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    Schlankere Struktur  2529  5 Kommentare Zu teuer? Mark Zuckerberg will Vizepräsidenten rausschmeißen!

    In 2023 hat das "Jahr der Effizienz" der Aktie von Meta Platforms zu einem spektakulären Comeback verholfen. An diesem Kurs will Mark Zuckerberg festhalten.

    Für Sie zusammengefasst

    Die Aktie von Meta Platforms: Erst Asche ...

    Befürchtungen um aus dem Ruder laufende Entwicklungskosten für das Lieblingsprojekt von Mark Zuckerberg, dem Metaverse, hatten die Aktie von Meta Platforms 2022 auf das niedrigste Niveau seit Jahren einbrechen lassen.

    Um dem rapiden Verfall des Unternehmenswertes entgegenzutreten, zog der Chef des Social-Media-Konzerns im Herbst 2022 schließlich die Notbremse, rief ein "Jahr der Effizienz" aus und kündigte, um Geld zu sparen, Tausenden von Mitarbeitenden die Jobs. Auch die Entwicklungsausgaben für das Metaverse wurden drastisch gesenkt.

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    ... dann plötzlich Phoenix

    Dafür sowie für die Wiederbelebung des ertragsstarken Geschäfts belohnten Anleger die Aktie mit kräftigen Kursgewinnen. Nach einem Mehrjahrestief bei 88,09 US-Dollar im November 2022 kletterte die Aktie von Meta Platforms fast ohne Unterbrechungen auf das bis heute geltende Rekordhoch von 531,49 US-Dollar. Das entspricht einer Performance von über 500 Prozent.

    Auf den letzten Quartalsbericht allerdings reagierten Investoren erneut verschnupft. Zwar hatte Meta Platforms die Erwartungen der Analysten erneut übertroffen und ein starkes Umsatzwachstum präsentiert. Den Anlegern gefiel aber einerseits die vergleichsweise schwache Umsatzprognose sowie andererseits das erneute Hochfahren der Entwicklungskosten für das als Internet der Zukunft geltende Metaverse nicht.

    Zuckerberg tritt Bedenken um hohe Kosten entgegen

    Den Bedenken der Anleger, dass Meta Platforms von seinem Kurs abrücken könnte, will CEO Mark Zuckerberg jetzt offenbar entgegenwirken – und hat eine weitere Verschlankung des Unternehmens angekündigt.

    Laut eines Berichts des Business Insider will Meta Platforms den Rotstift dieses Mal insbesondere bei den zahlreichen Vizepräsidenten ansetzen. Rund 300 solcher hochrangigen Mitarbeiter beschäftigt der Konzern derzeit. Nach dem Willen von Mark Zuckerberg sollen es künftig nur noch 250 sein.

    Unternehmensstruktur soll weiter verschlankt werden

    Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Zuckerberg nach umfangreichen Stellenstreichungen folgendermaßen geäußert: "Eine schlankere Organisation bearbeitet die Aufgaben mit der höchsten Priorität schneller. Angestellte werden dadurch produktiver sein und ihre Arbeit wird mehr Spaß machen und erfüllender sein."

    Im Geschäftsjahr 2022 hatte Meta Platforms noch rund 86.500 Mitarbeitende beschäftigt, nach den Jobkürzungen waren es zuletzt 67.300. Mit der Streichung von Vizepräsidenten dürften nun besonders hoch bezahlte Stellen entfallen – und in der Folge auch die Kosten für Aktienvergütungen sinken.

    Meta Platforms (A)

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    +143,27 %
    +631,12 %
    +1.142,61 %
    ISIN:US30303M1027WKN:A1JWVX

    Bericht könnte auf Gefahren hindeuten

    Bislang führen die Gerüchte zu keinen signifikanten Kursänderungen. Die Aktie notiert am Donnerstag in der US-Vorbörse fast unverändert. In diesem Jahr hat sie angetrieben durch den KI-Hype bereits 44 Prozent zugelegt – trotz des zweistelligen Kurseinbruchs nach dem letzten Quartalsbericht.

    Nach diesem könnten Anleger die Ankündigung zur weiteren Verschlankung des Unternehmens als zweischneidiges Schwert empfinden. Einerseits sorgen geringere Kosten für höhere Erträge, was Rückenwind für den Kurs bedeuten sollte.

