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    APPLE – Smartphonegigant will mit KI-Offensive voll durchstarten!

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    Apple (AAPL) gehört zu den spannendsten Langfriststorys bei den Big-Caps im Technologiesektor. Dank des Kultsmartphones „iPhone“ hat sich der Techgigant aus Cupertino im Smartphonesegment eine dominierende Marktposition erobert und ist auch bei Smartwatches oder Tablets führend. Mit der hauseigenen KI-Suite will Apple nun auch in diesem Zukunftsmarkt ganz vorne mitmischen.

    KI-Smartphones gehört die Zukunft!

    Der Megatrend Künstliche Intelligenz gilt zu Recht in vielen Bereichen als Gamechanger. Denn intelligente KI-Bots wie ChatGPT oder Gemini erleichtern nicht nur Routineaufgaben wie das Zusammenfassen von Texten oder die Erstellung von Grafiken, sondern erweisen sich auch bei komplexen Aufgabestellungen als wertvolle Hilfe. Auch bei modernen Smartphones dürften die intelligenten Alleskönner schon bald ein neues Zeitalter einläuten. Hier musste Apple bislang der Konkurrenz das Feld überlassen. So hat Erzrivale Samsung mit „Galaxy AI“ bereits eine passende KI-Lösung im Angebot, das bei neuen Smartphonemodellen wie dem Galaxy S24 nicht nur Prozesse optimiert, sondern auch Features wie Textübersetzungen und Bildbearbeitung beinhaltet. Auch Google ist mit KI-Smartphones wie dem „Pixel 8 Pro“ in puncto KI-Applikationen mit intelligenter Bild- und Videobearbeitung, Zusammenfassen von Sprachmemos oder der integrierten „Circle to Search“-Funktion mit der man Produkte, Gegenstände oder Textpassagen im Internet suchen kann, einer der Trendsetter.
    Mit „Apple Intelligence“ will Apple im Zukunftsmarkt KI ganz vorne mitmischen!

    Auf der mit Spannung erwarteten Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC präsentierte Apple gestern Abend mit „Apple Intelligence“ sein KI-Modell für iPhone, iPad und Mac. Damit lassen sich nicht nur Texte umformulieren, Korrektur lesen und zusammenfassen. Dank neuer Features wie „Image Playground“ lassen sich Bilder, Animationen oder Videoclips erstellen, während man sich mit so genannten „Priority Messages“ die dringendsten E-Mails, wie eine Einladung zum Abendessen am selben Tag oder eine Bordkarte, auf dem Sperrbildschirm anzeigen lassen kann. Da die Apple-KI den Inhalt von E-Mails versteht, ist Apple Intelligence in der Lage, diese zu priorisieren, wobei der Inhalt von Textnachrichten oder E-Mails, anstatt einer Vorschau der ersten Zeilen, als kurze Zusammenfassung angezeigt wird. Daneben bietet die Apple KI weitere interessante Features, wie etwa der Mitschnitt von Telefonaten – die nur mit Einverständnis des Nutzers aufgezeichnet werden können – inklusive einer von der KI erstellten Zusammenfassung der wichtigsten Gesprächsinhalte. Das Besondere dabei: Apple Intelligence lässt sich dank der neuen Apple-Chipgeneration auf dem jeweiligen Endgerät ausführen, womit man in puncto Datenschutz und Privatsphäre neue Standards setzen will. Für komplexere Anwendungen greift die KI auf die Cloud zu, wobei Apple hier mit „Private Cloud Compute“ höchste Sicherheitsstandards garantiert.
    Spekulationen über OpenAI-Kooperation bestätigen sich – Apple will mit eigenen Serverchips auch im KI-Hardwaresegment ganz vorne mitmischen!

