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    Erdgas, Kaffee, Weizen  17941  0 Kommentare Trader stellen sich auf deutlich höhere Preise für Energie und Rohstoffe ein

    Inmitten rekordbrechender globaler Temperaturen stellen sich Rohstoff- und Energiehändler auf deutlich steigende Preise und Engpässe ein. Das dürfte auch an den Verbrauchern nicht spurlos vorbeigehen.

    Für Sie zusammengefasst
    • Rohstoff- und Energiehändler erwarten steigende Preise und Engpässe.
    • 2024 könnte das heißeste Jahr der Geschichte werden.
    • Hitze beeinflusst Energie- und Nahrungsmittelpreise stark.
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    Die Märkte bereiten sich auf eine turbulente Sommerzeit vor, die voraussichtlich die Preise für wichtige Rohstoffe wie Gas, Strom und Grundnahrungsmittel stark beeinflussen wird. Laut Experten könnte 2024 das heißeste Jahr der Geschichte werden, was erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Märkte hat.

    Die ersten vier Monate des Jahres waren bereits die wärmsten seit 175 Jahren. Analysten prognostizieren, dass die anhaltende Hitze den Energiebedarf für Kühlung steigern und die Erdgaspreise in den USA um mehr als 50 Prozent in die Höhe treiben könnte. In Europa, das bereits mit einer knappen Gasversorgung kämpft, könnte ein "perfekter Sturm" aus Hitze, Hurrikan-bedingten Störungen der US-Exporte und einer Dürre, die die Versorgung über Flüsse dezimiert, die Preise für Gas um 50 bis 60 Prozent über das aktuelle Niveau hinaus ansteigen lassen, erwarten Analysten von Citigroup.

    Die steigenden Temperaturen setzen auch das Stromnetz unter Druck, insbesondere in Texas, wo die Strompreise im vergangenen August bereits um 800 Prozent hochschnellten. In Frankreich könnte die Hitze einige Kernkraftwerke, die für etwa 70 Prozent der Stromerzeugung des Landes verantwortlich sind, zur vorübergehenden Schließung zwingen, da viele Reaktoren auf Flusswasser zur Kühlung angewiesen sind und hohe Wassertemperaturen den Betrieb einschränken könnten.

    Diese Entwicklungen könnten die Inflationsbekämpfung der Notenbanken weiter erschweren und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Zinsen länger hoch bleiben. Dies stellt auch eine Herausforderung für die US-Regierung dar, da die steigenden Kosten für Energie und Grundnahrungsmittel eine große Rolle im bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf spielen werden.

    Weizen

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    ISIN:XD0002742308WKN:530278

    Darüber hinaus drohen erhebliche Auswirkungen auf die Agrarmärkte, wobei die Weizenpreise bereits die höchsten seit vergangenem Juli sind und die Kaffeepreise aufgrund von Wetter- und Produktionsproblemen in Brasilien und Vietnam Citigroup-Prognosen zufolge um etwa 30 Prozent steigen könnten.

    Die Aussichten sind ein düsteres Beispiel dafür, wie durch den Klimawandel verursachte extreme Wetterbedingungen die Kosten für Energie, Nahrung und Treibstoff in die Höhe treiben und das Risiko verheerender Schäden sowie die Versicherungskosten erhöhen. Für die Finanzmärkte bedeutet dies eine Zeit erhöhter Unsicherheit und Volatilität, da Händler und Investoren versuchen, die potenziellen Auswirkungen dieser Entwicklungen auf ihre Portfolios zu bewältigen. Verbraucher hingegen müssen sich in vielen Bereichen auf höhere Preise einstellen.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonIngo Kolf
    Erdgas, Kaffee, Weizen Trader stellen sich auf deutlich höhere Preise für Energie und Rohstoffe ein Inmitten rekordbrechender globaler Temperaturen stellen sich Rohstoff- und Energiehändler auf deutlich steigende Preise und Engpässe ein. Das dürfte auch an den Verbrauchern nicht spurlos vorbeigehen.

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