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    E-Auto-Branche im Visier  5981  0 Kommentare EU hebt Zölle an: Risiko für deutsche Autohersteller steigt

    Die Europäische Kommission hat beschlossen, die Importzölle auf chinesische batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) drastisch anzuheben. Das hat nicht nur Folgen für chinesische Hersteller.

    Für Sie zusammengefasst

    Laut der EU-Kommission profitiert die gesamte Wertschöpfungskette der BEVs in China von unfairen Subventionen. Die daraufhin festgelegten provisorischen Zölle, die in vier Monaten endgültig bestimmt werden, betreffen sowohl die großen chinesischen Hersteller wie SAIC, BYD und Geely als auch westliche Hersteller wie Tesla, BMW und Volvo Cars, die ebenfalls ihre BEVs aus China importieren.

    Künftig sollen zusätzlich zu dem Basis-Zollsatz von 10 Prozent Abgaben erhoben werden. Die Höhe varriert dabei je nachdem, ob die Unternehmen an einer Untersuchung der Kommission kooperiert haben. Während SAIC mit dem höchsten Zollsatz von 38,1 Prozent konfrontiert wird, sind es bei BYD 17.4 Prozent und bei Geely 20 Prozent.

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    BofA-Analyst Horst Schneider betont in einer neuen Analyse, wie die Autozölle auch Folgen für westliche Autobauer haben dürften. So baut Tesla beispielsweise alle in Europa verkauften Model 3 in China.

    Volvo Cars hat bereits angekündigt, die Produktion seiner BEVs schrittweise nach Europa zurückzuverlagern, um den höheren Zöllen zu entgehen. Auch BMW könnte vor größeren Herausforderungen stehen, insbesondere mit der Marke Mini, die geplant hat, alle Mini Cooper E und Mini Aceman aus China zu importieren.

    Chinesiche Autos bleiben auch mit Zöllen günstiger

    BofA geht davon aus, dass die Preise chinesischer BEVs in der EU nicht signifikant steigen werden, auch wenn die Zölle vollständig auf die Verkaufspreise umgelegt würden. Trotz der hohen Zölle werden chinesische Fahrzeuge voraussichtlich weiterhin preiswerter sein als die europäischer Hersteller, was deren Wettbewerbsfähigkeit erhält. Zumal der chinesische Marktführer BYD bereits eine Fabrik in Ungarn plant und mit den dort gebauten Fahrzeugen nicht von den Zöllen betroffen sein wird.

    Eine Analyse der Bank zeigt, dass sich der Marktanteil chinesischer Hersteller von 10,3 Prozent im Jahr 2023 auf 23,2 Prozent im Jahr 2026 mehr als verdoppeln dürfte.

    Was, wenn China zurückschlägt?

    Ein weiteres Risiko sieht BofA in möglichen Vergeltungsmaßnahmen Chinas. Höhere Importzölle auf deutsche Autos in China könnten insbesondere Marken wie Porsche hart treffen und generell die Verkäufe und Gewinne deutscher Hersteller in China beeinträchtigen.

    Diese Entwicklungen könnten die Wettbewerbslandschaft im europäischen Automobilmarkt neu gestalten, wobei französische Hersteller wie Renault möglicherweise profitieren könnten, da die Konkurrenz durch chinesische BEVs abnimmt, schreibt BofA-Analyst Schneider.

    Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonJulian Schick
    E-Auto-Branche im Visier EU hebt Zölle an: Risiko für deutsche Autohersteller steigt Die Europäische Kommission hat beschlossen, die Importzölle auf chinesische batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) drastisch auf 27-48 Prozent anzuheben. Das hat nicht nur Folgen für chinesische Hersteller.

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