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     497  0 Kommentare FRIEDRICH VORWERK Aktie reagiert auf „deutlich dreistelligen Mio“ Auftrag. Geht bei der Aktie noch mehr?

    Friedrich Vorwerk Aktie wurde im März 2021 zu 45,00 EUR „an die Börse gebracht“. Die MBB SE (ISIN. DE000A0ETBQ4), ein mittelständisches Familienunternehmen, hatte entschieden: Wer im Wasserstoffbereich zukünftig eine Rolle spielen will, der muss investieren und sich positionieren.

    Folglich hatte man ein 45% Aktienpaket der Friedrich Vorwerk Group SE (ISIN DE000A255F11) „an den Markt gebracht“ und dazu flossen über „neue Aktien“ rund 90 Mio EUR dem Unternehmen selber zu. Und auch wenn die Kursentwicklung der Friedrich Vorwerk AG seitdem eher enttäuschend verlief, so kann man zumindest „was das Operative“ betrifft, mit der aktuellen Entwicklung – wieder – zufrieden sein. Operativ scheint einiges möglich, die Ertragsprobleme aufgrund zu günstig angebotener und erhaltener Aufträge neigen sich dem Ende zu. Denn die negativen Effekte aufgrund von Supply-Chain-Problemen, Arbeitskostensteigerungen und verteuerten Einsatzmaterialien, sind in den neuen Ausschreibungen berücksichtigt und sichern gegen unerwartete, extreme Kostensteigerungen von benötigten Materialien ab. Deshalb heute ungeteilter Grund zur Freude beim Kapitalmarkt – Aktie derzeit mit mehr als 10% im Plus auf aktuell 17,98 EUR (12:46 Uhr, XETRA) – und den anderen Stakeholdern.

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    Friedrich Vorwerk kristallisiert sich immer mehr als Gewinner der Energiewende aus. Anschluss von Offshorewindparks bringt Auftrag im „deutlich dreistelligen Millionenbereich“

    Das Friedrich Vorwerk-Tochterunternehmen Bohlen & Doyen hat den Auftrag für die Realisierung der landseitigen Erdkabelverbindungen in den Offshore-Anbindungsprojekten BalWin3 und LanWin4 erhalten. Die Beauftragung durch den Kabelhersteller Nexans umfasst die gesamten, jeweils etwa 45 km langen Landabschnitte vom Anlandungspunkt an der niedersächsischen Küste bis zur zukünftigen Konverterstation in Wilhelmshaven. Die beiden Verbindungsleitungen verlaufen über weite Teile parallel und sollen daher gebündelt im Rahmen eines Gesamtprojekts installiert werden.

    Die vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT geplanten Offshore-Anbindungsprojekte BalWin3 und LanWin4 bilden wichtige Maßnahmen der deutschen Energiewende. Die insgesamt über 220 km langen und jeweils 2 GW starken Gleichstromverbindungen transportieren Grünstrom von den Offshore-Windparks in der Nordsee zum deutschen Festland und ermöglichen so eine Einspeisung in das vorhandene Höchstspannungsnetz. Nach der komplexen Planungs- und Genehmigungsphase soll die Verlegung der Landkabelverbindung ab 2026 realisiert werden. Die Inbetriebnahme der Gesamtsysteme ist für 2031 vorgesehen.

    Verdopplung des Stromverbrauchs erfordert Leitungen. Leitungen von Friedrich Vorwerk verlegt – deutschlandweit.

    Vor dem Hintergrund der umfassenden Elektrifizierungspläne der Bundesregierung für Verkehr, Industrie und Gebäude wird bis 2045 mit einer Verdopplung des Stromverbrauchs gerechnet. Gleichzeitig werden die Erneuerbaren Energien zur Dekarbonisierung des Stromsektors massiv ausgebaut. Um das bereits heute stark überlastete Übertragungsnetz auf diesen Wandel vorzubereiten, steht die deutsche Strominfrastruktur vor einem nie dagewesenen Investitionsprogramm. Gemäß Netzentwicklungsplan Strom 2023-2037/2045 (NEP Strom) sollen bis 2045 rund 4.800 km neuer Leitungen entstehen. Das geschätzte Investitionsvolumen für diese Maßnahmen beläuft sich auf 320 Mrd EUR. Aufgrund ihres breiten Leistungs- und Technologieportfolios sowie jahrzehntelanger Erfahrung im Landkabelbau erwarte FRIEDRICH VORWERK eine künftig stark wachsende Nachfrage in diesem Bereich.

    Und die Aktie? Sollte eigentlich nicht nur mit einem kurzfristigen Freudensprung auf diese Perspektiven reagieren. Hochprofitable – davon sollte man nach den unvorteilhaften Vertragskonstellationen von „früher“ – Aufträge wohl im Milliardenbereich allein für die von Friedrich Vorwerk angebotenen Infrastrukturleistungen plus die – wenn auch derzeit weniger strahlend erscheinende – Wasserstoffsparte könnten die Preise vom IPO wieder in Reichweite bringen können. Aber weitere Fehler bei der Kostenkalkulation dürfen nciht mehr gemacht werden. Überraschungen bei Kostenstellen müssen „eingeplant und abgesichert“ sein, sonst wird der zweite Frühling der Aktie zum Strohfeuer. Sollte aber machbar sein
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    Wichtiger Buastein der Energiewende – Friedrich Vorwerk Aktie massgeblich beteiligt

    Der aktuelle Netzentwicklungsplan 2035 (2021) sieht daher im Planungszeitraum ein Investitionsvolumen von bis zu 79 Mrd EUR vor, von denen ein großer Teil für die Erweiterung der Nord-Süd-Übertragungskapazität durch neue erdverlegte Hochspannungsleitungen vorgesehen sind. Aufgrund ihres breiten Leistungs- und Technologieportfolios sowie jahrzehntelanger Erfahrung im Landkabelbau erwartet FRIEDRICH VORWERK eine künftig stark wachsende Nachfrage in diesem Bereich.

    79 Mrd Investitionsvolumen für Stromtrassen – und Friedrich Vorwerk will einen Teil des Kuchens – Voraussetzungen stimmen

    Um die Wachstumschancen im Zuge der Energiewende auszuschöpfen, plant FRIEDRICH VORWERK, seine Kapazitäten in den nächsten Jahren deutlich auszubauen. Und das gilt auch für den Wasserstoffmarkt, der einen zunehmenden Trend hin zu hochkomplexen industriellen Lösungen für die Produktion, den Transport sowie die Speicherung von Wasserstoff, erlebt. Aus diesem Grund plant FRIEDRICH VORWERK den Bau eines Forschungs- und Entwicklungslabors für Wasserstofftechnologien. Ausserdem sieht das Unternehmen grosses Potenzial in einer weiteren internationalen Expansion und plant, seine signifikanten Investitionen in die Digitalisierung und Automatisierung fortzusetzen.

    Anmerkung: MBB, den Namen des Hauptaktionärs kennt man doch?

    1995 gründeten Gert-Maria Freimuth und Dr. Christof Nesemeier in Berlin die Nesemeier & Freimuth GmbH. Die Idee hierzu wurde bereits 1986 während ihres Studiums in Münster geboren. 1997 übernahmen beide mit ihrer Gesellschaft die MBB Gelma Industrieelektronik GmbH. Die frühere Tochter des Konzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm  wurde von der Daimler-Benz Aerospace AG erworben. Fortan führte man das Kürzel MBB im Unternehmensnamen. 2006 folgte der Börsengang und im Jahr 2008 der Wechsel in den Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

     



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