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    SAP-Konkurrent  21089  0 Kommentare Salesforce-Aktien stürzen nach düsterer Umsatzprognose ab

    Erstmals seit 18 Jahren hat Salesforce die Umsatzerwartungen nicht erfüllen können und enttäuscht auch beim Ausblick. Der Aktienkurs bricht ein.

    Für Sie zusammengefasst
    • Salesforce verfehlt Umsatzerwartungen und enttäuscht mit Ausblick
    • Dramatischer Aktieneinbruch um bis zu 18 Prozent
    • Prognose für laufendes Quartal unter Analystenerwartungen
    • Report: Hebeln - aber richtig!
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    Salesforce erlebte einen dramatischen Rückgang seiner Aktien um bis zu 18 Prozent im nachbörslichen US-Handel. Der Einbruch folgte auf die Bekanntgabe schwächerer Umsatzergebnisse als erwartet und einer enttäuschenden Prognose, die hinter den Erwartungen der Wall Street zurückblieb.

    Für das laufende Quartal prognostiziert der Anbieter von Cloud-Software einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,34 bis 2,36 US-Dollar bei einem Umsatz von 9,2 bis 9,25 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten jedoch mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,40 US-Dollar und einem Umsatz von 9,37 Milliarden US-Dollar gerechnet. Dies ist das erste Mal seit 2006, dass Salesforce beim Umsatz die Markterwartungen nicht erfüllt.

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    Der Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das am 30. April endete, stieg im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 9,13 Milliarden US-Dollar, konnte jedoch die prognostizierten 9,17 Milliarden US-Dollar nicht erreichen. Trotz des Umsatzwachstums stießen die Go-to-Market-Änderungen, die das Management implementiert hatte, auf Herausforderungen, da sie sich negativ auf die Aufträge auswirkten, wie der Präsident und Chief Operating Officer Brian Millham erläuterte.

    Der nachbörsliche Kurseinbruch um bis zu 17,7 Prozent war der schlimmste für das Unternehmen seit der Finanzkrise 2008. Im regulären Handel haben die Titel seit Jahresbeginn 6,1 Prozent gewonnen und innerhalb der vergangenen zwölf Monate 24,1 Prozent.

    Salesforce

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    Das Management hob die Jahresprognose für den bereinigten Gewinn leicht an, erwartet jedoch weiterhin Herausforderungen im professionellen Dienstleistungsgeschäft, das einen Umsatzrückgang von 9 Prozent verzeichnete.

    Die jüngsten Entwicklungen und die verstärkte Konzentration auf Künstliche Intelligenz mit Produkten wie dem Einstein Copiloten zeigen das Bestreben von Salesforce, seine Angebote zu erweitern und neue Märkte zu erschließen. Doch diese Strategie kommt zu einer Zeit, in der das Unternehmen mit längeren Verkaufszyklen und einer strengeren Budgetprüfung konfrontiert ist, was die Unsicherheit für Investoren erhöht.

    Trotz der Herausforderungen bei der Umsatzentwicklung sieht sich Salesforce gut positioniert, um von der langfristigen Nachfrage nach KI-orientierten Softwarelösungen und -funktionen zu profitieren. CEO Marc Benioff betonte das Engagement des Unternehmens für Künstliche Intelligenz und die starke Position, um Unternehmen dabei zu helfen, das Potenzial von KI im nächsten Jahrzehnt zu realisieren. Doch Analysten sehen die generativen KI-Funktionen in Salesforce-Anwendungen erst zwischen 2025 und 2026 als umsatzsteigernd an.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonIngo Kolf
    SAP-Konkurrent Salesforce-Aktien stürzen nach düsterer Umsatzprognose ab Erstmals seit 18 Jahren hat Salesforce die Umsatzerwartungen nicht erfüllen können und enttäuscht auch beim Ausblick. Der Aktienkurs bricht ein.

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