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    Oracle, Broadcom, Adobe  8413  0 Kommentare Diese drei Quartalsberichte müssen Anleger kennen!

    Diese drei in der aktuellen Woche (KW24) anstehenden US-Quartalszahlen müssen Anleger kennen: Herausforderungen, Erwartungen und die aktuell eingepreisten Kursreaktionen – alles auf einen Blick!

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    Dienstag, 11. Juni: Oracle

    Cloud-Anbieter stehen derzeit unter besonders genauer Beobachtung, denn einerseits beschert der KI-Boom und die mit ihm rasch anwachsende Datenmenge Unternehmen wie Oracle gute Geschäfte, andererseits dienen deren Investitions- und Wachstumstätigkeiten als Indiz für die Nachfrage nach KI-Hardware.

    Auch deutsche Anleger dürften ein Auge auf die Zahlen von Oracle haben, denn die dürften maßgeblich auch den Kurs des deutschen Konkurrenten SAP beeinflussen. Dessen Aktie konnte erst in der vergangenen Woche durch einen entschiedenen Rebound verhindern, dass ein Doppel-Top für Ärger sorgt und die Abwärtsneigung des Kurses verschärft.

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    Bislang hat Oracle ein gutes Börsenjahr erwischt, die Aktie notiert knapp 20 Prozent im Plus – und könnte auf ein neues Allzeithoch ausbrechen, sollten die Geschäftszahlen sowie der Ausblick zufriedenstellend ausfallen.

    Dazu muss ein Umsatzergebnis von etwa 14,6 Milliarden US-Dollar erzielt und ein bereinigter Gewinn von 1,65 US-Dollar je Anteilsschein präsentiert werden können. Im Jahr zuvor hatte der Erlös bei 13,84 Milliarden US-Dollar gelegen, das EPS bei 1,67 US-Dollar.

    Anleger sind allerdings sehr zuversichtlich, dass Oracle diese Hürde wird meistern können, denn mit einer Call-Quote von 64 Prozent sind die Optimisten klar in der Mehrzahl. Allzu sicher sollten sich die ihrer Sache aber nicht sein: Da viele der gezeichneten Call-Optionen aus dem Geld liegen, könnten die Verkäufer der Optionen ein Interesse an sinkenden Kursen haben.

    In den vergangenen drei Quartalen handelte Oracle sehr volatil: Zuletzt ging es 11,8 Prozent bergauf, davor aber um 12,4 beziehungsweise 13,5 Prozent in den Keller. Für die kommende Woche ist eine Kursbewegung von 7,5 Prozent eingepreist.

    Oracle

    -1,23 %
    +13,90 %
    +19,52 %
    +9,26 %
    +21,73 %
    +68,49 %
    +160,38 %
    +232,58 %
    +578,40 %
    ISIN:US68389X1054WKN:871460

    Mittwoch, 12. Juni: Broadcom

    Der Spezialist für Kommunikations- und Netzwerkhalbleiter gilt neben Nvidia und Super Micro Computer als einer der größten Profiteure des anhaltenden KI-Booms. Ohne die effiziente Vernetzung von Server-Racks lässt sich die Berechnung von großen KI-Modellen nicht bewerkstelligen.

    Dementsprechend konnte die Aktie von Broadcom in den vergangenen 12 Monaten fast 80 Prozent zulegen. Für 2024 wird nicht weniger erwartet als ein Umsatzstieg um 40 Prozent auf 50,3 Milliarden US-Dollar nach 35,8 Milliarden US-Dollar im abgelaufenen Geschäftsjahr.

    Mit den Zahlen zum zweiten Quartal muss das Unternehmen also beweisen, hierfür auf Kurs zu sein – auch um die inzwischen hohe Bewertung der Aktie zu rechtfertigen: Für 2024 ist Broadcom mit dem 30-fachen seiner erwarteten Gewinne bewertet. Das liegt weiter über dem historischen Durchschnitt von etwa 18.

    Um sowohl die eigene Bewertung zu rechtfertigen als auch der Halbleiter-Rallye neuen Schwung zu verleihen, muss Broadcom Zahlen und einen Ausblick möglichst über den Erwartungen präsentieren. Hierfür gilt es, einen Umsatz von 12,0 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn von 10,84 US-Dollar pro Aktie zu erzielen.

    Optionshändler sind vorsichtig optimistisch, dass das gelingen kann und haben sich mit einer Call-Quote von 55 Prozent mehrheitlich long positioniert. Noch vor einigen Tagen war das bullishe Sentiment aber deutlich höher, was eine wachsende Absicherungsneigung zeigt. Für die Kursbewegung sind derzeit 6,7 Prozent eingepreist.