    Neben der neuen hauseigenen KI-Lösung hatte Apple bei seinem WWDC-Event weitere spannende Neuerungen im Gepäck. Eines der Highlights war das neue Mac-OS „Sequoia“, mit dem sich unter anderem iPhones aus dem Heimnetzwerk via iMac verwalten und steuern lassen, was beispielsweise das Übertragen oder das Speichern von Dokumenten, Bildern oder anderer wichtiger Daten erheblich vereinfacht. Auch der Safari-Browser erhält im Rahmen eines Makeovers nützliche Features, mit denen man sich etwa die Inhalte der jeweiligen Website zusammenfassen lassen kann, während wichtige Details und Informationen dank der integrierten Highlights-Funktion farblich herausgestellt werden. Die wohl wichtigste Neuerung betrifft den Sprachassistenten „Siri“, mit dem man nun ab IOS18 auf den von OpenAI entwickelten KI-Bot ChatGPT zugreifen kann. Damit haben sich die Gerüchte über eine Apple-Kooperation mit der KI-Schmiede OpenAI bestätigt, womit Apple seinen in die Jahre gekommenen Sprachassistenten fit für das KI-Zeitalter macht. Hinter den Kulissen arbeitet Apple dem Vernehmen nach mit Hochdruck an der Weiterentwicklung seiner neuen Apple Intelligence-KI, wobei man wohl auch hier wie bereits beim iPhone oder beim iPad auf hauseigene Hochleistungschips setzen will. Medienberichten zufolge arbeitet Apple seit geraumer Zeit mit dem Auftragshersteller TSMC an der Entwicklung eines hauseigenen KI-Chips. Unter dem Codenamen ACDC (Apple Chips in Data-Center) entwickeln beide Partner einen neuen KI-Serverchip, der sich vor allem für das Training von LLMs wie ChatGPT eignen soll, berichtete kürzlich das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf informierte Kreise. Gelingt hier der Durchbruch, wäre Apple nicht mehr auf Branchenprimus NVIDIA, der aktuell den Markt für KI-Serverchips dominiert, angewiesen.
    Schwache iPhone-Verkäufe – Serviceerlöse markieren Umsatzrekord!

    Was Apple aktuell etwas ausbremst, ist die schwache Nachfrage im Smartphonesegment. Da viele Nutzer angesichts rekordhoher Verbraucherpreise auf den Kauf eines neuen „iPhone-Modells“ verzichten, musste der erfolgsverwöhnte Technologiegigant im abgelaufenen Q2 im Smartphonesegment einen deutlichen Umsatzrückgang von 10 % auf knapp 46 Mrd. USD hinnehmen, womit man allerdings im Rahmen der Konsenserwartungen gelegen hatte. Auch in anderen Produktkategorien bekam Apple die verhaltene Verbrauchernachfrage zu spüren. So musste man etwa beim iPad über einen Umsatzrückgang von knapp 17 % quittieren, während man bei Wearables wie der Apple Watch und iPods Umsatzrückgänge von jeweils knapp 10 % ausweisen musste. Einziger Lichtblick im Hardwaresegment bei Apple war das MacBook-Segment, wobei man hier dank der runderneuerten MacBook-Air-Serie ein solides Umsatzplus von 4 % ausweisen konnte. Deutliche Zuwächse konnte Apple hingegen im margenstarken Services-Segment, wobei man hier mit +14,2 % auf 23,86 Mrd. USD ein neues Rekordergebnis einfahren konnte. Der von Apple forcierte Ausbau des Angebots mit digitalen Inhalten und Services macht sich für den Technologiekonzern bezahlt. Im Q2 konnte man bei der Zahl der kostenpflichtigen Abos bei digitalen Contentangeboten für iPhone, Apple Watch oder Macbook (Apple Music, Apple TV, Apple Health u.v.m.) oder bei zweistelligen Zuwächsen verzeichnen, wobei die Zahl der Abokunden, die kostenpflichtige digitale Inhalte oder Apps, wie „Apple Fitness +“, nutzen, mittlerweile die Milliardenmarke überschritten hat.
    Q2-Ergebnis übertrifft die Erwartungen – Höhere Dynamik im zweiten Halbjahr erwartet!

