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    Neuer Rechtsstreit  2989  2 Kommentare Tesla-Chef Musk von Aktionären wegen Insiderhandels verklagt

    Kurz vor der Abstimmung über sein gewaltiges Vergütungspaket gerät Tesla-CEO Elon Musk weiter unter Beschuss. Ihm wird milliardenschwerer Insiderhandel vorgeworfen.

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    Tesla-Chef Elon Musk sieht sich erneut schweren Vorwürfen ausgesetzt. In einer am Dienstag eingereichten Klage wirft ein institutioneller Aktionär Musk vor, Tesla-Aktien im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar unter Ausnutzung von Insiderinformationen verkauft zu haben. Der Vorwurf kommt nur wenige Tage vor einer entscheidenden Abstimmung der Tesla-Aktionäre über Musks umstrittenes Vergütungspaket in Höhe von 56 Milliarden US-Dollar, das zuvor von einem Gericht in Delaware für ungültig erklärt worden war.

    In der Klage, die vom US-Rentenfonds Employees' Retirement System of Rhode Island (ERSRI) eingereicht wurde, wird Musk beschuldigt, Tesla-Aktien zu künstlich überhöhten Preisen verkauft zu haben, indem er seine Absicht verschleierte, die Erlöse für den Kauf der Social-Media-Plattform X, ehemals Twitter, zu verwenden. Außerdem wird Musk vorgeworfen, Aktien verkauft zu haben, obwohl er bereits wusste, dass die Auslieferungen von Tesla-Fahrzeugen weit hinter den öffentlichen Prognosen zurückblieben.

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    Neben Musk wird auch sein Bruder Kimbal Musk, ein Direktor von Tesla, beschuldigt, in diesem Zeitraum Tesla-Aktien im Wert von insgesamt 30 Milliarden US-Dollar verkauft zu haben. Die Klage folgt ähnlichen Vorwürfen eines anderen Tesla-Aktionärs, Michael Perry, der Musk des Insiderhandels beschuldigt, als er Ende 2022 Tesla-Aktien im Wert von mehr als 7,5 Milliarden US-Dollar verkaufte.

    Der Rentenfonds, der rund 140.000 Tesla-Aktien hält, fordert Musk auf, die "unrechtmäßigen Gewinne" zurückzuzahlen. Die Klage kommt zu einer Zeit, in der Tesla und Musk bereits mit behördlichen Untersuchungen konfrontiert sind, ob Musk im Jahr 2022 mit dem Kauf von Twitter-Aktien gegen Bundeswertpapiergesetze verstoßen hat.

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    Tesla und Musk haben sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Rechtsstreitigkeiten und die bevorstehende Abstimmung werfen jedoch erneut Fragen über Musks Führung von Tesla auf, zumal er sich zunehmend auf andere Projekte wie SpaceX und die Entwicklung künstlicher Intelligenz konzentriert.

    Die kommenden Tage könnten für Musk und Tesla entscheidend sein, da die Aktionäre nicht nur über seine Vergütung abstimmen werden, sondern auch über die Wahl neuer Vorstandsmitglieder, darunter Musks Bruder Kimbal. Die Kontroverse könnte den Aktienkurs von Tesla, der in diesem Jahr bereits um 29 Prozent gefallen ist, weiter unter Druck setzen.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonIngo Kolf
    Neuer Rechtsstreit Tesla-Chef Musk von Aktionären wegen Insiderhandels verklagt Kurz vor der Abstimmung über sein gewaltiges Vergütungspaket gerät Tesla-CEO Elon Musk weiter unter Beschuss. Ihm wird milliardenschwerer Insiderhandel vorgeworfen.

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    Kommentare

    Avatar
    13.06.24 11:37:13
    Zitat von Obelix37: Gib der Menscheit Fortschritt und sie gibt dir zum Dank Hass. War schon immer so. Nikola kann ein Lied davon singen..


    Ich korrigiere mal:

    Gib der Menschheit Betrug und sie gibt dir zum Dank eine Haftstrafe. War schon immer so. Nikola kann ein Lied davon singen..
    Avatar
    12.06.24 10:23:03
    Gib der Menscheit Fortschritt und sie gibt dir zum Dank Hass. War schon immer so. Nikola kann ein Lied davon singen..

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