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    Verbraucherpreisentwicklung  17941  0 Kommentare US-Inflation unter den Erwartungen, Aktien explodieren auf neue Allzeithochs!

    Die Daten zur US-Verbraucherpreisentwicklung lagen unter den Erwartungen. Befürchtungen um erneut höhere CPI-Daten haben sich damit nicht bestätigt.

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    Die US-Inflation ist nach den am Mittwochmittag von der US-Statistikbehörde veröffentlichten Daten im Mai erneut leicht gestiegen. Der Anstieg blieb aber unter den Erwartungen von Analysten.

    Befürchtungen haben sich nicht erfüllt

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    Im Vergleich zum Vormonat blieben die Verbraucherpreise (CPI) unverändert, gegenüber dem Vorjahr legten sie um 3,3 Prozent zu. Damit war der Preisanstieg nicht so stark, wie vorab befürchtet. Volkswirte hatten mit Steigerungen in Höhe von 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat und 3,4 Prozent im Vorjahresvergleich gerechnet.

    Die in den vergangenen Monaten hartnäckig hohe Kernrate (Core CPI), die volatile Komponenten wie Nahrungsmittel und Energiepreise ausklammert, lag im Mai bei 3,4 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. Hier hatten Experten auf 3,5 Prozent getippt. Gegenüber dem April kletterte die Kernrate um 0,2 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte weniger als erwartet.

    Kosten für Unterkunft weiter hoch

    Hartnäckig hoch blieben hingegen die Kosten für Miete und Unterkunft. Die Komponente legte gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent zu. Hoffnungen auf einen Rückgang haben sich damit nicht erfüllt. Gemeinsam mit den Kosten für Versicherungen, insbesondere im Automobilbereich, sind die Unterkunftskosten die derzeit größten Preistreiber innerhalb der Kernrate.

    S&P 500

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    ISIN:US78378X1072WKN:CG3AA5

    US-Aktien schießen auf neue Allzeithochs

    Am Aktienmarkt zeigen sich Anleger begeistert über die Daten. Ein langsamerer Preisanstieg erhöht die Chancen auf zeitnahe Zinssenkungen nach dem starken Arbeitsmarktbericht am Freitag wieder.

    Der US-Gesamtmarktindex S&P 500 kann aus dem Stand fast ein Prozent zulegen und klettert damit auf ein neues Allzeithoch von etwa 5.420 Punkten. Auch der Technologieindex Nasdaq 100 steigt auf neue Rekordhochs und kann erstmals eine Notierung von 19.400 Zählern erreichen.

    Anleiherenditen & US-Dollar brechen ein

    Getragen werden die Kursanstiege maßgeblich durch einen Einbruch sowohl der Renditen für US-Staatsanleihen als auch des US-Dollars. Die Rendite für 10-jährige Staatsanleihen gibt um rund 3 Prozent auf 4,285 Prozent zu. Vor wenigen Tagen rentierten sie noch mit knapp 4,5 Prozent. Der Dollar-Index gibt um 0,7 Prozent nach und hat damit fast sämtliche, seit vergangenem Freitag angefallenen Zugewinne wieder abgegeben.

    Das kommt auch dem Rohstoffmarkt zugute. Die am Freitag noch schwer gebeutelten Edelmetalle Gold und Silber legen nach den Inflationsdaten kräftig zu. Während sich Gold um etwa 1,3 Prozent verteuert, startet Silber mit einem Plus von 3,3 Prozent durch und liegt damit wieder über der wichtigen Marke von 30 US-Dollar.

    Fazit: Bühne frei für Jerome Powell!

    Damit sind nun alle Augen auf die US-Notenbank und ihren Vorsitzenden Jerome Powell gerichtet, der sich nach dem Leitzinsentscheid am Mittwochabend zu Wort melden wird. Nach den Daten unter den Erwartungen preist der Markt inzwischen wieder mehrheitlich eine erste Zinssenkung im September ein.

    Hat die Chance hierfür am Dienstag noch bei 59 Prozent gelegen, ist sie nun auf knapp 83 Prozent gestiegen. Sollte sich Jerome Powell am Abend aber gegenteilig äußern, könnten die in der US-Vorbörse gewährten Kursgewinne rasch wieder abgegeben werden müssen. Es bleibt spannend!

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross
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