    Andererseits könnte Zuckerberg mit dem Schritt einem womöglich schwächeren Quartalsergebnis zuvorkommen. Dann wären die Entlassungen ein Signal für drohende Gefahr. Meta Platforms hat in den vergangenen Monaten Milliardenbeträge in den Ausbau seiner KI-Infrastruktur investiert, was die Ertragsseite erheblich belasten könnte.

    Fazit: Aktie derzeit kein Kauf

    Meta-Chef Mark Zuckerberg will einem Bericht des Business Insider zufolge erneut den Rotstift ansetzen – dieses Mal bei den hochbezahlten Vizepräsidenten. Die Motive dahinter sind noch unklar, weswegen Anleger verhalten auf die Gerüchte reagieren.

    Mit Blick auf die Aktie selbst nimmt diese Kurs in Richtung der bisherigen Allzeithochs. Technisch ist der übergeordnete Aufwärtstrend intakt, was bedeutet, dass Anleger mit dem Strom zu schwimmen versuchen und die Aktie kaufen könnten.

    Mit Blick auf deren Bewertung muss aber festgehalten werden: Die ist aktuell fair! Das auf Basis der Gewinnschätzungen für 2024 erhobene Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell bei 25,4. Das liegt bereits um mehr als 10 Prozent über dem langfristigen Bewertungsdurchschnitt der Aktie.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Die Meta Platforms (A) Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,11 % und einem Kurs von 470,3EUR auf Tradegate (13. Juni 2024, 13:53 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonMax Gross
    Schlankere Struktur Zu teuer? Mark Zuckerberg will Vizepräsidenten rausschmeißen! In 2023 hat das "Jahr der Effizienz" der Aktie von Meta Platforms zu einem spektakulären Comeback verholfen. An diesem Kurs will Mark Zuckerberg festhalten.

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    Kommentare

    Avatar
    15.06.24 02:11:11
    Ja, ich meinte dich, Holly 013..Aber das Schreibprogramm machte Hollywood draus und ich merkte es nicht. Pardon.
    Avatar
    14.06.24 17:20:27
    Schock-Nachrichten zur Super Micro Computer Aktie verunsichern Anleger. Das empfiehlt der Experte wegen nächster Woche zu tun!
    Solche Meldungen von Felix Haupt meinte ich. Einfach den Namen der Aktie ändern, passt immer und nächste Woche durch den nächsten morgen ändern.
    Und seine Börsenbriefe kosten richtig Kohle, werde keine kaufen, um in eine Abo-Falle zu treten, ich meine, er will 290 € pro Monat, wofür.
    Avatar
    14.06.24 17:13:29
    Jan48 hattest du mich gemeint, mit Hollywood?
    Holly013 wäre richtiger. Bin seit 2018 hier dabei, sollen sie, dann weiß ich ja, dass ich recht habe. Wie kann eine Plattform Typen zulassen wie Bullvestor, Inult oder ein Felix Haupt. Ein Felix Haupt gibt es nicht, der ständig die Anleger ermahnt aufzupassen, morgen wird es brutal, Anleger müssen am nächsten Tag sofort reagieren sonst …!
    Habe noch in keinem Forum, egal welche Aktie besprochen wird, ein nicht asoziales Verhalten erlebt. Null Info außer Beleidigungen und W-O tut nix. Bei einigen Nutzern hat man das Gefühl, die ein und dieselbe Person zu haben. Kanada Schrott wird da angepriesen als High-Flyer oder 1000 Prozent er, wer verdient daran?
    Und die Werbung einfach nur schlimm.
    Meinungsaustausch geht anders, besser und nicht beleidigend asozial.
    Avatar
    14.06.24 14:30:54
    Paß auf, Hollywood, wenn du negatives über w-o schreibst. Sonst wirst du für 24 Stunden gesperrt, wie es mir ging.
    Avatar
    13.06.24 18:34:08
    Was soll dieser Titel?
    Jeder Investor freut sich über Entlassungen, da jubelt die Börse. Hier, bei Meta, die verdeckte Frage, ist Meta in Geldnöten?
    Typisch Wallstreet-Online Redaktion, diese News, die angeblich bei Lesern beliebt sein sollen.
    Manipulierter Nachrichten Müll, das ist alles. Klar, wenn man selbst daran verdient.

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