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    Uhr tickt für Roaring Kitty  84333  0 Kommentare GameStop-Optionen laufen bald aus, Meme-Trader Gill braucht starke Nerven

    Die Aktie von GameStop zeigt sich seit Tagen extrem volatil und schwankt zwischen Gewinnen und Verlusten. Meme-Händler Keith Gill könnten seine Optionen saftige Gewinne oder herbe Verluste einbringen.

    Für Sie zusammengefasst
    • GameStop-Aktie extrem volatil, Keith Gill Optionen mit saftigen Gewinnen oder Verlusten.
    • Gill unter Druck, Gewinne aus Optionen zu sichern, Kurs schwankt stark.
    • Optionsposition von 120.000 Kontrakten, Wert von 135 Millionen US-Dollar.
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    Keith Gill, besser bekannt unter seinem Pseudonym "Roaring Kitty", steht unter Druck, die Gewinne aus seinen Optionen auf GameStop-Aktien zu sichern, da die Aktie extrem nach oben und unten schwankt und das Ablaufdatum der Optionen näher rückt. Am Dienstag schnellte der Aktienkurs von GameStop um 22,8 Prozent auf 30,49 US-Dollar hoch, nachdem er am Montag um 12 Prozent gefallen war um am Freitag sogar um 40 Prozent.

    Die Kursverluste von Freitag und Montag haben die Rentabilität einer großen Optionsposition beeinträchtigt, die Gill, der das Meme-Aktien-Phänomen 2021 ins Rollen brachte, Anfang des Monats offengelegt hatte. Am 2. Juni veröffentlichte Gill einen Screenshot, der seine Position von 120.000 Call-Optionen auf GameStop mit einem Ausübungspreis von 20 US-Dollar und einem Kaufpreis von 5,6754 US-Dollar pro Kontrakt – insgesamt 68,1 Millionen US-Dollar – zeigte.

    Die Optionen stiegen am Freitag kurzzeitig auf einen Wert von 28,41 US-Dollar pro Kontrakt, was Reuters-Daten zufolge einen Wert von 340,9 Millionen US-Dollar ergab, bevor sie am Dienstag auf 5,05 US-Dollar fielen, was einem Gesamtwert von 60,6 Millionen US-Dollar entspricht. Zu diesem Zeitpunkt hätte Gill laut Trade Alert gegenüber seinem Kaufpreis ein Minus von 7,5 Millionen US-Dollar gemacht. Die Kontrakte wurden zuletzt zu 11,25 US-Dollar pro Stück gehandelt, was Gills Optionsposition mit rund 135 Millionen US-Dollar bewertet.

    Gill betont, dass er ein langfristiger Investor bei GameStop sei und großes Vertrauen in CEO Ryan Cohen habe. Die Natur der Optionsverträge bedeutet jedoch, dass er möglicherweise kurzfristig handeln muss, um Gewinne zu sichern. Die Optionen laufen am 21. Juni aus und verlieren durch den so genannten Zeitverfall zunehmend an Wert. Verträge, deren Ausübungspreise nahe am aktuellen Aktienkurs liegen, sind zudem noch anfälliger für Kursschwankungen.

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    ISIN:US36467W1099WKN:A0HGDX

    "Dieser Mann befindet sich in einem Wettlauf gegen die Zeit", sagt Henry Schwartz, Direktor für Kundenbeziehungen bei Cboe Global Markets. Gill könnte seine Optionen ausüben und die Aktien übernehmen, was bedeuten würde, dass er 240 Millionen US-Dollar für 12 Millionen GameStop-Aktien aufbringen müsste.

    Bisher gebe es auf dem börsennotierten Optionsmarkt keine Anzeichen dafür, dass Gill Gewinne realisiert oder eine Gegenposition aufgebaut habe, so Schwartz. "Ich denke, jeder beobachtet diese Verträge wie ein Falke", fügte er hinzu.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonIngo Kolf
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