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    Künstliche Intelligenz  5581  0 Kommentare +12 Prozent: SAP-Rivale Oracle geht nach Zahlen durch die Decke!

    Die Aktie des Cloud-Anbieters ist am Dienstagabend auf ein neues Allzeithoch geklettert, nachdem das Unternehmen seinen Quartalsbericht vorgestellt hatte.

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    Anleger des SAP-Konkurrenten und Cloud-Dienstleisters Oracle hatten am späten Dienstagabend Grund zum Jubeln: Die Aktie des Unternehmens ist in der US-Nachbörse kräftig gestiegen und auf ein neues Allzeithoch geklettert.

    Grund für die starken Kursgewinne im erweiterten Handel sind die von Oracle vorgestellten Geschäftszahlen zum abgelaufenen Quartal beziehungsweise der Ausblick auf das, was Anleger in den kommenden Quartalen zu erwarten haben.

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    Erwartungen für das abgelaufene Quartal verfehlt ...

    Die Zahlen für die zurückliegenden drei Monate verfehlten die Erwartungen des Marktes zunächst. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahr um bescheidene 3,3 Prozent auf 14,3 Milliarden US-Dollar, während Analysten mit einem um 300 Millionen US-Dollar höheren Erlös gerechnet hatten.

    Der bereinigte Gewinn pro Aktie verfehlte die Konsensschätzung ebenfalls, hier präsentierte Oracle 1,63 US-Dollar. Das lag um 2 Cent unter den Erwartungen sowie um 4 Cent unter dem Vorjahresergebnis.

    Entsprechend verhielt sich auch der Nettoertrag. Hatte Oracle im Vorjahresquartal noch einen Nettogewinn von 3,32 Milliarden US-Dollar erzielt, waren es nun mit 3,14 Milliarden US-Dollar rund 5 Prozent weniger.

    ... aber bombastischen Ausblick geliefert

    Angesichts dessen, was das Management Anlegern im Conference Call mitzuteilen wusste, waren die eigentlich schwachen Zahlen zum zurückliegenden Quartal schnell vergessen:

    "Durch das gesamte Geschäftsjahr 2025 hindurch erwarte ich, dass eine anhaltend starke KI-Nachfrage die Umsätze von Oracle beschleunigen und zu einem zweistelligen Umsatzwachstum in diesem Jahr führen wird", teilte Vorstandsvorsitzende Safra Catz mit.

    Besonders aufhorchen ließ allerdings die Partnerschaft mit OpenAI, das sein KI-Modell künftig in der Oracle-Cloud trainieren wird: "Allein im vierten Quartal [dem zurückliegenden] hat Oracle über 30 KI-Verträge mit einem Wert von über 12,5 Milliarden US-Dollar geschlossen."

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    Oracle legt dort zu, wo es Anlegern wichtig ist

    Wenngleich also die Zahlen für das abgelaufene Quartal nicht optimal ausgefallen sind, zeigten sich Investoren über die kommenden Aussichten begeistert: Die Äußerungen des Managements deuten auf zweistellige Wachstumsraten in den nächsten Quartalen und damit eine deutliche Beschleunigung der zuletzt abgeflachten Wachstumskurve hin.

    Ebenfalls gut angekommen dürfte die Umsatzentwicklung in einzelnen Geschäftsbereichen sowie der starke Anstieg in den Auftragsbüchern (Performance Obligations) sein. Während sich der Auftragsbestand um 44 Prozent auf 98 Milliarden US-Dollar steigerte, kletterten die Umsätze in der Cloud-Infrastruktur, die für Entwicklung und Training von KI-Modellen entscheidend ist, um 42 Prozent und damit überdurchschnittlich stark.

    Fazit: Kursanstieg fundamental gerechtfertigt

    Für das starke Gesamtpaket wird die Aktie am Mittwoch mit einem satten Plus von 12 Prozent und einem neuen Allzeithoch belohnt. Der starke Kursanstieg dürfte auch durch die zuvor moderate Bewertung der Aktie zu erklären sein:

    Oracle handelte vor den Zahlen mit einem für 2024 erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 22. Das liegt zwar über dem langjährigen Bewertungsdurchschnitt der Aktie, aber weit unter den Vielfachen von anderen Cloud-Dienstleistern.

    Somit geht der Sprung auf neue Rekordhochs auch fundamental in Ordnung. Da neue Allzeithochs starke technische Kaufsignale sind, können langfristig orientierte Anleger hier auch nach dem kräftigen Kursanstieg noch zugreifen.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonMax Gross
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