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    New Mobility Report  269
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    Chinas Autobauer steigern Absatz weiter; GM hält nächsten Bolt EV für Erfolgsgaranten

    Shanghai / Detroit 03.06.2024 - Die chinesischen Autobauer haben im Mai erneut ein deutliches Nachfrageplus verzeichnet. Dabei hilft der Preiskampf. General Motors rechnet mit einem großen Erfolg des nächsten Chevrolet Bolt EV.

    Während die Elektromobilität in Europa und den USA derzeit stagniert, wächst der chinesische Markt weiter kräftig. Die großen Autohersteller des Landes haben ihre Verkaufszahlen für Mai vorgelegt.

    Nach Angaben der China Passenger Car Association dürfte der Absatz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden im Mai um ein Drittel auf 770.000 Einheiten gestiegen sein. Die Verkäufe von Elektroautos gingen dagegen um 5,3 Prozent zurück.

    Der Autobauer BYD meldete für Mai einen Absatz von 330.488 Einheiten, was einem Plus von knapp 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

    Die Seres Group, die mit Huawei kooperiert, lieferte 34.100 Fahrzeuge aus, rund dreimal so viele wie vor einem Jahr.

    Der Hersteller Nio hat 20.544 Fahrzeuge in China verkauft, ein Plus von 230 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum April 2024 stieg der Absatz um 31 Prozent. Xpeng meldete ein Absatzplus von 35 Prozent auf 10.146 Einheiten.

    Die chinesischen Hersteller haben den Absatz ihrer Modelle in den vergangenen 18 Monaten mit zum Teil deutlichen Preisnachlässen unterstützt. Bei BYD wurden die Preise allein seit Februar um fünf bis zwanzig Prozent gesenkt. Im Durchschnitt sanken die Preise um zehn Prozent.

    GM sieht nächsten Bolt EV als Erfolgsgarant

    General Motors feierte Erfolge mit dem auslaufenden Bolt EV und EUV. Das Kompaktfahrzeug erfreute sich in den USA einiger Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der vergleichsweise günstigen Preise. Ende 2023 wird die Produktion eingestellt, was eine große Lücke im Angebot hinterlässt - 82 Prozent des gesamten E-Absatzes von GM entfielen auf den Bolt.

    Die Chefin von GM Nordamerika, Marissa West, hat nun angekündigt, dass der nächste Chevrolet Bolt EV im Jahr 2025 das günstigste Fahrzeug werden soll. GM-Chefin Mary Barra hatte bereits angekündigt, dass die nächste Fahrzeuggeneration auf der Ultium-Plattform basieren wird, die erstmals mit LFP-Batterien ausgestattet sein wird.

    Derzeit beginnt der vollelektrische Einstieg bei General Motors mit dem Equinox EV bei rund 43.000 USD. Mit Steuernachlässen sind es knapp 35.800 USD. Das kommende 1LT-Modell soll mit Rabatten bei 27.495 USD liegen. Der Bolt EV müsste dann noch einmal deutlich darunter platziert werden.

    Diese Entwicklung setzt auch Tesla unter Druck, die Entwicklung eines günstigen Modells voranzutreiben. Bislang ist ein günstigeres Modell unterhalb des Model 3 bestenfalls ein Wunschtraum der Investoren. Tesla-Chef Elon Musk würde viel lieber autonome Taxis verkaufen. Mehr dazu am 8. August.


    Die Entwicklung auf den Rohstoffmärkten bleibt stark. Mehrere Faktoren führen zu einer Verknappung von Metallen und anderen Elementen, die für den Umbau der Energieinfrastruktur, aber auch des Individualverkehrs benötigt werden. Unternehmen wie Tesla, Volkswagen, Ford und General Motors investieren zweistellige Milliardenbeträge in den Umbau ihrer Unternehmen und den Aufbau von Produktionskapazitäten für Batterien und E-Komponenten.

    Begünstigt wird dieser Trend durch eine großzügige Förderpolitik in vielen Ländern. In den USA sollen in den nächsten Jahren fünf Milliarden Dollar in den Aufbau eines Ladenetzes für E-Autos fließen, Milliarden sind für den Aufbau einer eigenen Zulieferkette eingeplant. In Deutschland wird der Verkauf von E-Autos und Wallboxen gefördert und in Norwegen hat die Subventionspolitik dazu geführt, dass kaum noch Verbrenner gekauft werden.

    Für Batteriehersteller ist es daher wichtig, die Effizienz der verwendeten Kathoden zu steigern. Die Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) hat ein patentiertes Verfahren zur kostengünstigen Herstellung von hochleistungsfähigen Kathodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien entwickelt. Die so hergestellten Kathoden können in Elektroautos, Energiespeichern aber auch in elektronischen Geräten eingesetzt werden. Nano One Materials Corp. hat insgesamt 16 Patente in den USA, Kanada, China, Japan, Korea und Taiwan erhalten, darunter ein langlebiges und kobaltfreies Batteriematerial. Eine Reihe von Automobilherstellern zeigt bereits großes Interesse an den Entwicklungen von Nano One Materials.

