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    Gehebelt und diversifiziert investieren: Jetzt neu Hebelprodukte auf ETFs

    Werbung: Vontobel bietet seit kurzem Hebelprodukte auf ETFs an. Doch warum sollte man, statt direkt in einen ETF zu investieren, den „Umweg“ über ein Hebelprodukt gehen? Und welche ETFs bietet Vontobel überhaupt an?

    Was ist ein ETF?

    Die Abkürzung ETF steht für Exchange Traded Fund (börsengehandelter Fonds). Ziel war und ist es, die Wertentwicklung bestimmter Indizes abzubilden. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von ETF-Konzepten. Dies spiegelt sich auch in der Anzahl der ETFs wider: Gab es im Jahr 2005 nur rund 450 ETFs auf dem Markt, so ist die Zahl heute auf über 9.500 gestiegen.

    Wie der Name schon sagt, sind ETFs an der Börse handelbar. Dies hat den großen Vorteil, dass die meisten von ihnen täglich zu den üblichen Börsenöffnungszeiten gehandelt werden können.

    Um individuelle Anlageziele zu verfolgen, gibt es eine Vielzahl von ETFs. So ist es möglich, in bestimmte Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe zu investieren.

    Darüber hinaus bieten ETFs auch die Möglichkeit, gezielt in bestimmte Branchen, Regionen und Länder zu investieren, z.B. in Industrie- oder Schwellenländer oder auch in Europa und weltweit.

    ETFs erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit. So sind sie für viele Kleinanleger mittlerweile zum Synonym für passives Investieren geworden. Passives Investieren bedeutet, statt einzelne Wertpapiere auszuwählen, den gesamten Markt bzw. Sektoren oder Branchen in einem Portfolio abzubilden und stellt somit wenig Aufwand für Anleger dar.

    Zu ihrer Beliebtheit tragen auch die im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds in der Regel niedrigeren Gebühren bei. Denn ein ETF hat keinen Fondsmanager, der durch aktives Handeln versucht, die Performance eines Vergleichsindex zu übertreffen.

    Die Performance vieler aktiv gemanagter Fonds liegen nach Abzug der Kosten jedoch häufig unter der Benchmark. So kam der Indexanbieter S&P Global in einer Analyse zu dem Ergebnis, dass 98 Prozent aller in Euro notierten globalen Aktienfonds über zehn Jahre hinter dem S&P Global 1200® zurückblieben.
     

    Mit nur einem Investment in unterschiedliche Bereiche oder Länder investieren

    Ein großer Vorteil von ETFs ist, dass man mit einer einzigen Anlage ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Region abdecken kann.
     

    Indien die neue Werkbank der Welt?

    Indien gilt derzeit als das „neue China“ und damit als die eventuell neue „Werkbank“ der Welt. Mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern hat Indien China bereits als bevölkerungsreichstes Land der Erde überholt. Als Nächstes will Indien nun auch in der Technologie-Lieferkette China den Rang ablaufen. Das Wachstumspotenzial in diesem Bereich wird von Analysten auf jährlich 21 Prozent geschätzt. Die Chancen für Indien stehen aufgrund politischer Unsicherheiten gut. Zudem wollen sich immer mehr Technologiefirmen aufgrund der politischen Unsicherheit nicht mehr allein auf China als Zulieferer verlassen.

    Doch nicht nur die Technologiezulieferindustrie soll für Indiens Wachstum verantwortlich sein. Der indische Premierminister, Narendra Modi, hat in den vergangenen Jahren weitreichende Reformen zur Modernisierung seines Landes angestoßen. Mit der Kampagne „Made in India“ sollen Investitionen erleichtert, Innovationen gefördert und eine international wettbewerbsfähige Produktionsinfrastruktur im Land aufgebaut werden. In den vergangenen zehn Jahren wuchs das indische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Durchschnitt um mehr als 5,7 Prozent pro Jahr. Lediglich im Coronajahr 2020 war die Entwicklung negativ. Bis 2028 soll das BIP sogar um mehr als sechs Prozent pro Jahr wachsen. Hoffnung und gute Voraussetzung, aber keine Garantie für die prognostizierten Wachstumsaussichten ist das niedrige Durchschnittsalter von 28,2 Jahren, dieses liegt rund zehn Jahre unter dem Chinas. Allerdings dürfte bereits ein Großteil der Hoffnungen in den indischen Aktienmarkt eingepreist sein. So liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis des iShares MSCI India ETF bei 31,37.
     

    Der iShares MSCI India UCITS ETF bietet mit seinen 136 Positionen Zugang zu den größten und umsatzstärksten Unternehmen des indischen Aktienmarkts.


     

    Investieren in disruptive Technologien

    Der ARK Innovation ETF ist im Gegensatz zu den meisten anderen ETFs ein aktiv gemanagter ETF. Fondsmanagerin ist Cathie Wood, welche sich 2014 mit ARK Invest selbstständig machte und spätestens seit dem ersten Coronajahr als Investorin zu einer globalen Persönlichkeit aufgestiegen ist.

    Der Fonds setzt auf disruptive Technologien: Blockchain, KI, Energiespeicherung, Robotik und Multiomic Sequencing.

