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    dpa-AFX-Überblick  217  0 Kommentare UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

    Für Sie zusammengefasst
    • Adidas-Chef kritisiert DFB für mangelnde Kommunikation
    • Miele baut 1300 Arbeitsplätze ab, neuer Tarifvertrag
    • Microsoft verbessert Suchfunktion nach Kritik von Experten

    Adidas-Chef Gulden wirft DFB mangelnde Kommunikation vor

    DÜSSELDORF - Adidas-Chef Björn Gulden hat das Vorgehen des Deutschen Fußball-Bundes beim Wechsel des Ausrüsters kritisiert. "Ich hätte mir ein Gespräch mit dem DFB gewünscht", sagte der 59-Jährige der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" nach dem Wechsel des Verbandes zum amerikanischen Sportartikelkonzern Nike . Das Unternehmen habe nur ein einmaliges Angebot abgeben können. Es habe danach keine Gelegenheit zum Verhandeln mehr gegeben, sagte Gulden. Das sei in der Branche unüblich.

    Miele baut in Deutschland 1300 Arbeitsplätze ab

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    GÜTERSLOH - Der Hausgeräte-Hersteller Miele will in Deutschland etwa jede neunte Stelle abbauen. Von derzeit rund 11 700 Arbeitsplätzen sollen circa 1300 entfallen, teilte das Unternehmen am Freitag in Gütersloh mit und gab zugleich die Einigung auf einen neuen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft IG Metall bekannt. Der Zukunfts- und Sozialtarifvertrag läuft von Anfang August 2024 bis Ende Dezember 2028, er sieht Investitionen von 500 Millionen Euro vor. Um Personal abzubauen, soll es unter anderem Abfindungen und Vorruhestandsregelungen geben. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2027 "grundsätzlich" ausgeschlossen. Allerdings gibt es ein Hintertürchen: Sollte der Jobabbau hinter den Erwartungen zurückbleiben, kann doch noch gekündigt werden.

    Microsoft sichert neue Suchfunktion nach Kritik besser ab

    REDMOND - Microsoft nimmt nach Kritik von IT-Sicherheitsforschern Änderungen an einer neuen Funktion vor, die mit Hilfe von KI die Suche auf Windows-PCs verbessern soll. Das Programm mit dem Namen "Recall" macht alle paar Sekunden Bildschirmaufnahmen. Die Software erkennt, was in diesen Screenshots zu sehen ist - und später können Nutzer danach suchen. Experten hatten nach Ankündigung kritisiert, dass in der ersten Ausführung der Funktion Angreifer sich Zugriff auf die Daten verschaffen könnten.

    Kunden warten ab: Wärmepumpen-Markt kommt nicht in Schwung

    BERLIN - Die Wärmepumpe soll eine Schlüsselrolle spielen bei der "Wärmewende" - doch der Markt kommt nicht in Schwung. Im Gegenteil: Der Absatz ist eingebrochen. In der Branche wächst die Ungeduld. Die Kunden warteten ab. "Die Verunsicherung ist für die Heizungsbauerbetriebe landauf landab täglich greifbar", sagte Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) spricht von einer "herausfordernden" Marktsituation. "Die Unternehmen haben teilweise Investitionen in Milliardenhöhe getätigt."

    Hamburger Hafenverband: Einstieg von MSC bei der HHLA unproblematisch

    HAMBURG - Der neue Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg (UVHH), Ulfert Cornelius, hält den umstrittenen Einstieg der weltgrößten Reederei MSC beim Hamburger Hafenlogistiker HHLA für unproblematisch. "Wir haben in Hamburg vier Containerterminals, und Hapag-Lloyd etwa hält eine Beteiligung am HHLA-Terminal Altenwerder. Überall auf der Welt schlagen Reedereien Ladung auch auf Terminals um, die teilweise anderen Reedereien gehören", sagte Cornelius in einem Interview der "Welt am Sonntag" (Redaktion Hamburg und Norddeutschland). Aus Wettbewerbsgründen mache er sich keine Sorgen, zumal MSC ja keine Mehrheit an der HHLA erwerben solle.

    Gewerkschaft: Beschäftigte der Metallindustrie fordern mehr Geld

    FRANKFURT - Die Beschäftigten der deutschen Metall- und Elektroindustrie fordern spürbar mehr Geld. Das sei das Ergebnis einer Befragung von insgesamt 318 453 Beschäftigten in 2705 Betrieben, wie die Industriegewerkschaft (IG) Metall am Sonntag in Frankfurt mitteilte. Damit werde "die Forderungsdebatte für die große Tarifrunde im Herbst" eröffnet.

    Schweizer stimmen für leichteren Ausbau erneuerbarer Energien

    BERN - Die Schweizer haben dem erleichterten Ausbau erneuerbarer Energien zugestimmt. Bei einer Volksabstimmung sprachen sich am Sonntag laut Hochrechnung 69 Prozent der Bürger dafür aus, dass 16 Wasserkraftwerke neu oder ausgebaut werden können. Auch große Solar- und Windkraftanlagen können - wie von der Regierung erhofft - nun leichter umgesetzt werden. Damit soll mehr einheimischer Strom produziert werden.

    Umfrage zu Kabel-TV: Ab Juli wollen viele Kunden abspringen

    BERLIN - Die im Juli anstehende Neuregelung beim Abrechnen des Kabelfernsehens wird laut Studie wohl eine massive Abwanderung von Kunden hin zu anderen TV-Übertragungswegen nach sich ziehen. Bei der aktuellen "Screens in Motion"-Umfrage des Burda-Verlages bekamen knapp 2000 Menschen die Frage gestellt, ob sie sich vorstellen können, auf "traditionelle", teils kostenpflichtige Fernsehübertragungswege zu verzichten und diese durch Streaming-Dienste oder Apps auf dem Smart-TV zu ersetzen: 40 Prozent antworteten dieses Jahr mit Ja. Im Vorjahr waren es noch 31 Prozent gewesen. 2022 hatten in der repräsentativen Online-Studie 33 Prozent mit Ja geantwortet.

    7,98 Millionen Fußballfans schalten bei EM-Generalprobe auf RTL ein

    BERLIN - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat dem Privatsender RTL bei ihrer EM-Generalprobe eine gute TV-Quote beschert. Den 2:1-Sieg gegen Griechenland sahen nach Angaben der AGF Videoforschung im Durchschnitt 7,98 Millionen Menschen, der Marktanteil lag bei 33,45 Prozent. Es war die meistgesehene Sendung am Freitagabend.

    Bahncard jetzt nur noch digital - Kritik von Verbraucherverbänden

    BERLIN - Seit diesem Sonntag ist Schluss mit der Plastik-Bahncard. Die Deutsche Bahn will das Rabatt-Abo nun nur noch als digitale Variante anbieten. Vom 9. Juni an erhalten Kundinnen und Kunden deshalb keine Chipkarte mehr, wie die Bahn mitteilte. Bestehende Bahncards behalten aber bis zu ihrem Ablauf weiter die Gültigkeit. Die Maßnahme gilt für die Abo-Varianten 25 und 50, mit denen Inhaberinnen und Inhaber ein Viertel beziehungsweise die Hälfte weniger für eine Fahrtkarte zahlen. Lediglich für das Bahncard-Abo 100 bleibt die Plastikkarte erhalten.

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