    Auch die Zahl der Kooperationspartner wächst weiter. Heute sind es bereits zehn Automobilhersteller, Batterielieferanten, aber auch Bergbauunternehmen. Die Zahl der Mitarbeiter sei auf über 60 gestiegen, die Produktionsanlagen seien verdreifacht worden. Das Unternehmen betonte zudem, dass es in Bezug auf den ökologischen Fußabdruck branchenführend sei und dazu beitrage, die CO2-, Wasser- und Umweltbelastung in der Batterieproduktion zu reduzieren. Die One-Pot-Plattform-Technologie ermögliche die Herstellung von kostengünstigeren NMC-, LFP- und LNMO-Kathoden. Bloomberg New Energy Finance geht davon aus, dass der Markt für Lithium-Ionen-Batterien bis 2035 auf 4.800 GWh wachsen wird. Davon sollen 22 Prozent auf LFP-Kathoden und 16 Prozent auf LNMO-Kathoden entfallen. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3smPlnD

    Nano One hat ein Update zur Planung für das Jahr 2024 veröffentlicht. Darin verweist CEO Dan Blondal zunächst auf die starke Entwicklung im vergangenen Jahr und verrät, welche strategischen Ziele in diesem Jahr verfolgt werden.

    Das Jahr 2023 war für Nano One unter anderem geprägt durch den Erhalt von Fördermitteln in Höhe von 10 Mio. CAD am 13. Februar 2023. Die Fördermittel stammen von Sustainable Development Technology Canada („SDTC“). Die Mittel werden für den Umbau der Anlage in Candiac verwendet. Darüber hinaus hat das Unternehmen Kommerzialisierungspläne für LFP und andere Materialien entwickelt.

    Im Juni 2023 wurde ein gemeinsamer Entwicklungsvertrag mit Our Next Energy zur Stärkung der nordamerikanischen Lieferketten für LFP unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist die Qualifizierung und Validierung von LFP-Kathodenmaterialien für einen verbindlichen Abnahmevertrag.

    Ein weiterer Meilenstein im Jahr 2023 war die im Oktober bekannt gegebene strategische Beteiligung des japanischen Konzerns Sumitomo Metal Mining in Höhe von 16,9 Mio. CAD. Nano One und Sumitomo Metal Mining haben zudem einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, um die kommerzielle Produktion von LFP, CAM und nickelreichen CAM-Chemie zu beschleunigen.

    Im neuen Jahr sieht das Unternehmen wichtige Katalysatoren für die Unternehmensentwicklung in Fortschritten bei strategischen Partnerschaften in den USA und Kanada. Über diese sollen kleine, aber dennoch signifikante LFP-Verkäufe für die Anlage in Candiac initiiert werden. In der Folge soll ein Portfolio von Abnahmeverträgen aufgebaut werden, um die zukünftige Kapazität auslasten zu können.

    Eine Machbarkeitsstudie wird im Hinblick auf die Eröffnung der ersten LFP-Anlage durchgeführt. Außerdem sollen die „Design-Once-Build-Many“-Initiativen ausgeweitet werden. Mit Behörden und Finanzpartnern sollen Verträge für eine erste Anlage und Wachstumspläne ausgearbeitet werden. Im Rahmen der Geschäftsentwicklung ist ein Engagement in den Bereichen Energiespeicherlösungen und Automobilproduktion geplant.

    CEO Dan Blondal bedankte sich bei den Aktionären und sagte, dass 2024 ein weiteres Jahr des Wandels sein wird, in dem „die langfristige Wertschöpfung für die Aktionäre und die Aussichten auf Produktion, Wachstum, Lizenzen und Umsätze immer mehr in den Blickpunkt rücken werden“.

    Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/4bB0oOC

    Am 21. Februar meldete Nano One den Erhalt von vier Patenten in Asien, womit sich das Patentportfolio auf 40 erhöht. Weitere 55 Patente sind angemeldet. Die jüngsten Erfolge umfassen Patente in Japan, Taiwan, China und Korea. Das Unternehmen erklärte, dass diese Erfolge die Tiefe und globale Relevanz des One-Pot-Verfahrens von Nano One zeigen. Nano Ones CTO, Dr. Stephen Campbell, sagte, dass die neuen Patente die Qualität und Breite der Technologie demonstrieren, was besonders in Asien wichtig ist, wo das Unternehmen viele strategische Interessen hat. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3ONpDn6

    Nano One hat am 27. Februar den Beginn einer Machbarkeitsstudie für seine erste kommerzielle LFP-Produktionsanlage bekannt gegeben. Die Anlage soll eine Kapazität von 25.000 Tonnen pro Jahr haben. Ziel der Studie ist es, Abnahmeverträge von Kunden zu erhalten, um die Finanzierung des Projekts zu sichern. Die Studie wird von BBA durchgeführt, die über langjährige Erfahrung mit der Anlage in Candiac verfügt und bereits Erfahrungen mit der 200-Tonnen-Pilotanlage gesammelt hat. Das Design der Anlage soll als Blaupause für weitere Anlagen dienen. Nano One bezeichnet dies als „Design-Once-Buld-Many“-Wachstumsstrategie, die den Wert für die Aktionäre steigert und die Pläne für Lizenzvereinbarungen und Joint Ventures stärkt. Nano One teilte weiter mit, dass die Machbarkeitsstudie für die erste kommerzielle Anlage von entscheidender Bedeutung ist, da sie die Produktvalidierung und Abnahmeverträge ermöglicht, was für Nano One in diesem Jahr höchste Priorität hat. Die vollständige Pressemitteilung von Nano One finden Sie hier: https://bit.ly/3SNDGtW