    Trotz der enttäuschenden Absatzentwicklung vor allem im iPhone-Segment konnte Apple beim Konzernergebnis für das Q2 positiv überraschen. So lag man beim bereinigten EPS mit 53 Cents deutlich über den Konsenserwartungen von 50 Cents je Aktie. Auch bei den Umsatzerlösen toppte man mit 90,75 Mrd. USD die Konsenserwartungen von 90,00 Mrd. USD. Da sich die Verbrauchernachfrage in vielen wichtigen Endmärkten zuletzt weiter aufgehellt hat, blickt Apple optimistisch nach vorne. So erwartet Apple laut CEO Tim Cook für das laufende Q3 auf Konzernebene im Vorjahresvergleich ein Umsatzplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Im Hardwaresegment ruhen die Hoffnungen vor allem auf der neuen iPad-Generation iPad Pro, die dank des hauseigenen High-End-Chips M4 deutlich mehr Rechenpower bietet, als seine Vorgängermodelle. Entsprechend dürfte die iPad-Sparte im Q3 im Vorjahresvergleich deutlich zweistellige Umsatzzuwächse vorweisen, so die Einschätzung von CFO Luca Maestri. Auch bei den margenstarken Serviceerlösen erwartet Apple ähnlich hohe Zuwächse wie im Q2, was sich entsprechend positiv beim Konzernergebnis niederschlagen sollte.
    KI-Upgradezyklus sollte Smartphoneabsätze ankurbeln!

    Im Smartphone-Kerngeschäft scheint Apple ebenfalls gute Chancen zu haben, um die Nachfragedelle aus dem ersten Halbjahr ausbügeln zu können. Während man auf dem US-Heimatmarkt und in Europa von einer leichten Absatzbelebung ausgeht, könnte das China-Geschäft positiv überraschen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters konnten die Smartphoneverkäufe ausländischer Hersteller im Reich der Mitte im April im Vorjahresvergleich um 52 % zulegen, was vor allem auf hohe Rabatte im stationären Einzelhandel zurückzuführen war. Da Apple in China die Verkaufscharts der ausländischen Smartphonehersteller anführt, ist daher von einer deutlichen Erholung der iPhone-Absätze im Reich der Mitte auszugehen. Mittelfristig dürfte die KI-Offensive für frischen Schwung bei den Hardwareverkäufen sorgen. Denn um die neuen KI-Features nutzen zu können, müssen viele Apple-User auf neue Modelle umsteigen. Denn „Apple Intelligence“ wird ab diesen Herbst als Teil von iOS 18, iPadOS 18 und macOS Sequoia in einer Beta-Version auf iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max sowie auf iPad- und Mac-Modellen, die mit einem M1-Chip oder höher ausgestattet sind, verfügbar sein. Auf ältere Modellreihen ist die neue Apple KI hingegen nicht verfügbar.
    Attraktive Bewertung und aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik – Apple überzeugt mit attraktiver Langfriststory!

    Entsprechend rechnet der Analystenkonsens für das laufende Fiskaljahr mit einem EPS-Anstieg von 6,19 auf 6,59 USD, während der Gewinn je Aktie in 2025 bereits bei 7,21 USD erwartet wird. Bis 2026 rechnen die Konsenserwartungen laut FactSet bereits mit einem EPS von 7,90 USD, womit das KGV auf 24,7 sinkt. Da Apple mit seinem hochprofitablen Kerngeschäft hohe Free Cashflows generiert, partizipieren Apple-Aktionäre auch von der aktionärsfreundlichen Ausschüttungspolitik des Technologiegiganten aus Cupertino. Nach dem besser als erwarteten Q2-Ergebnis hatte Apple zuletzt ein neues Aktienrückkaufprogramm über 110 Mrd. USD angekündigt.

    Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Apple Inc.

    Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Apple Inc. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DQ11T3, das am 30.12.2025 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie Apple Inc. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 180,00 USD begrenzt. Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

     

    Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Apple Inc. an der maßgeblichen Börse am 19.12.2025 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den EUR-Gegenwert des Höchstbetrags von 180,00 USD.

    2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem EUR-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht.

    Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

     

    Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 30.12.2025 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Apple Inc. am 19.12.2025 auf oder über 180,00 USD liegen wird.

     

    Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

     

    Stand: 11.06.2024, DZ BANK AG / Online-Redaktion

     

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    Verfasst von DZ BANK
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