sich hier mit 2,5 Milliarden US-Dollar engagiert haben – und laut eines Berichtes des US-Nachrichtensenders CNBC auf rasche Verbesserungen drängen.

    Aktivistischer Investor steigt bei Texas Instruments ein

    Elliott soll das Management dazu aufgefordert haben, den Cashflow des Unternehmens bis 2026 auf 9,00 US-Dollar pro Aktie zu verbessern. Das liegt um 40 Prozent über dem aktuellen Analystenkonsens und weit über dem Ist-Wert, denn das Unternehmen hatte in den vergangenen zwei Jahren mit einer schwachen Industrienachfrage und sinkenden Margen zu kämpfen.

    Um dieses Ziel zu erreichen, schlägt Elliott eine "dynamische Kapazitätsmanagement-Strategie" vor – das Unternehmen selbst hatte bereits 2022 beschlossen, bis 2026 jährlich 5 Milliarden US-Dollar in die Ausweitung seiner Fertigungskapazitäten zu investieren. Das entspricht fast einem Viertel der Jahresumsätze, nachdem es zuvor nur etwa 5 Prozent waren.

    Texas Instruments

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    ISIN:US8825081040WKN:852654

    Aktie zum US-Wochenstart gefragt

    An der Börse ist der Einstieg von Elliott Investment gut angekommen, die Aktie von Texas Instruments hat sich noch in der US-Vorbörse um zwei Prozent steigern können – womöglich auch, weil das an die US-Börsenaufsicht SEC übermittelte Schreiben laut dem CNBC-Journalisten David Faber freundlich formuliert ist und nicht darauf schließen lässt, dass Elliott allzu viel Staub aufwirbeln möchte.

    Gegenüber dem Jahreswechsel hat sich die Aktie von Texas Instruments um 17 Prozent steigern können und ist damit dem Gesamtmarkt inzwischen vorausgeeilt. Gegenüber dem Branchenindex Philadelphia Semiconductor, der sich im gleichen Zeitraum um ein Viertel steigern konnte, besteht aber noch immer eine deutliche Performance-Lücke.

    Fazit: Texas Instruments derzeit schlicht zu teuer

    Die dürfte auch damit zu tun haben, dass der Kursanstieg von Texas Instrument vor allem der Ausweitung seiner Bewertungsvielfachen, nicht aber steigenden Erträgen zu verdanken ist: Die Aktie ist inzwischen mit 38-fachen der in diesem Jahr erwarteten Gewinne bewertet, was fast 60 Prozent über dem langjährigen Bewertungsmittel der Aktie liegt.

    Um diesem enormen Aufschlag gerechnet zu werden, muss Texas Instruments fast zwangsläufig die Vorgabe von Elliott Investment erfüllen, denn auch beim gegenwärtigen Kurs-Cashflow-Verhältnis liegt das Unternehmen um 40 Prozent über seinem historischen Durchschnitt.

    Wenngleich Texas Instruments mit 2,6 Prozent eine Dividendenrendite deutlich über dem Branchendurchschnitt zahlt, sollten Anleger daher vorerst auf Investment in die Aktie verzichten und sich entweder nach Alternativen umschauen oder eine größere Korrektur abwarten.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross
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