    Nano One Materials hat am 28. März ein Update veröffentlicht, in dem das Unternehmen die jüngsten Entwicklungen hervorhebt und seine finanzielle Position darlegt. Demnach verfügte Nano One Materials zum Jahresende über liquide Mittel in Höhe von 31,9 Mio. CAD. Das Umlaufvermögen betrug 30,1 Mio. CAD. Die Aktiva beliefen sich auf 53,0 Mio. CAD, die Passiva auf 5,5 Mio. CAD. Darüber hinaus verwies Nano One auf die Anfang Dezember 2023 abgeschlossene Ökobilanzstudie, die die ökologischen und ökonomischen Vorteile der Technologien von Nano One aufzeigt. Diese umfassen unter anderem eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 50 Prozent und eine Reduzierung des Wasserverbrauchs um 80 Prozent bei der Herstellung von LFP und NMC. Am 19. Dezember gab Nano One dann bekannt, dass Bestellungen für rund 1,3 Tonnen LFP-Muster aus der Pilotanlage zur kommerziellen Bewertung durch Partner aus der Automobil-, Verteidigungs- und Energiespeicherindustrie bestätigt wurden. Die vollständige Pressemitteilung von Nano One finden Sie hier: https://bit.ly/3TADYVm

    Nano One und die Worley Group haben am 2. Mai einen Lizenz- und Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Entwicklung, Vermarktung und Lizenzierung eines verfahrenstechnischen Designpakets zur Implementierung von Produktionsanlagen für CAM unterzeichnet. Potenzielle Kunden dafür sehen die Unternehmen im Bereich der Lithium-Ionen-Batteriematerialien.

    Im Rahmen der Vereinbarung werden die beiden Unternehmen ein CAM-Technologiepaket entwickeln, das den One-Pot-Prozess von Nano One in ein modulares Prozessdesignpaket integriert. Darüber hinaus wird Worley Chemetics, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Worley, One-Pot-Reaktoren entwickeln und herstellen, mit denen maßgeschneiderte Metalllegierungen produziert werden können. Der Lizenzvertrag zwischen den beiden Unternehmen hat eine Laufzeit von bis zu zwanzig Jahren. CEO Dan Blondal sagte, die Partnerschaft mit Worley sei ein gemeinsames Geschäftsmodell für die Bereitstellung von Technologie, das sich bereits in den Bereichen Energie und Chemie bewährt habe und nun auch im Bereich Batteriematerialien wegweisend sein soll. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3xY8v8l

    Nano One hat am 15. Mai seine Ergebnisse für das erste Quartal 2024 vorgelegt. Demnach verfügte das Unternehmen Ende März über liquide Mittel in Höhe von 23,1 Mio. CAD und ein Betriebskapital von 21,2 Mio. CAD. Die Aktiva beliefen sich auf 41,1 Mio. CAD und die Passiva auf 5,3 Mio. CAD.

    Die Hauptversammlung findet am 1. August statt.

    Nano One gab weiter bekannt, dass die Arbeiten an der LFP-Optimierung und Produktvalidierung in den Jahren 2024 und 2025 fortgesetzt werden, um Produktverkäufe und Umsätze zu generieren und die Kapazität der Anlage in Candiac auf 1.000 bis 2.000 Tonnen pro Jahr zu erhöhen. Darüber hinaus sollen Kundenabnahmen in größerem Umfang gesichert werden, um die Entwicklung der LFP-Anlage mit einer Kapazität von 25.000 Tonnen pro Jahr zu unterstützen. Darüber hinaus sollen die Arbeiten fortgesetzt werden, um Informationen für eine Machbarkeitsstudie zu sammeln. Bis 2025 sollen in Zusammenarbeit mit Worley LFP-CAM-Pakete nach dem One-Pot-Verfahren entwickelt werden, um diese zu vermarkten, zu lizenzieren und zu implementieren. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3wDETNm



    Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) bietet in einer Zeit des Wandels eine Technologie, die diesen Wandel beschleunigen und ökonomisch wie ökologisch nachhaltiger gestalten soll. Das Unternehmen bewegt sich in einem Markt, der in wenigen Jahren ein Volumen von 23 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. Die Knappheit der Rohstoffe für Batterien macht deutlich, wie wichtig es ist, Technologien zu entwickeln, die den Einsatz von Ressourcen optimieren. Die Bewertung von Nano One Materials liegt derzeit bei nur rund 320 Mio. CAD. Angesichts der immensen Bewertungen, die in diesem Sektor mittlerweile üblich zu sein scheinen, ist Nano One vergleichsweise günstig bewertet.


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