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    Marktbericht  8069  0 Kommentare Es wird eng: Alibaba, Baidu und Co. weiter unter Druck!

    Chinesische Basiswerte stehen auch am Dienstagmorgen unter Druck und verzeichnen Abgaben auf breiter Front. Grund sind die anhaltend hohen US-Anleiherenditen.

    Für Sie zusammengefasst
    • Chinesische Basiswerte unter Druck durch hohe US-Anleiherenditen
    • Hang-Seng-Index hält sich über 18.000 Punkten, Einzelaktien schwächer
    • BYD zeigt Stärke, Li Auto schwach - Momentum kaufen, Bodenbildungen abwarten
    • Report: Mega-Chance Cyber Security
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    Die Aktien vieler am Handelsplatz in Hongkong notierter Unternehmen stehen auch am Dienstag unter Druck und setzen ihre seit mehr als zwei Wochen anhaltende Verlustserie fort.

    Als Gründe für die fortgesetzten Abgaben nennen Händler einerseits die durch die Wahl zum Europaparlament entstandenen, politischen Unsicherheiten sowie der anhaltende Höhenflug der US-Anleiherenditen. Die näherten sich zum Wochenauftakt der Marke von 4,5 Prozent.

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    Hang Seng

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    -22,17 %
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    ISIN:HK0000004322WKN:145733

    Aufwärtstrend bislang nur in Einzelaktien gefährdet

    Zwar wächst der Druck auf den Hang-Seng-Index, noch kann dieser aber Notierungen oberhalb von 18.000 Punkten behaupten. Oberhalb dieser Marke ist der Rückgang der vergangenen Wochen als Korrektur innerhalb des zum Jahreswechsel gestarteten Aufwärtstrends zu bewerten.

    Deutlich schlechter steht es hingegen in manchen Einzelaktien. So hat am Dienstag etwa das Papier von Internet- und KI-Wert Baidu ein neues 52-Wochen-Tief nur um Haaresbreite verfehlt. Trotz günstiger Bewertung und KI- sowie Robotaxi-Fantasie hat das Papier seit dem Jahreswechsel 20 Prozent an Wert eingebüßt.

    KI-Fantasie bei Lenovo, Gewinnmitnahmen bei Alibaba

    Auch Alibaba ist mit Verlusten von zeitweise -2,5 Prozent unter die Räder gekommen. Neuigkeiten zur Aktie gab es am Dienstag keine, weswegen nach einer steilen Rallye im Mai von anhaltenden Gewinnmitnahmen auszugehen ist.

    Bei Hardware-Titeln trennten sich am Dienstagmorgen die Wege zwischen Lenovo und Xiaomi. Während Xiaomi, das erst vor Kurzem ins Geschäft mit E-Fahrzeugen eingestiegen ist, rund 2 Prozent nachgegeben hat, konnte Lenovo gegen den Gesamtmarkttrend zulegen – und sich an die Aktie von Hewlett Packard Enterprise hängen, die seit den Quartalszahlen in der vergangenen Woche als KI-Gewinner gehandelt wird.

    BYD zeigt Relative Stärke, Li Auto erschreckend schwach

    Ebenfalls gefragt waren die Papiere von BYD, das sich mit einem Gewinn von 2 Prozent dem Abwärtssog des Hang Seng ebenfalls widersetzen konnte. Damit bewahrt die Aktie ihre derzeit hervorragenden Ausbruchschancen.

    Einen neuen Tiefschlag kassiert hingegen Li Auto. Die Aktie ist mit einem Minus von fast 4 Prozent nicht nur einer der größten Verlierer, sondern fällt damit auch auf ein neues 52-Wochen-Tief. Hier herrschen nach dem Flop des neuen Fahrzeugmodells weiter Absatz- sowie Margensorgen.

    Fazit: Momentum kaufen, Bodenbildungen abwarten

    China-Aktien stehen am Markt in Hongkong auch am Dienstag unter Druck und bekommen insbesondere den Anstieg der Anleiherenditen zu spüren. Bedrohlich sind die Abgaben allerdings noch nicht, solange der Hang Seng die Marke von 18.000 Punkten behaupten kann.

    Bei Einzelwerten zeigt sich ein gemischtes Bild: Während Alibaba, Baidu und Xiaomi Abgaben verzeichnen, legen die Gewinner des bisherigen Börsenjahres, BYD und Lenovo, weiter zu.

    Wer sich hier als Anleger engagieren möchte, sollte zunächst das stärkste Momentum kaufen und in abwärtsgefährdeten Aktien wie Alibaba und Baidu zunächst vielversprechende Bodenbildungen abwarten.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross
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