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    Crashwarnung  91053  1 Kommentar 86-Prozent-Crashprognose. Steht eine Depression wie 1929 vor der Tür?

    Harvard-Absolvent und Ökonom Harry Dent hat bereits vergangene Krisen vorhergesagt. Aktuell erwartet er für die USA einen "Jahrhundertcrash".

    Für Sie zusammengefasst

    Aktuell können sich Anleger über steigende Kurse freuen. Die Inflation sinkt langsam und hat bereits fast das Ziel von zwei Prozent erreicht. Ein sogenanntes Soft Landing ist deshalb nicht unwahrscheinlich. Dies würde bedeuten, dass es den Zentralbanken gelingt, mittels höherer Zinsen die Preisstabilität wiederherzustellen, während die Wirtschaft gleichzeitig wächst und die Bevölkerung nicht die Folgen einer Rezession zu spüren bekommt.

    Dieses Szenario wurde vor wenigen Tagen mit einem weiteren Rückgang der US-Inflation von zuvor 3,36 auf jetzt 3,27 Prozent bestätigt. Die von den Aktienmärkten erhofften Zinssenkungen rücken damit näher.

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    Harry Dent erwartet einen Jahrhundertcrash

    Doch ein Ökonom und Analyst, der bereits 1989 den Japan-Crash und 2007 die US-Finanzkrise prognostizierte, ist weniger optimistisch.

    Harry Dent warnte im Dezember 2023 vor einer "everything bubble". Dies bedeutet, dass viele Vermögensklassen gleichzeitig überbewertet sind. Und schauen wir uns die Bewertungen der US-Anleihen und -Aktien an, notieren sie mit Werten von 23,44 beziehungsweise 27,93 aktuell tatsächlich über den Normalwerten (12.06.2024). Darüber hinaus müsste auch der Immobilienmarkt weiter korrigieren, um wieder zu einer attraktiven Rendite zurückzukehren.

    "Wenn ich recht habe, wird es der größte Crash unseres Lebens sein, der größtenteils 2024 stattfinden wird", so Dent gegenüber Fox Digital. Der S&P 500 Index könnte demnach um 86 Prozent fallen. Dies wäre exakt der Prozentsatz, den er auch zwischen August 1929 und Juni 1932 verlor. Von einer Bodenbildung geht Dent Anfang bis Mitte 2025 aus.

    Doch welche Gründe sprechen neben der hohen Bewertung außerdem für einen Crash?

    Die US-Verschuldung steigt kontinuierlich

    Dent sieht in der exzessiven Geld- und Fiskalpolitik der Jahre nach 2008 ein Problem. Die Verschuldung ist seitdem in den USA im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung von damals 64,17 Prozent auf heute 122,41 Prozent (März 2024) gestiegen. Doch ab einem bestimmten Wert könnten die Investoren das Vertrauen verlieren, dass die USA jemals alle Schulden wieder zurückführen. Die Folge wäre ein Abverkauf von US-Anleihen, wodurch deren Rendite steigen und was am Aktienmarkt sehr wahrscheinlich einen Crash auslösen würde.  

    Harry Dent erwartet eine Depression mit einer hohen Arbeitslosenquote, die auch schwere Folgen für die Rentenkonten vieler Amerikaner hätte.

    "Und noch einmal: Diese Blase dauert nun schon 14 Jahre. Während die meisten Blasen nur fünf bis sechs Jahre dauern, hat sich diese noch weiter ausgedehnt. Man muss also mit einem größeren Absturz rechnen als in den Jahren 2008 bis 2009", so Dent in einem kürzlichen Fox-News-Interview.

    Er geht auch für den Immobilienmarkt von einem Crash aus, der die Bevölkerung am stärksten treffen würde. Nach seiner Prognose werden die US-Immobilienpreise um etwa 40 Prozent bis auf das Niveau von 2012 fallen.  

    Fazit Crashprognose

    Auch wenn Harry Dent mit seiner Einschätzung, dass in den USA viele Märkte überbewertet sind, richtig liegt, ist eine Vorhersage des genauen Zeitrahmens oder der prozentualen Verluste kaum möglich. So könnte beispielsweise auch eine längere Seitwärtsbewegung zu einer Bewertungsnormalisierung führen.     

    Autor: Christof Welzel, wallstreetONLINE Redaktion

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    Crashwarnung 86-Prozent-Crashprognose. Steht eine Depression wie 1929 vor der Tür? Harvard-Absolvent und Ökonom Harry Dent hat bereits vergangene Krisen vorhergesagt. Aktuell erwartet er für die USA einen "Jahrhundertcrash".

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    Kommentare

    Avatar
    16.06.24 20:38:33
    Das hat der Donald schon gesagt als er abgewählt wurde

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