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    Steuergünstig Schenken  2709  0 Kommentare Mit Nießbrauch Steuerlast senken und Erträge beziehen

    Bei Schenkungen/Vererbungen fallen für die Begünstigten Steuern an. Mit dem Vorbehaltsnießbrauch bezieht der Schenkende weiterhin selbst die Erträge und senkt gleichzeitig die Schenkungs-Steuerlast.

    Wer einen Teil seines Vermögens verschenken, übertragen oder vererben möchte – sei es an den Partner, die Kinder, die Enkelkinder, andere Familienmitglieder, Freunde oder Freundinnen – muss sich ab einem bestimmten Vermögenswert mit dem leidigen Thema der Erbschafts- oder Schenkungssteuer auseinandersetzen. Denn nur ein begrenzter Betrag bleibt steuerfrei. Wie hoch dieser ist, hängt vom Verwandtschaftsgrad der vererbenden bzw. verschenkenden Person zu der oder dem Begünstigten ab.  

    Um die Steuerlast für die Begünstigten zu senken, bietet sich in bestimmten Fällen der sogenannte „Vorbehaltsnießbrauch“ an. Dabei wird das Vermögen (z. B. Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, verzinstes Kapital oder auch Schmuck) zu Lebzeiten an die Begünstigten übertragen, der oder die Schenkenden behalten aber das Recht, das Vermögen weiter zu nutzen bzw. Erträge daraus zu ziehen. Für das Nießbrauchrecht lässt sich entweder eine bestimmte Zeitspanne festlegen – oder der oder die Schenkende erhält das Recht „auf Lebenszeit“.  

    Für die Begünstigten bedeutet dies: Sie sind zwar rechtlich der Eigentümer, profitieren aber erst nach Ablauf des Zeitraums bzw. nach dem Tod der oder des Schenkenden von dem Vermögen. Der Vorteil: Der errechnete Wert des Nießbrauchs wird vom Gesamtwert des Vermögens abgezogen, bevor die Schenkungssteuer anfällt.  

    Hinzu kommt: Im Gegensatz zum Freibetrag bei der Erbschaftssteuer kann man den Freibetrag bei einer Schenkung unabhängig von der Höhe der einzelnen Schenkungen alle zehn Jahre erneut in Anspruch nehmen. Konkret bedeutet dies: Eine Person überträgt zu Lebzeiten ein Vermögen als Schenkung. In diesem Moment greift die Freibetragsregelung – auch bei Anwendung der Nießbrauchregelung. Finden innerhalb der nächsten zehn Jahre weitere Schenkungen zwischen denselben Personen statt, wird ein Gesamtwert ermittelt. Liegt dieser über der Freibetragsgrenze, fallen Steuern an. Zehn Jahre nach der ersten Schenkung kann bei einer weiteren Schenkung der Freibetrag aber erneut angewandt werden.   

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