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    dpa-AFX-Überblick  273  0 Kommentare UNTERNEHMEN vom 12.06.2024 15.15 Uhr

    Für Sie zusammengefasst
    • Stabilus senkt Jahresziele wegen Branchenlage
    • Habeck setzt auf Gespräche mit China wegen Strafzöllen
    • Oracle versprüht Zuversicht für KI-Geschäfte - Aktie steigt

    ROUNDUP: Autozulieferer Stabilus senkt Jahresziele wegen ausbleibender Erholung

    KOBLENZ - Der Autozulieferer Stabilus kämpft weiter mit der schwachen Branchenlage und stutzt seine Finanzziele für das laufende Geschäftsjahr. Wurde der Spezialist für Kofferraum-Gasfedern bereits Anfang Mai etwas pessimistischer, kappte das Management am Dienstagabend den Ausblick nun spürbar. An der Börse kam dies gar nicht gut an. Die Aktie verlor im frühen Mittwochhandel rund 15 Prozent an Wert. Seit der Jahreswende summiert sich der Kursverlust damit auf mehr als ein Fünftel.

    ROUNDUP 3/Strafzölle auf E-Autos: Habeck setzt auf Gespräch mit China

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    BRÜSSEL - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck setzt angesichts drohender hoher EU-Strafzölle auf chinesische E-Autos auf Verhandlungen mit China - und warnt zugleich vor einem "Zollwettlauf". "Entscheidend ist, dass jetzt gesprochen wird", sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch am Rande einer Veranstaltung des Wirtschaftsrats der CDU in Berlin. "Zölle sind als politisches Mittel immer nur Ultima Ratio und häufig der schlechteste Weg." Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) warnte vor den Folgen von Strafzöllen.

    ROUNDUP: SAP-Rivale Oracle versprüht Zuversicht für KI-Geschäfte - Aktie steigt

    AUSTIN - Der US-Softwarekonzern Oracle hat mit hohen Buchungen für seine Programme und mit Partnerschaften Optimismus für die künftigen Geschäfte ausgelöst. Der SAP -Rivale kündigte am Dienstagabend nach US-Börsenschluss in Austin (Texas) einen Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Technologie-Riesen Microsoft und dem ChatGPT-Erfinder OpenAI an, welche die Cloud-KI-Plattform des Windows-Konzerns auch auf Oracle-Datencenter erweitern soll. Außerdem will der Suchmaschinenriese Google Oracle-Datenbanktechnik in seiner Cloudplattform anbieten. Das trieb die Aktien kräftig an.

    Neuer Symrise-Chef will Profitabiltät vorantreiben

    FRANKFURT - Der seit April amtierende Symrise-Chef Jean-Yves Parisot legt den Fokus verstärkt auf die Profitabilität. "Es ist die Zeit für Konsolidierung", sagte der Vorstandsvorsitzende des Herstellers von Duftstoffen und Aromen am Dienstagabend in einer Gesprächsrunde mit Journalisten in Frankfurt. Parisots Vorgänger, Heinz-Jürgen Bertram, hatte das Wachstum nach seinem Amtsantritt 2009 mit zahlreichen Zukäufen vorangetrieben. Investoren schätzten Bertram sehr. Der Aktienkurs stieg während seiner Amtszeit um fast 900 Prozent. Sie fordern neben dem starken Wachstum aber auch eine höhere Profitabilität. Vom Umsatz soll künftig anteilig also mehr Gewinn übrig bleiben. Ein grundlegender Richtungsschwenk steht dem Dax-Unternehmen aber nicht ins Haus, vielmehr spricht Parisot von "Evolution".

    ROUNDUP: Bilfinger rechnet 2024 inklusive Stork-Kauf mit mehr Umsatz

    MANNHEIM - Der Industriedienstleister Bilfinger erhöht wegen des jüngsten Zukaufs sein Umsatzziel für das laufende Jahr. Inklusive der Übernahme von Teilen des Industriedienstleisters Stork werde nun 2024 ein Erlös von 4,8 Milliarden bis 5,2 Milliarden Euro angepeilt, teilte das MDax-Unternehmen am Mittwoch im Vorfeld eines Kapitalmarkttages mit. Zuvor hatte das Bilfinger-Management 4,5 Milliarden bis 4,8 Milliarden Euro im Visier. Von dem Umsatz sollen nun 4,8 bis 5,2 Prozent als operatives Ergebnis (Ebita-Marge) hängen bleiben. Zuvor war der Vorstand von mindestens 4,9 Prozent ausgegangen.

    General Motors steckt 850 Millionen Dollar in Robotaxi-Firma Cruise

    SAN FRANCISCO - Der US-Autoriese General Motors stützt seine Robotaxi-Firma Cruise mit einer Finanzspritze von 850 Millionen Dollar. Damit gewinne man Zeit, um die strategischen Überlegungen zur Zukunft von Cruise abzuschließen, sagte GM-Manager Paul Jacobson am Dienstag bei einem Konferenz-Auftritt.

    Gericht spricht Uniper Recht auf Milliarden-Schadenersatz zu

    DÜSSELDORF - Im Streit zwischen dem verstaatlichten Energiekonzern Uniper und dem russischen Erdgaslieferanten Gazprom um ausbleibende Gaslieferungen hat ein Schiedsgericht Uniper mehr als 13 Milliarden Euro Schadenersatz zugesprochen. Wie Uniper am Mittwoch in Düsseldorf weiter mitteilte, wurde dem Unternehmen von dem Gericht mit Sitz in Stockholm außerdem erlaubt, die Gaslieferverträge zu kündigen.

    ROUNDUP: Prozessauftakt um Millionen-Betrug bei Aurubis verschoben

    HAMBURG - Der ursprünglich für Donnerstag geplante Auftakt eines Prozesses um einen Millionenbetrug beim Hamburger Kupferhersteller Aurubis wird verschoben. Die Anklage gegen drei Männer wegen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrugs, Bestechung und Bestechlichkeit sowie der Beihilfe dazu müsse zunächst noch angepasst werden, teilte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mit. Hintergrund sei, dass das Landgericht der Anklage in seinem Eröffnungsbeschluss nur teilweise gefolgt sei.

    Reform des Postgesetzes: Ampel-Vorschlag passiert Ausschuss

    BERLIN - Die Reform des veralteten Postgesetzes hat eine weitere Hürde genommen. Der Wirtschaftsausschuss des Bundestags nahm am Mittwoch einen Vorschlag an, auf den sich Vertreter der Ampel-Koalition vorher geeinigt hatten. Am Donnerstag soll das Plenum zustimmen, im Juli soll der Bundesrat am Zug sein. Gibt auch die Länderkammer grünes Licht, wäre das Postgesetz erstmals seit 1998 grundlegend reformiert. Damals waren Briefe weit wichtiger als heute, und der Online-Handel samt seiner Paketmassen steckte noch in den Kinderschuhen.

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