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    Ladenhüter Model Y  7089  1 Kommentar Tesla drückt den Preis: Wohin mit den unverkauften E-Autos?

    Tesla will in Grünheide eine Million Fahrzeuge pro Jahr bauen. Doch wer soll sie kaufen? Der Konzern versucht es mit Rabatten. Auf einem Flughafen östlich von Berlin warten tausende Elektrofahrzeuge auf neue Besitzer.

    Für Sie zusammengefasst
    • Tesla senkt Preise für Model Y um 6.000 Euro.
    • Absatzrückgang führt zu Rabatten und Produktionspause.
    • Konkurrenzdruck durch günstige chinesische Modelle.
    • Report: Mega-Chance Cyber Security
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    Das Angebot auf der Tesla-Webseite ist kaum zu übersehen. "Model Y: Ab sofort mit 6.000 Euro Tesla Umweltprämie erhältlich" heißt es dort seit dem Wochenende. Der Rabatt, der einem Nachlass von etwa 13 Prozent entspricht, betrifft vorkonfigurierte Fahrzeuge aus dem sofort verfügbaren Bestand und ist bis zum 30. Juni gültig.

    Tesla

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    ISIN:US88160R1014WKN:A1CX3T

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    Diese jüngste Preissenkung ist die bedeutendste des laufenden Jahres und ein klarer Versuch des US-amerikanischen Autobauers, den Absatz anzukurbeln. Die Ankündigung folgt auf interne Mitteilungen an die Belegschaft in der vergangenen Woche, die Produktion im Juni an mehreren Tagen auszusetzen, um die Betriebsabläufe in der einzigen europäischen Tesla-Fabrik in Grünheide zu optimieren.

    Die Maßnahmen scheinen eine Reaktion auf die steigenden Bestände unverkaufter Fahrzeuge zu sein, wie das Bild von Tausenden geparkten Teslas auf einem alten Militärgelände nahe Berlin eindrücklich zeigt. Die Aufnahmen eines Handelsblatt-Redakteurs in einem Post auf X zeigen reihenweise fabrikneue E-Autos.

    Wird das Model Y also zum Ladenhüter? Zumindest kommt der US-Autobauer so den Zielen von CEO Elon Musk, die Produktion auf eine Million Autos jährlich zu steigern, nicht viel näher.

    Stattdessen verzeichnete Tesla im ersten Quartal 2024 den ersten Rückgang bei den Auslieferungen seit vier Jahren. In Deutschland, einem Schlüsselmarkt für Elektrofahrzeuge, sanken die Neuzulassungen im Mai um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei Tesla mit einem Rückgang von 64 Prozent besonders hart getroffen wurde.

    Die Gründe für den Absatzrückgang sind vielfältig. Neben einer allgemein schwächeren Nachfrage nach Elektroautos machen auch preisgünstige chinesische Modelle den etablierten Herstellern zunehmend Konkurrenz.

    Die Aktie des Unternehmens hat seit Jahresbeginn rund 28 Prozent an Wert verloren. Zuletzt hatten auch viele Tesla-Investoren der ersten Stunde Kritik geäußert (wallstreetONLINE berichtete).

    Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion

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    Die Tesla Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,05 % und einem Kurs von 164,4EUR auf Tradegate (10. Juni 2024, 14:27 Uhr) gehandelt.


    Der Analyst erwartet ein Kursziel von 178,50$, was einem Rückgang von -2,67% zum aktuellen Kurs entspricht. Mit diesen Produkten können Sie die Kurserwartungen des Analysten übertreffen.
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    Verfasst vonJulian Schick
    Ladenhüter Model Y Tesla drückt den Preis: Wohin mit den unverkauften E-Autos? Tesla will in Grünheide eine Million Fahrzeuge pro Jahr bauen. Doch wer soll sie kaufen? Der Konzern versucht es mit Rabatten. Auf einem Flughafen östlich von Berlin warten tausende Elektrofahrzeuge auf neue Besitzer.

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    Kommentare

    Avatar
    10.06.24 15:55:50
    Vielleicht sollte Tesla einfach mal neue, frische Automodelle rausbringen. Schon seit Jahren wurde kein neues PKW Modell mehr in den Verkauf gebracht.

    Das Hirngespinst "Robo Taxi" wird im Sommer präsentiert, aber meiner Meinung nach ganz sicher in Europa nicht zulassungsfähig sein.

    Tesla Model 2 und 1 kommen in Jahren - oder nie. Und die Modelle S, X, 3 und Y sollen scheinbar Jahrzehnte lang weitergebaut werden. Model S bereits seit 2012 am Markt!


    Die langsame Geschwindigkeit von Tesla ist erschreckend. Dabei waren sie gaaanz früher mal Avantgarde ...

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