    Disruptive Technologien verdrängen oder ersetzen etablierte Technologien und nehmen deren Platz ein. Sie gehen sogar so weit, dass sie Gewohnheiten im privaten oder beruflichen Umfeld verändern. Ob sich die Technologie tatsächlich so durchsetzt, wie erhofft oder gewünscht, ist jedoch zu Beginn ungewiss. Gerade das macht Investitionen in solche Bereiche hochspekulativ, da oft unklar ist, ob sich die entsprechende Technologie wie erhofft entwickeln wird.

    Der ARK Innovation ETF soll Kunden die Möglichkeit bieten, diversifiziert in disruptive Technologien zu investieren. Die größte Position per Ende März ist Coinbase mit zehn Prozent. Coinbase ist eine Plattform für den Handel mit Kryptowährungen. Diese Position passt auch gut zu Cathie Woods Erwartungen an den Bitcoin-Preis: Sie rechnet damit, dass ein Bitcoin im Jahr 2030 zwischen 260.000 und 1,5 Millionen US-Dollar wert sein könnte. Wie realistisch das klingt, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

    Die zweitgrößte Position ist Tesla. Auch hier ist Cathie Woods schon sehr lange bullish. Sie äußert sich immer wieder sehr positiv über Tesla und hält das autonome Fahren für das größte KI-Projekt der Welt, so verfüge Tesla über mehr Fahrdaten als jedes andere Unternehmen.

    Da der ETF fast ausschließlich in Wachstumsaktien investiert, reagiert er auch sehr stark auf Zinsänderungen. Auch die oft geringe Marktkapitalisierung der investierten Unternehmen macht die Kursentwicklung sehr volatil.
     

    Vontobel bietet auf mehr als 37 ETFs Hebelprodukte an

    Seit neustem bietet Vontobel Hebelprodukte auf derzeit 37 ETFs an. Neben den klassischen Optionsscheinen gibt es auch Open End Turbo-Optionsscheine sowie Discount-Optionsscheine.

    Auf unserer Know-How Seite finden Sie eine Erklärung der Funktionsweise der Produkte.

    Neben den beiden oben bereits vorgestellten ETFs bietet Vontobel noch 35 weitere ETFs an. Eine Auflistung aller ETFs finden sie in der folgenden Abbildung. So gibt es ETFs, die die folgenden Themen abbilden:

    • Fixed Income
    • Länder und Regionen
    • Minen und Rohstoffe
    • Sektoren
    • Special
    • Strategien


    Zu finden sind die Produkte hier. Unter dem Punkt „Basiswert“ kann man dann den entsprechenden ETF suchen. Im Anschluss ist eine Auflistung der entsprechenden Produktgattungen für den Basiswert ersichtlich.


     

    Doch warum sollte man Hebelprodukte für einen ETF kaufen?

    Im Vergleich zu einem Direktinvestment in einen ETF erfordert ein Investment in ein Hebelprodukt einen geringeren Kapitaleinsatz. Die daraus resultierende Hebelwirkung ermöglicht eine überproportionale Partizipation an der Wertentwicklung des Basiswertes.

    Zudem kann mit Long/Call-Produkten auf steigende Kurse und mit Short/Put-Produkten auf fallende Kurse gesetzt werden.

    Wenn man also von einem Thema wirklich überzeugt ist, kann man mit einem Hebelprodukt stärker an der Kursentwicklung des entsprechenden ETFs als mit einem Direktinvestment partizipieren.

    Ebenso ist es möglich, mit Put/Short-Produkten das eigene Portfolio gegen einen befürchteten Kursrückgang abzusichern oder auf fallende Kurse setzen, wenn dies der eigenen Marktmeinung entspricht.

    Eine genaue Beschreibung und was bei der Absicherung zu beachten ist, finden Sie in den Q&As der Know-How Artikel der jeweiligen Produktkategorien.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit Hebelprodukten auf ETFs den Anlegern eine neue, große Produktvielfalt zur Verfügung steht, mit denen sich individuelle Strategien und Ziele noch besser umsetzen lassen.

    Ausgewählte Risiken:

    Marktrisiko / Preisänderungsrisiko: Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.

    Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

    Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

    Währungsrisiko: Da die Währung des als Basiswert zugrundeliegenden Index nicht Euro ist und der Index Aktien und Wertpapiere enthält, die in anderen Währungen notieren (z.B. US-Dollar), hängt der Wert des Zertifikats auch vom Umrechnungskurs zwischen der jeweiligen Fremdwährung (z.B. US-Dollar) und Euro (Währung des Zertifikats) ab. Dadurch kann der Wert des Zertifikats (in Euro) über die Laufzeit erheblich schwanken.

    Wichtige Hinweise: Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.


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    Vontobel ist eine international ausgerichtete Schweizer Privatbank und gehört zu den führenden Emittenten von Zertifikaten und Optionsscheinen in der Schweiz und in Europa. Langjährige Erfahrung und eine vertiefte Expertise kennzeichnen erstklassigen Service und Lösungen. Individuelle Marktmeinungen über Aktien, Zinsen, Währungen oder Rohstoffe werden gezielt mit Zertifikaten umgesetzt.
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    Verfasst von Vontobel
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