    Broadcom

    +3,78 %
    +17,96 %
    +25,00 %
    +29,46 %
    +94,24 %
    +255,44 %
    +494,17 %
    +2.217,40 %
    +10.669,47 %
    ISIN:US11135F1012WKN:A2JG9Z

    Donnerstag 13. Juni: Adobe

    Droht dem Entwickler von Software für digitale Medienbearbeitung die Salesforce-Falle? Dem Spezialisten für Kundenbeziehungsmanagement wurde aufgrund seiner Dienstleistungsplattform Einstein erhebliches KI-Potenzial prophezeit – allerdings blieb Salesforce den Beweis hierfür mit seinen jüngsten Quartalszahlen schuldig. Die Enttäuschung der Anleger hierüber war grenzenlos und bescherte der Aktie den größten Kurseinbruch seit der großen Finanzkrise.

    Auch gegenüber dem Potenzial von Adobe, mithilfe Künstliche Intelligenz seine Geschäftszahlen nachhaltig verbessern zu können, sind Anleger in den vergangenen Monaten zunehmend skeptisch geworden: Gegenüber dem Jahreswechsel notiert die Aktie mit einem Abschlag von 22 Prozent und hat es damit verpasst, von der KI-getriebenen Gesamtmarktrallye zu profitieren.

    Dabei ist die Aktie allerdings auch das Ziel einer Neubewertung geworden, die auch die Anteile von Autodesk getroffen hat: Die Bewertungsvielfache beider Spezialsoftware-Entwickler wurden zuletzt deutlich zurechtgestutzt. Das Unternehmen muss mit seinen Quartalszahlen also einerseits beweisen, von KI tatsächlich auch finanziell zu profitieren und andererseits wieder stärker als nur rund 10 Prozent zu wachsen.

    Hierfür gilt es, die Analystenschätzung von 5,3 Milliarden US-Dollar für den Umsatz sowie von 4,39 US-Dollar pro Aktie für den bereinigten Gewinn zu übertreffen. Im Vorjahresquartal hatte Adobe einen Umsatz von 4,82 Milliarden US-Dollar sowie ein EPS von 3,91 US-Dollar erzielt.

    Optionshändler sind skeptisch, dass es Adobe gelingen wird, diese Marken zu (über)treffen: Die Put-Quote liegt bei 58 Prozent. Anleger sichern sich also mehrheitlich gegen fallende Kurse ab, wobei der Put mit einem Strike von 465 US-Dollar das derzeit größte Interesse hervorruft.

    Für die Kursbewegung sind 7,6 Prozent eingepreist – das sind deutlich mehr als das Mittel von 6,2 Prozent der vergangenen Quartale und beweist die Furcht davor, dass Adobe ein ähnliches Schicksal wie Salesforce drohen könnte.

    Adobe

    +14,52 %
    -1,42 %
    -3,55 %
    -19,73 %
    -4,19 %
    -17,66 %
    +67,33 %
    +578,73 %
    +648.714,81 %
    ISIN:US00724F1012WKN:871981

    Weitere nennenswerte US-Quartalsberichte:

    Wert Datum Zeit EPS* erw. erw. Kursbewegung Börsenwert
    FuelCell Energy Mo., 10.06. Vorbörse -0,07 $ +/- 19,5 % 392,8 Mio. $
    Rubrik Di., 11.06. Nachbörse -1,73 $ +/- 13,7 % 6,0 Mrd. $
    Zeekr Di., 11.06. Vorbörse -1,62 $ +/- 15,9 % 5,9 Mrd. $
    Academy Sports Di., 11.06. Vorbörse 1,22 $ +/- 9,4 % 4,1 Mrd. $
    Lilium Di., 11.06. Vorbörse -0,14 $ +/- 10,4 % 475,1 Mio. $
    Dave & Buster's Mi., 12.06. Nachbörse 1,75 $ +/- 13,2 % 2,0 Mrd. $
    Oxford Industries Mi., 12.06. Nachbörse 2,69 $ +/- 6,5 % 1,6 Mrd. $
    RH Do., 13.06. Nachbörse -0,09 $ +/- 12,9 % 4,9 Mrd. $
    Signet Jewelers Do., 13.06. Vorbörse 0,98 $ +/- 10,6 % 4,7 Mrd. $
    Korn Ferry Do., 13.06. Vorbörse 1,12 $ +/- 4,9 % 3,3 Mrd. $

    * Earnings per Share / Gewinn pro Aktie (Non-GAAP, bereinigt)

    Stand: Sonntag, 09. Juni, 13:00 Uhr (MESZ)

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross
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